Google stellt seine Notebook-Plattform neu auf und lässt ChromeOS schrittweise auslaufen. Künftig sollen Googlebooks mit einem neuen Betriebssystem die zentrale Rolle im Google-Ökosystem spielen.
Chromebooks waren mehr als 15 Jahre lang neben Android die zweite große Betriebssystemwelt von Google. Gerade im Markt für günstige Notebooks konnte sich das Unternehmen etablieren und insbesondere in Bildungseinrichtungen hohe Marktanteile erreichen. In den USA verdrängten Geräte mit ChromeOS dabei nach und nach viele der zuvor stark verbreiteten Apple-Notebooks.
Bereits im Mai deutete sich eine größere Umstellung an: Googlebooks wurden als zukünftige Plattform in Aussicht gestellt. Nun liegen zu dieser neuen Geräteklasse genauere Details und technische Daten vor. Im Zentrum steht das neue Betriebssystem Googlebook OS.
Googlebook OS ist das neue Betriebssystem der Googlebooks. Es basiert technisch auf dem Android-Unterbau, übernimmt aber gleichzeitig wesentliche Desktop-Grundlagen von ChromeOS. Google hat inzwischen klargestellt, welche Folgen dieser Schritt für das klassische ChromeOS hat.
Das Unternehmen will ChromeOS zwar noch bis mindestens 2034 mit Updates versorgen, macht aber deutlich, dass die Plattform langfristig ausläuft. Ein konkretes Abschaltdatum gibt es nicht, die Perspektive ist jedoch klar: ChromeOS bewegt sich in Richtung Abstellgleis. Neue Geräte werden auf Googlebook OS setzen, während ChromeOS vor allem für vorhandene Chromebooks weitergeführt wird.
Zum Start bringt Google gemeinsam mit namhaften Hersteller:innen fünf Googlebook-Modelle auf den Markt. Mit dabei sind Acer, Asus, Dell und HP. Die Preise beginnen in Deutschland bei 1.199 Euro. Im Vergleich zu vielen bisherigen Chromebooks, die häufig in sehr günstigen Preisbereichen angesiedelt waren, positioniert Google die Googlebooks damit klar im höherwertigen Notebook-Segment.
Bei der Hardware kommen Chips vom Typ Intel Core Ultra Series 3 oder Snapdragon X Elite zum Einsatz. Acer, Asus und Lenovo setzen laut Ankündigung auf Intel-Prozessoren, während Dell und HP auf den ARM-Chip von Qualcomm bauen. Die erste Generation der Googlebooks richtet sich zunächst vor allem an Privatkund:innen. Bildungs- und Unternehmenskund:innen will Google erst nach und nach explizit adressieren.
Via: https://www.mactechnews.de
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