Apple richtet in Berlin ein neues Entwicklerzentrum ein. Es soll noch in diesem Jahr öffnen und Entwickler:innen aus ganz Europa ansprechen.
Neuer Standort im Berliner Startup-Zentrum
Apple hat angekündigt, in Berlin das erste Apple Entwicklerzentrum in Europa zu eröffnen. Der Standort entsteht in Berlin-Mitte, mitten im etablierten Geschäfts- und Startup-Umfeld der Stadt, und reiht sich in bestehende Zentren in Bengaluru, Cupertino, Shanghai und Singapur ein. Das neue Angebot soll Entwickler:innen in Europa direkteren Zugang zu Apple-Expert:innen, Veranstaltungen sowie aktuellen Werkzeugen, Technologien und Ressourcen ermöglichen.
Susan Prescott, bei Apple zuständig für weltweite Entwicklerbeziehungen, betont die Bedeutung der europäischen Entwickler-Community, die mit ihren Apps Verbindungen schafft, Kreativität unterstützt und Innovationen vorantreibt. Sie hebt hervor, dass Apple davon ausgeht, dass Entwickler:innen mit den passenden Werkzeugen und Ressourcen ihre beste Arbeit leisten können. Auf dieser Grundlage entstehe das Berliner Zentrum, das die künftigen Projekte der Community unterstützen soll.
Angebot für Teams in jeder Entwicklungsphase
Das Apple Entwicklerzentrum Berlin richtet sich an Teams jeder Größe und an Projekte in allen Phasen der App-Entwicklung. Es dient als Anlaufstelle für Präsenzveranstaltungen, Workshops und persönliche Gesprächstermine. Regelmäßig stattfindende Veranstaltungen sollen Euch dabei helfen, Fähigkeiten auszubauen und das Design, die Qualität und die Leistung Eurer Apps zu verbessern. Im Fokus stehen alle Apple-Plattformen, also iOS, iPadOS, macOS, tvOS, visionOS und watchOS.
Die inhaltliche Gestaltung der Angebote soll die Vielfalt und Kreativität der europäischen Entwickler:innen widerspiegeln. Zusätzlich zu Veranstaltungsräumen sind Bereiche für Gespräche sowie spezielle Labore vorgesehen. Dort können Entwickler:innen praktische Unterstützung durch Apple-Expert:innen in mehreren Sprachen erhalten, um konkrete Fragen zu Technologien und Entwicklungsprozessen zu klären.
Teil eines größeren Entwickler-Ökosystems
Apple verweist im Zusammenhang mit dem neuen Zentrum auf laufende Investitionen in Ressourcen für die App-Entwicklung. Ziel ist es, dass Apps einfach und zuverlässig über den App Store in 175 Ländern und Regionen angeboten werden können. Das Angebot stützt sich auf ein weltweites Ökosystem von mehr als 2,5 Milliarden Geräten. In Europa verzeichneten die App Stores im Jahr 2025 im Durchschnitt mehr als 150 Millionen Nutzer:innen pro Woche. Diese Reichweite soll Entwickler:innen unabhängig von ihrer Größe helfen, ihr Geschäft auszubauen und neue Kund:innen zu erreichen.
Für App-Unternehmer:innen gibt es zusätzlich das App-Store-Kleinunternehmensprogramm, das unter anderem eine um 15 Prozent reduzierte Provision vorsieht. Damit will Apple kleinere und selbstständige Entwickler:innen unterstützen, die kontinuierlich neue Apps entwickeln. Das Berliner Entwicklerzentrum ergänzt bestehende Initiativen für den Nachwuchs, etwa die Swift-Student:innen-Challenge, ein Netzwerk von 19 Apple Entwicklerakademien weltweit sowie Apple Foundation-Programme in Italien und Frankreich, die Tausende Entwickler:innen in Europa begleiten.
Entwickler:innen steht außerdem ein breites Spektrum an Technologien zur Verfügung. Dazu gehören mehr als 250.000 Programmierschnittstellen in Frameworks wie HealthKit, Metal, Core ML, MapKit und SwiftUI. Ergänzende Werkzeuge sollen es erleichtern, Apps und Spiele über den App Store zu veröffentlichen, von Nutzer:innen weltweit gefunden zu werden und darauf aufbauend tragfähige Unternehmen zu entwickeln.
