Apple bereitet für den 4. März das Event „Special Experience“ vor. In der Woche der Veranstaltung soll auch das iPhone 17e vorgestellt werden – der Nachfolger des günstigen iPhone 16e.
Beim Design des iPhone 17e zeichnet sich Kontinuität ab. Das Gerät soll dem iPhone 16e stark ähneln, inklusive 6,1‑Zoll‑Display, einzelner rückseitiger Kamera und den bekannten Farboptionen Schwarz und Weiß.
Auch beim Display sind keine großen Änderungen zu erwarten. Das iPhone 17e soll erneut auf dasselbe Panel wie das iPhone 16e setzen, mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz. Apple hat 2025 zwar 120‑Hertz‑Bildschirme mit ProMotion für das reguläre iPhone 17 eingeführt, diese Technik soll aber nicht in das günstigere iPhone 17e einziehen.
Damit wäre das iPhone 17e weiterhin das einzige neue iPhone-Modell ohne Unterstützung für 120 Hertz. Höhere Bildwiederholraten verbessern vor allem die Darstellung von Videos und sorgen für flüssigeres Scrollen auf Webseiten.
Ein Always‑On‑Display ist ebenfalls nicht in Sicht. Wie schon beim iPhone 16e fehlen die technischen Voraussetzungen: Für einen daueraktiven Bildschirm wäre ein OLED‑Panel mit einer minimalen Helligkeit von 1 Nits nötig, das Apple bislang teureren iPhones vorbehält. Auch bei HDR‑Unterstützung und maximaler Helligkeit bleibt das iPhone 17e voraussichtlich hinter der Flaggschiff‑Reihe zurück.
Beim Bildschirmdesign könnte es dennoch eine sichtbare Veränderung geben. Das iPhone 16e nutzt noch die Display‑Aussparung, die Apple bei neueren Spitzenmodellen bereits abgeschafft hat. Einige Gerüchte deuten darauf hin, dass das iPhone 17e stattdessen eine Dynamische Insel erhalten könnte.
Die Dynamische Insel ist eine pillenförmige Aussparung im Display, in der die TrueDepth‑Sensorik und die Frontkamera sitzen. Sie benötigt weniger Platz als die bisherige Notch und ist enger in die Bedienoberfläche eingebunden. Andere Berichte gehen allerdings davon aus, dass Apple beim iPhone 17e weiter auf eine klassische Aussparung setzt. Ein Umstieg auf die Dynamische Insel ist also nicht sicher.
Im Inneren soll der neue A19‑Chip zum Einsatz kommen, der auch im iPhone 17 steckt. Der A19 basiert auf einem überarbeiteten 3‑Nanometer‑Verfahren (N3P) und bietet laut Berichten 5 bis 10 Prozent mehr Leistung als der A18 aus dem iPhone 16e. Möglich ist, dass Apple im iPhone 17e eine niedriger getaktete Variante verbaut, was zu etwas geringerer Leistung im Vergleich zum iPhone 17 führen würde.
Wie beim A18 im iPhone 16e wäre zudem eine reduzierte Grafikeinheit denkbar. Dort kam eine GPU mit vier Kernen zum Einsatz, während das iPhone 16 fünf Kerne bot. Neben CPU und GPU bringt der A19 einen aktualisierten Display‑Controller, einen verbesserten Bildsignalprozessor und eine überarbeitete Neural Engine mit. Jede GPU‑Einheit verfügt über einen Neural‑Beschleuniger, um lokale KI‑Modelle schneller zu verarbeiten. Beim Arbeitsspeicher werden wie beim iPhone 16e 8 GB erwartet, während andere Modelle auf 12 GB kommen.
Eine klare Neuerung betrifft die Stromversorgung: Das iPhone 17e soll anders als das iPhone 16e einen Magnetring für MagSafe erhalten. Bisher ist das Einstiegsmodell nicht mit MagSafe‑Zubehör kompatibel, obwohl Apple die magnetische Lade‑Technik seit dem iPhone 12 nutzt. Ohne MagSafe ist kabelloses Laden beim iPhone 16e auf 7,5 Watt begrenzt, mit MagSafe wären mindestens 15 Watt möglich. Die aktuellen iPhone‑17‑Modelle erreichen über MagSafe bis zu 25 Watt, das iPhone Air liegt bei 20 Watt.
Bei der Kamera des iPhone 17e sind keine großen Sprünge in Sicht. Erwartet wird weiterhin eine einzelne 48‑Megapixel‑Weitwinkelkamera auf der Rückseite. Das iPhone 16e besitzt keinen Kamerasteuerungs‑Knopf, und bislang gibt es keine Hinweise, dass Apple dieses Bedienelement beim iPhone 17e nachrüstet.
Auch die Frontkamera soll unverändert bleiben. Während die iPhone‑17‑Modelle eine auf 18 Megapixel aufgerüstete Center‑Stage‑Kamera erhielten, deuten die Gerüchte darauf hin, dass das iPhone 17e die 12‑Megapixel‑Frontkamera des iPhone 16e übernimmt.
Beim Mobilfunk setzt Apple offenbar auf das hauseigene C1X‑Modem, das zuerst im iPhone Air eingeführt wurde. Im Vergleich zum im iPhone 16e verwendeten C1‑Modem ist der neue Chip schneller und effizienter. Apple spricht von einer bis zu doppelt so hohen Geschwindigkeit und einer deutlich besseren Energieeffizienz gegenüber Qualcomm‑Modems.
Zusätzlich könnte Apple die iPhone‑17‑Reihe mit einem eigenen „N1“-Chip für WLAN und Bluetooth ausstatten. Dieser Baustein soll schnellere und effizientere Verbindungen sowie Thread‑Unterstützung bringen. Aus durchgesickertem Apple‑Code ging zunächst hervor, dass das iPhone 17e den N1‑Chip aus Kostengründen nicht erhalten soll, neuere Gerüchte gehen jedoch davon aus, dass Apple ihn doch integrieren will.
Beim Preis erwartet die Gerüchteküche keine Veränderung. Das iPhone 16e startet bei 599 US‑Dollar (rund 555 Euro), und für das iPhone 17e wird mit demselben Einstiegspreis gerechnet.
Apple veranstaltet das Event „Special Experience“ am 4. März. In derselben Woche soll dann auch der Verkaufsstart des iPhone 17e erfolgen.
Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: Screenshot
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