Instagram führt eine neue Hürde für den Zugang zu Live-Übertragungen ein. Öffentliche Accounts benötigen künftig mindestens 1.000 Follower:innen, um Livestreams zu starten. Die Plattform setzt dabei auf technische und inhaltliche Qualitätsstandards. Welche Auswirkungen diese Änderung für Nutzer:innen und den Umgang mit Livestreams hat, erfährst Du in diesem Beitrag.
Neue Voraussetzungen für Livestreams auf Instagram
Instagram hat kürzlich das Berechtigungskriterium für die Nutzung der Live-Übertragung verändert. Ab sofort dürfen nur öffentliche Accounts mit mindestens 1.000 Follower:innen eine Live-Übertragung starten. Die Anpassung betrifft aktuell vor allem öffentliche Profile. Für private Accounts steht die Ausrollung dieser Regelung jedoch ebenfalls bevor.
Nutzer:innen mit weniger als 1.000 Follower:innen sehen beim Versuch, einen Livestream zu starten, einen Hinweis. Dort heißt es, dass das Starten von Live-Videos auf Accounts mit weniger als 1.000 Follower:innen nicht mehr möglich ist. Die Änderung wurde nach Angaben von Meta sukzessive ausgerollt. Hintergrund ist nach Aussage des Unternehmens eine Optimierung der Nutzer:innenerfahrung bei Livestreams.
Meta begründet die Entscheidung mit Qualitätssicherung
Meta gibt als Grund für diese neue Richtlinie an, die Qualität von Live-Inhalten zu sichern. Laut Aussage des Unternehmens soll so ein besseres Nutzer:innenerlebnis gewährleistet werden. Welche Kriterien für die angestrebte Qualitätssteigerung maßgeblich sind, teilt das Unternehmen aktuell nicht konkret mit.
Es bleibt offen, warum Livestreams von Accounts mit weniger als 1.000 Follower:innen als weniger geeignet gelten. Die neue Regel schließt technische und inhaltliche Aspekte ein. Meta möchte offenbar Ressourcen gezielter auf Reichweiten-starke Creator:innen konzentrieren.
Auswirkung auf künftige Funktionen und Nutzer:innen
Die aktuelle Anpassung betrifft zunächst öffentliche Accounts auf der Plattform. Private Accounts sollen künftig ebenfalls von dieser Änderung erfasst werden. Dadurch entfällt auch die Option, Livestreams für einen kleinen Kreis von Freund:innen zu starten, wie sie Instagram im Jahr 2024 eingeführt hatte.
Die Verlagerung auf größere Accounts verändert die Präsentationsmöglichkeiten für kleinere Nutzer:innengruppen. Das Ziel von Instagram, Livestreaming stärker auf Creator:innen mit hoher Reichweite zu fokussieren, wird so technisch umgesetzt. Für Nutzer:innen mit wenigen Follower:innen bedeutet dieses Update eine deutliche Einschränkung der Interaktionsmöglichkeiten.
Via: https://www.engadget.com
Titelbild: KI
