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Gemini Spark zeigt: Apple Intelligence könnte Versprechen einlösen

Google Gemini Mac App

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Googles neue KI Gemini Spark hält in ersten Tests viele der Funktionen ein, die der Konzern auf der Entwicklerkonferenz I/O vorgeführt hat. Das dürfte auch für Apple und die geplante neue Siri entscheidend sein.

Hintergrund: Streit um nicht eingelöste Siri-Versprechen

Vor gut einem Jahr entbrannte eine heftige Diskussion, als Apple-Kommentator John Gruber dem iPhone-Hersteller öffentlich vorwarf, zentrale Siri-Versprechen nicht einzulösen. Apple habe lediglich Konzeptvideos zu Funktionen von Apple Intelligence gezeigt, die sich nicht einmal unter streng kontrollierten Bedingungen vorführen ließen. Damit stand der Vorwurf im Raum, dass es sich bei den vorgestellten Möglichkeiten eher um Zukunftsmusik als um ein nahezu fertiges Produkt handle.

Google ging bei der Vorstellung seines agentischen KI-Systems Gemini Spark einen Schritt weiter. Auf der Bühne wurden Live-Demonstrationen gezeigt, die direkt im System ausgeführt wurden. Das wirkt deutlich verbindlicher als reine Videosimulationen, bleibt aber dennoch eine Vorführung unter Idealbedingungen. Zwischen einer sorgfältig geplanten Präsentation und dem Alltagseinsatz mit echten Daten klafft erfahrungsgemäß eine deutliche Lücke.

Gemini Spark im Alltagstest mit echten Nutzerdaten

Jay Peters von The Verge wollte es genauer wissen und hat die auf der I/O gezeigten Funktionen selbst ausprobiert. Er übertrug die Demos auf seinen eigenen Alltag und testete Gemini Spark mit persönlichen Daten, beginnend mit einer konkreten Aufgabenstellung.

Er bat Gemini, eine E‑Mail an seine Ehefrau zu verfassen, in der die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben für Lebensmittel im Jahr 2026 zusammengefasst werden. Der Test sollte klären, ob Spark ohne Namensnennung erkennen kann, wer seine Frau ist, ob das System die richtige Tabellenkalkulation in Google Drive findet, obwohl die Datei nicht „Budget“ im Namen trägt, und ob anschließend tatsächlich ein E‑Mail-Entwurf in Gmail erstellt wird.

Das Ergebnis beschrieb Peters als „wirklich verrückt“. Spark fand die E‑Mail-Adresse seiner Frau, extrahierte die relevanten Daten aus der richtigen Budget-Tabelle für 2026 und berücksichtigte sogar die noch unvollständigen Werte des laufenden Monats Mai. Anschließend berechnete das System die Durchschnittswerte und erstellte einen E‑Mail-Entwurf in seinem Gmail-Konto.

Die E‑Mail war mit dem Vornamen seiner Frau adressiert, obwohl dieser nicht in der E‑Mail-Adresse vorkommt. Zudem verwendete Gemini Spark eine persönliche Schlussformel, die das Paar üblicherweise nur untereinander nutzt. Peters zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt, auch wenn die Umsetzung nicht in allen Details perfekt war. In seinem vollständigen Bericht geht er auf weitere Beispiele ein und bewertet die Grenzen und Stärken des Systems ausführlicher.

Was das für Apple Intelligence und die neue Siri bedeutet

Die von Google erfolgreich demonstrierten und im Alltagstest größtenteils funktionierenden Funktionen entsprechen weitgehend dem, was Apple in seinen Konzeptvideos zu Apple Intelligence und der neuen Siri gezeigt hat. Zwar lässt die überarbeitete Siri weiterhin auf sich warten, doch der praktische Test von Gemini Spark deutet darauf hin, dass die von Apple beschriebenen Nutzungsszenarien technisch erreichbar sind.

Da Apple die neue Siri teilweise mit Googles Modellen betreiben will, spricht das Ergebnis von Peters’ Tests dafür, dass die versprochenen Funktionen am Ende tatsächlich nutzbar sein könnten. Selbst wenn viele dieser Fähigkeiten im Hintergrund auf Googles Technologie basieren, wäre das für Apple und Euch als Nutzer:innen eine Bestätigung, dass die präsentierten Konzepte nicht reine Theorie bleiben müssen.

Via: https://9to5mac.com

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Tags: Siri, Google, KI, the verge, Apple Intelligence, Agenten, Gemini Spark, Apple

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