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iOS 27: Alle bekannten App-Neuerungen im Überblick

iOS 27 Home-Bildschirm Apple KI iOS 27

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Mit iOS 27 plant Apple nicht nur ein großes Siri-Update, sondern auch zahlreiche Änderungen an Kamera, Fotos, Wallet und weiteren Apps. Viele davon basieren auf KI, andere verbessern bekannte Funktionen.

Kamera: Siri-Modus, Visual Intelligence und Widgets

In iOS 27 wandert die Funktion „Visuelle Intelligenz“ vom Kamera-Kontrollbutton direkt in die Kamera-App. Dort erhält sie einen eigenen Siri-Modus, der neben Foto, Video, Porträt und Panorama zur Auswahl steht. Im Siri-Modus zeigt der Auslöser das Logo von Apple Intelligence, damit Ihr erkennt, dass die KI-Funktionen aktiv sind.

Visuelle Intelligenz soll weiterhin Objekte, Pflanzen, Tiere, Kunst, Bücher und mehr erkennen und über die Google-Bildersuche passende Informationen liefern. Künftig wird Siri außerdem direkt Fragen zu dem beantworten, was Ihr durch die Kamera betrachtet, und dazu Webinformationen einblenden.

Apple erweitert die visuelle Intelligenz um zwei neue Funktionen: Beim Punkt Ernährung könnt Ihr Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen scannen und die Daten zur Kalorien- und Makronährstofferfassung in der Gesundheits-App nutzen. Über Kontakte lassen sich Telefonnummern und Adressen auf Visitenkarten oder anderen Druckmedien erfassen und direkt in die Kontakte-App übernehmen.

Die Kamera-App wird zudem stärker anpassbar. Ihr könnt die obere Reihe der Kurzbefehle durch eigene Optionen wie Blitz, Belichtung, Timer, Tiefenschärfe, Fotostile oder Auflösung ersetzen. Diese Kamera-Steuerelemente, nun als Widgets bezeichnet, lassen sich in beliebiger Reihenfolge am oberen Bildschirmrand platzieren. Eine transparente Widget-Leiste, die von unten einblendet, sortiert die Elemente in Kategorien wie Basis, Manuell und Einstellungen.

Standardmäßig bleibt das bekannte Layout mit Schnellzugriffen auf Blitz, Live Photos und Nachtmodus erhalten. Die Widget-Ansicht kommt als erweiterte Oberfläche hinzu und richtet sich eher an professionelle Nutzer:innen. Zusätzlich plant Apple neue Raster- und Ausrichtungsoptionen, die die bestehenden Hilfsmittel ergänzen.

Fotos, Kurzbefehle, Wallet und Kreativ-Tools

Die Fotos-App erhält im Bearbeitungsmodus einen Bereich „Apple-Intelligence-Werkzeuge“ mit den neuen Optionen Erweitern und Umrahmen. Erweitern generiert zusätzlichen Bildinhalt jenseits des ursprünglichen Rahmens und füllt etwa Landschaften beim Neuzuschnitt automatisch auf, inklusive Unterstützung per Zoomgesten an den Bildrändern. Umrahmen ermöglicht bei räumlichen Fotos eine nachträgliche Änderung der Perspektive.

Apple testet außerdem eine KI-Fotobearbeitung, bei der Ihr Änderungen per natürlicher Sprache anfordert. So sollen sich Farbe, Belichtung, Zuschnitt und andere Parameter ohne manuelle Schieberegler steuern lassen. Die sprachbasierte Fotobearbeitung könnte allerdings nicht direkt in der ersten Version von iOS 27 erscheinen.

In der Kurzbefehle-App wird Ihr künftig mit natürlicher Sprache neue Automationen erstellen können. Ihr beschreibt Siri einfach mehrstufige Abläufe, und die App generiert daraus automatisch einen passenden Kurzbefehl. Beim Start begrüßt Euch ein Eingabefeld mit der Frage „Was soll dein Kurzbefehl tun?“, neu erstellte Automationen werden sofort installiert und sind direkt nutzbar.

