Apple soll das kommende iPhone 17e mit Dynamic Island statt der Display‑Aussparung („Notch“) ausstatten. Laut einem bekannten Weibo‑Leaker bleibt die Bildwiederholrate jedoch weiter bei 60 Hertz.
Apple hatte das Display des iPhone 17 im vergangenen Jahr deutlich überarbeitet und die ProMotion‑Technologie mit bis zu 120 Hertz eingeführt, wie sie bereits von aktuellen iPhone‑Pro‑Modellen bekannt ist. Höhere Bildwiederholraten sorgen unter anderem für flüssigeres Scrollen auf Webseiten und Vorteile bei Videos.
Beim iPhone 17e soll Apple laut dem Bericht auf dieses Upgrade verzichten, um die Kosten niedrig zu halten. Auf der chinesischen Plattform Weibo schreibt der Leaker „Digital Chat Station“, dass das iPhone 17e weiterhin auf ein 6,1‑Zoll‑OLED‑Display mit 60 Hertz setzt, diesmal allerdings mit Dynamic Island.
Die Dynamische Insel ergänzt den oberen Bereich des Bildschirms um eine interaktive Fläche, in der laufende Aktivitäten angezeigt werden. Sie bindet gleichzeitig die Frontkamera und weitere Sensoren auf der Vorderseite ein.
Das aktuelle iPhone 16e nutzt noch eine klassische Display‑Aussparung am oberen Rand, ähnlich wie das iPhone 13 und das iPhone 14. Hintergrund ist, dass das iPhone 16e auf dem Design des iPhone 14 aus dem Jahr 2022 basiert.
Daraus lässt sich ableiten, dass das iPhone 17e auf dem Design des iPhone 15 von 2023 aufbauen könnte. Dieses Modell führte Dynamic Island ein und brachte außerdem einen stärker abgerundeten Rahmen mit.
Der Leaker bekräftigt außerdem eine frühere Aussage: Die zweite Generation von Apples günstigerem iPhone‑Modell soll mit einem A19‑Chip ausgestattet werden und damit den A18 des aktuellen iPhone 16e ablösen. Der A19 basiert auf TSMCs dritter Generation des 3‑Nanometer‑Fertigungsprozesses (N3P) und bietet demnach rund 5 bis 10 Prozent mehr reine CPU‑Leistung als der A18.
Ein weiterer Weibo‑Leaker geht davon aus, dass Apple im iPhone 17e eine heruntergetaktete Version des A19 verwendet. In diesem Fall läge die Leistung abgesehen von Verbesserungen der Neural Engine etwa auf dem Niveau des A17‑Pro‑Chips.
Parallel dazu gibt es Hinweise, dass das iPhone 17e einen Magnetring für die Nutzung mit MagSafe‑Ladegeräten erhalten soll. Diese Option steht dem iPhone 16e bisher nicht zur Verfügung. Um die Kosten zu begrenzen, könnte Apple laut durchgesickertem Code allerdings weiterhin auf ältere Modems der Reihen C1 oder C1X setzen und auf den neuen N1‑Funkchip verzichten.
Im Übrigen soll das Gerät eine 12‑Megapixel‑Frontkamera, Face ID und eine 48‑Megapixel‑Hauptkamera auf der Rückseite beibehalten. Das iPhone 17e könnte wie das iPhone 16e im vergangenen Jahr bereits im Februar erscheinen, eventuell aber auch später im Frühjahr. Der Einstiegspreis von 599 US‑Dollar (ca. 550 Euro) soll unverändert bleiben.
Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: Apple / Screenshot
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