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Erste Fotos zeigen Innenleben von Apples AI-Servern mit Apple Silicon

Titelbild KI (Zur Illustration) Apple Silicon Apple Chips 2027

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Erstmals sind Fotos aus dem Inneren eines Apple-Silicon-Servers für Apples KI-Infrastruktur aufgetaucht. Die Aufnahmen geben einen Eindruck davon, wie Apple die Hardware für Private Cloud Compute aufgebaut hat.

Fotos eines „Apple M5 Server“ tauchen auf

Auf X hat der Account @hsuchingpo am 24. August mehrere Fotos veröffentlicht, die als „Apple M5 Server“ beschrieben werden. Auf die Frage eines anderen Accounts, ob es sich um Hardware für Apple Private Cloud Compute handle, antwortete @hsuchingpo, dies sei „most likely“ der Fall. Auf Basis anderer Berichte wird der Server als von Apple produziert eingeordnet.

Apple setzt Private Cloud Compute ein, um eigene, besonders abgesicherte KI-Cloud-Dienste zu betreiben. Das Unternehmen liefert bereits Server aus einer eigenen Anlage in Houston, Texas, aus. Bisher waren jedoch kaum Details zum konkreten Hardware-Aufbau bekannt.

Insgesamt vier Fotos zeigen das Innere eines Geräts, das wie ein maßgeschneidertes 2U-Rack-Gehäuse wirkt. Die Konstruktion ist in vier Spalten mit Hardware unterteilt, jede Spalte besteht aus acht kleineren Recheneinheiten. Die Platinen sitzen jeweils außen an der Spalte, die Kühlkörper sind in der Mitte angeordnet.

Auf den Platinen ist mittig ein größeres Chip-Element zu erkennen, seitlich befinden sich Halterungen, mit denen sich die Boards offenbar schnell entnehmen oder austauschen lassen. Bei acht Prozessoren pro Spalte ergäben sich so 32 Chips pro Server. Spätere Aufnahmen zeigen die Seitenplatinen ohne Kühlkörper; auf einem der Chips ist nach dem Entfernen der Wärmeleitpaste klar das Apple-Logo zu sehen. Der Artikel vermutet, dass es sich um M5-Ultra-ähnliche Chips handeln könnte, betont aber, dass dies eine Annahme bleibt.

Eine zentrale Verbindung führt durch die Mitte und überbrückt den Spalt zwischen den Seitenplatinen. Eine durchgehende Hauptplatine zieht sich über die Länge der Spalte, in die die kleineren Boards eingesteckt sind. Alle vier Spalten sind identisch aufgebaut, eine ist für die Fotos teilweise zerlegt.

In der Mitte der Einheit verlaufen Kabel, die von der Basisplatine zur Mitte und dann zu einem Gehäuseende geführt werden. Aus den Bildern geht nicht hervor, ob diese ausschließlich der Stromversorgung, der Datenanbindung oder beidem dienen.

Steuerung per Mac Studio und Fokus auf Luftstrom

Der Account weist darauf hin, dass der Server nicht eigenständig kontrolliert, was er verarbeitet. Stattdessen steuert ein weiteres Gerät die Hardware – ein gängiges Konzept beim Aufbau von Server-Clustern. In diesem Fall sei ein Mac Studio für die „software control“ notwendig. Der Artikel merkt an, dass dies eher ungewöhnlich wirken mag, es aber vergleichbare Setups mit rackmontierten Mac mini im professionellen Umfeld bereits gegeben hat.

Das Layout des Servers ist klar auf effiziente Luftkühlung in engen Rack-Umgebungen ausgelegt. Die Anordnung der Komponenten in den Spalten soll ermöglichen, dass Luft von vorne nach hinten möglichst ungehindert durchströmt. Am Ende jeder Spalte sitzt ein Lüfter, der Luft durch den Kanal zieht – ein typisches Prinzip bei Rack-Servern.

Die Kühlkörper befinden sich in der Mitte jeder Spalte, ihre Lamellen sind so ausgerichtet, dass Luft direkt von einem Ende zum anderen strömen kann. Seiten, Basisplatine und eine transparente Kunststoffabdeckung oben formen einen geschlossenen Kanal, der den Luftstrom durch die Spalte zwingt und so die Kühlung unterstützt.

Parallelen zu Apples Produktionsfotos aus Houston

Ein ähnlicher Hardware-Aufbau war bereits in früherem Bildmaterial zu sehen. Im Februar hatte Apple angekündigt, dass im Werk in Houston AI-Server früher als geplant produziert werden, und dazu eigene Fotos aus der Fertigung veröffentlicht. Eines dieser Bilder zeigt einen AI-Server seitlich ohne obere Abdeckung. Der markant mit Kunststoff abgedeckte Abschnitt in dieser Aufnahme entspricht dem neuen Bildmaterial; der restliche Aufbau lässt sich plausibel unter der Abdeckung der nun veröffentlichten Fotos vorstellen.

Die neuen Fotos machen vor allem sichtbar, wie strukturiert und kompakt Apple seine Server-Innenräume organisiert. Der Artikel weist ausdrücklich darauf hin, dass dies keine Rückkehr zu xServe-Hardware für Endkund:innen bedeutet. Die gezeigte Technik ist für den Einsatz in Apples eigener Infrastruktur gedacht, etwa um Siri-Anfragen mit KI-Funktionen über Private Cloud Compute zu verarbeiten.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: appleinsider.com

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