Die Wallet-App erhält mit „Pass erstellen“ eine Funktion, mit der Ihr digitale Karten aus physischen Vorlagen erzeugen könnt, etwa Kinotickets, Konzertkarten oder Fitnessstudio-Ausweise. Über die Plus-Taste scannt Ihr dazu vorhandene QR-Codes; fehlt ein Code, lässt sich ein individueller Pass anlegen. Apple unterscheidet drei Passtypen mit eigenen Farben: Lila für Events, Blau für Mitgliedschaften und Orange für andere Karten. Bilder, Farben, Stil und Text der Pässe könnt Ihr anpassen.

Neu ist auch eine KI-gestützte Rechnungsaufteilung, die mit Apple Cash arbeitet. Ihr fotografiert einen Beleg, und das System erstellt daraus Zahlungsanforderungen an verschiedene Personen.

Die App Bild-Spielwiese wird überarbeitet. Die Oberfläche zum Erzeugen neuer Bilder bietet weniger Regler und eine Option „Änderung beschreiben“, um bereits erzeugte Motive anzupassen. Bestehende Bilder zeigt die App in einem Raster mit stärker abgerundeten Ecken, statt einer Schaltfläche „Neues Bild“ findet Ihr nun ein Plus-Symbol. Apple testet zudem neue Modelle für realistischere Ergebnisse, die in iOS 27 für eine höhere Bildqualität sorgen könnten.

Auch Genmoji bekommt ein Update. Die Funktion soll weniger Systemressourcen verbrauchen, um Akku und Temperatur zu schonen, und durch ein neues Genmoji-Modell sichtbar bessere Ergebnisse liefern. Über Vorgeschlagene Genmoji erhaltet Ihr zudem Vorschläge für individuelle Emoji, basierend auf Euren Medien und Eurer Texthistorie.

Schreibwerkzeuge, System-Design, Foldable und weitere Funktionen

Apple testet erweiterte Schreibwerkzeuge, die stärker auf Umschreiben und Texterzeugung ausgerichtet sind. In der Tastatur gibt es dafür einen Schalter „Mit Siri schreiben“ und die Option „Hilf mir beim Schreiben“, die erscheint, wenn Siri bei geöffnetem Texteingabefeld aktiviert wird. Ergänzend führt Apple eine eigene KI-Grammatikprüfung ein, die parallel zur bisherigen Rechtschreibkorrektur arbeitet.

In Nachrichten, Mail und anderen Apps blendet sich dazu ein halbtransparentes Menü vom unteren Bildschirmrand ein, das Vorschläge neben dem Originaltext anzeigt. Ihr könnt Änderungen einzeln annehmen oder verwerfen, alle Anpassungen auf einmal übernehmen oder komplett ignorieren.

Darüber hinaus sind weitere Neuerungen geplant: Über die Bild-Spielwiese lassen sich künftig eigene Hintergrundbilder generieren, direkt in die Auswahloberfläche für neue Wallpaper integriert. Safari erhält eine überarbeitete Startseite mit vier Reitern für Favoriten, Lesezeichen, Leseliste und Verlauf. In der Kalender-App sind neue KI-Funktionen vorgesehen, auf die Siri zugreifen kann.

Durch die neue Kalorien-Scan-Funktion der Kamera-App rückt das Kalorientracking stärker in den Fokus der Gesundheits-App. Ein ursprünglich geplantes Gesundheits+-Abonnement wurde zurückgefahren, dennoch könnten weitere KI-basierte Änderungen folgen. Die Wetter-App bekommt ein neues Bedienfeld „Bedingungen“, mit dem Ihr Temperatur, Regen und Wind direkt aus der Hauptansicht umschalten könnt, ohne in ein einzelnes Modul zu tippen.

Die Einstellungen für AirPods werden übersichtlicher strukturiert, wichtige Bereiche wie Hörgesundheit sollen sich leichter finden lassen. Zudem arbeitet Apple an einer Funktion, die Inhalte auch an Alternativen zu AirPlay wie Google Cast senden kann. Diese Möglichkeit könnte auf iPhone-Nutzer:innen in der EU begrenzt bleiben, da sie als Reaktion auf Vorgaben des Gesetzes über digitale Märkte umgesetzt wird.

