Apples erstes faltbares iPhone rückt offenbar näher. Neue Testphasen vor der Massenproduktion sorgen für eine Flut frischer Informationen, die wir für euch zusammenfassen.
Namenspläne: „iPhone Ultra“ statt „Fold“?
Ein aktuelles Gerücht geht davon aus, dass Apple sein erstes Falt-iPhone „iPhone Ultra“ nennen wird. In der Gerüchteküche war bisher meist vom „iPhone Fold“ die Rede, doch dieser Name gilt als wenig wahrscheinlich. Ein Grund: Samsung verkauft bereits das „Galaxy Fold“, was Apple vermutlich als zu ähnlich empfindet. Zudem setzt Apple die Bezeichnung „Ultra“ schon bei der Apple Watch und bei einer erweiterten Version von CarPlay ein, die stärker mit Fahrzeugsystemen verbunden ist. Angesichts eines erwarteten Preises von über 2.000 US‑Dollar (rund 1.850 Euro) erscheint „Ultra“ für ein besonders teures Modell durchaus passend.
Design: Kompaktes Außendisplay, Tablet-Format innen
Zum Design des faltbaren iPhones kursieren seit Längerem Spekulationen, nun sind erstmals angebliche Dummys aufgetaucht. Ob sie das endgültige Aussehen zeigen, ist unklar, sie spiegeln jedoch die bisherigen Details und Größenangaben wider. Im zugeklappten Zustand soll das Gerät ein Display von etwa 5,5 Zoll bieten und damit das kleinste aktuelle iPhone im Sortiment werden. Aufgeklappt ist von rund 7,8 Zoll die Rede, also etwa einen halben Zoll weniger als beim iPad mini.
Besonders auffällig: Das Falt-iPhone soll ein breiteres 4:3-Seitenverhältnis ähnlich dem iPad erhalten. Damit würde es sich von vielen anderen Falt-Smartphones abheben, die oft deutlich höher und schmaler ausfallen. Apple würde hier also einen anderen Ansatz wählen. Auf der Rückseite ist ein erhabenes Kameramodul zu erwarten, das nicht über die gesamte Breite reicht. Es soll aus zwei Objektiven bestehen, kombiniert mit einem sehr dünnen Gehäuse. Gerüchte sprechen von nur 4,5 Millimetern Dicke im aufgeklappten Zustand, was den Platz für die Kamera begrenzt.
Das extrem schlanke Design soll zudem dazu führen, dass Apple auf das bekannte TrueDepth-Kamerasystem verzichtet. Statt Face ID ist demnach ein Touch-ID-Sensor vorgesehen.
Starttermin und Preis: Zwischen September und möglicher Verzögerung
Bei der Frage nach dem Marktstart gehen die Hinweise derzeit auseinander. In den vergangenen zwei Wochen war sowohl von einer Verzögerung nach September als auch von einem planmäßigen Start die Rede. Ein Barclays-Analyst stellte im März in Aussicht, dass Apple das Falt-iPhone im September zusammen mit dem iPhone 18 Pro vorstellen könnte, die tatsächliche Markteinführung aber später erfolgt – möglicherweise erst im Dezember.
Das japanische Medium Nikkei berichtete nun, Apple habe so große Schwierigkeiten, dass sich das Modell bis 2027 verschieben könnte. Bloomberg-Reporter Mark Gurman widersprach jedoch und nannte den Bericht „unzutreffend“. Gurman geht davon aus, dass das Falt-iPhone „ungefähr zur gleichen Zeit“ oder „kurz nach“ den iPhone-18-Pro-Modellen in den Verkauf gehen wird. Sollte das Gerät tatsächlich im September zusammen mit der iPhone-18-Pro-Reihe erscheinen, rechnen Berichte mit knappen Stückzahlen.
Analysen sind sich einig, dass die Fertigung komplex ist und derzeit nicht reibungslos verläuft. Schon im Dezember hatte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo davor gewarnt, dass Produktionsprobleme die Verfügbarkeit bis 2027 einschränken könnten. Beim Preis soll das Falt-iPhone nach Einschätzung von Gurman „die Marke von 2.000 US‑Dollar (rund 1.850 Euro) überschreiten“. Ob 2.000 US‑Dollar als Einstiegspreis gelten oder erst teurere Varianten diese Grenze knacken, ist offen.
Die meisten Gerüchte gehen von einem Startpreis um 2.000 US‑Dollar aus, einzelne Stimmen erwarten sogar 2.300 US‑Dollar (rund 2.120 Euro) als Einstieg. In Deutschland würde es vermutlich um die 2.500 Euro oder noch mehr kosten.
Daneben kursieren weitere Details zum Scharnier, zu den verwendeten Materialien und zur Kameratechnik. Eine umfassende Übersicht bündelt derzeit alle bekannten Gerüchte rund um das Falt-iPhone.
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