Systemweit nimmt Apple kleinere Designanpassungen vor. In Apps wie Musik, Podcasts, Nachrichten und TV wird die bisher separate Suchleiste wieder mit den übrigen Navigationselementen in einer Tab-Leiste zusammengeführt. Die Trennung erfolgte ursprünglich mit der Einführung der „Flüssiges Glas“-Optik. Beim Einblenden der Bildschirmtastatur fahren die Tasten mit einer neuen Animation von unten ins Bild. Auf dem Home-Bildschirm kommen Rückgängig- und Wiederholen-Schaltflächen hinzu, um Icon- und Widget-Anordnungen einfacher zu verändern.

Grundsätzlich soll sich die Flüssiges-Glas-Ästhetik nicht stark ändern. Apple erwägt aber eine systemweite Einstellung, mit der sich die Optik genauer anpassen lässt. In iOS 26.2 wurde bereits ein Schieberegler eingeführt, mit dem Ihr die Deckkraft der Sperrbildschirm-Uhr regulieren könnt; dieses Prinzip könnte auf das gesamte System ausgeweitet werden.

Eine zentrale Rolle spielt iOS 27 auch für das erste faltbare iPhone, dessen Vorstellung im September erwartet wird. Es soll ein 5,5-Zoll-Display im geschlossenen Zustand und einen 7,8-Zoll-Bildschirm im aufgeklappten Buchformat bieten. Für das größere Display entwickelt Apple neue Oberflächen und Nutzungskonzepte. Das Gerät wird wie eine Mischung aus iPhone und iPad funktionieren, aber iOS statt iPadOS verwenden und keine iPad-Apps unterstützen.

Im aufgeklappten Zustand soll das iPhone eine iPad-ähnliche Ansicht mit Multitasking für zwei Apps nebeneinander bieten. Viele Apple-Apps erhalten dafür Seitenleisten am linken Rand, Entwickler:innen bekommen Werkzeuge, um ihre Anwendungen einfach an das neue Layout anzupassen. Apple setzt auf ein breiteres Design und ein bildschirmfüllendes Format von 4:3, ähnlich wie beim iPad. Im geschlossenen Zustand erscheint ein normales iPhone-Layout, das der aktuellen iOS-Oberfläche entspricht.

Parallel arbeitet Apple an neuen Satellitenfunktionen, die möglicherweise ab 2027 starten. Geplant sind Kartendaten von Apple Karten über Satellit, Fotos in Nachrichten per Satellit, ein Satelliten-API-Framework für Drittanbieter-Apps, Satellitendienste über 5G sowie Verbindungen ohne freie Sicht zum Himmel.

Nach Einschätzung von Mark Gurman (Bloomberg) ist iOS 27 eine Art „Snow-Leopard“-Update, bei dem die Verbesserung von Leistung und Stabilität im Vordergrund steht. Apple räumt nach eigenen Plänen den iOS-Code auf, entfernt veraltete Bestandteile, modernisiert Apps und schreibt Funktionen effizienter neu. Das soll zu einem spürbar schnelleren und reaktionsfreudigeren System führen und gleichzeitig die Energieeffizienz erhöhen, wovon auch die Akkulaufzeit profitieren könnte.

Apple zeigt die neuen iOS-Funktionen auf der WWDC-2026-Keynote am 8. Juni. Entwickler:innen erhalten am selben Tag Zugriff, die öffentliche Beta dürfte im Juli folgen. Der finale Start von iOS 27 ist für September zusammen mit neuen iPhones geplant.

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Via: https://www.macrumors.com

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Tags: Apple Intelligence, Genmoji, Apple, Foldable iPhone, iPhone, iOS 27, WWDC 2026, Siri, Bild-Spielwiese, Fotos-App, Kurzbefehle, Wallet, Kamera-App

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