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Erfahrungsbericht: Windows-11-Deployment lässt macOS-Vorteile deutlich werden

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Beim Einrichten eines neuen Windows-11-Laptops wurden Schwächen bei Login, Updates und vorinstallierten Apps sichtbar, die macOS aus Sicht von Apple-Admin Bradley Chambers im Unternehmensumfeld im besseren Licht erscheinen lassen. Sein Erfahrungsbericht stammt aus der Reihe „Apple @ Work“ bei 9to5Mac.

Hintergrund: Apple-Admin mit Windows-Pflichtprogramm

Bradley Chambers arbeitet seit 2009 als Apple-IT-Admin und betreut dabei Firewalls, Switches, Mobile-Device-Management-Systeme, Enterprise-WLANs sowie tausende Macs und iPads. Für einzelne Aufgaben muss er dennoch gelegentlich einen Windows-PC einrichten. Jüngst stand die Inbetriebnahme eines neuen Dell-Laptops mit Windows 11 an – ein Schritt außerhalb seines üblichen Apple-Ökosystems, der ihn nach eigener Darstellung daran erinnerte, welche Vorteile er im Alltag mit macOS sieht.

Im Rahmen von „Apple @ Work“ beschreibt Chambers üblicherweise, wie Apple-IT-Verantwortliche Geräte ausrollen, Netzwerke aufbauen, Nutzer:innen schulen, Erfahrungen aus dem IT-Alltag teilen und an welchen Stellen Apple seine Produkte für den Unternehmenseinsatz verbessern könnte. In diesem Fall vergleicht er konkret das Deployment eines neuen Windows-11-PCs mit der Einrichtung eines neuen Macs.

Lokale Logins in Windows 11 und Identitätsverwaltung

Für seine Identitätsverwaltung setzt Chambers nach eigener Aussage auf Google als zentrales Rückgrat. Da er nur wenige Windows-PCs im aktiven Bestand hat, wollte er den neuen Dell-Rechner mit einem einfachen lokalen Login versehen. Bei aktuellen Windows-Installationen sei das jedoch nur noch mit Tricks möglich.

Der Einrichtungsassistent von Windows 11 kämpfe laut Chambers an praktisch jeder Stelle gegen dieses Ziel an. Optionen für ein lokales Konto würden hinter Kommandozeilen-Tricks versteckt, während Microsoft versuche, Nutzer:innen zu einem Microsoft-Konto – privat oder geschäftlich – zu drängen. Es gebe zwar bekannte Workarounds, diese funktionierten aber nur eingeschränkt und seien umständlich.

Chambers verweist darauf, dass er die von Microsoft angeführten Sicherheitsgründe gelesen habe. Im Vergleich dazu hebt er hervor, dass Apple Nutzer:innen zwar zur Anmeldung mit iCloud auffordere, aber eine klare und einfache Möglichkeit lasse, dies abzulehnen und den Mac ohne iCloud-Konto zu verwenden.

Getrennte Update-Wege und vorinstallierte Apps

Nachdem der Desktop erreicht war, fiel ihm der Update-Prozess auf. Beim Auspacken eines neuen Macs seien System- und Firmware-Updates aus seiner Sicht in einem durchgängigen Vorgang erledigt, zentral an einer Stelle. Auf dem Dell-Laptop hingegen lieferten Dell und Microsoft Updates über getrennte Wege: Firmware-Updates über ein Dell-eigenes Tool, Windows-Updates über ein eigenes Einstellungsmenü.

Diese Trennung beschreibt Chambers als verwirrend, brüchig wirkend und zeitaufwendig, bis alle Aktualisierungen abgeschlossen seien.

Hinzu kam für ihn die Menge an vorinstallierter Software. Trotz Business-Gerät sei das Startmenü sofort mit der Xbox-App, einer LinkedIn-„App“ und einem Newsfeed direkt in der Taskleiste gefüllt gewesen. Dem stellt er macOS gegenüber, das IT-Abteilungen laut seiner Erfahrung eine saubere Ausgangsbasis biete. Apple platziere standardmäßig im Wesentlichen nur ein Wetter-Widget auf dem Schreibtisch, das sich einfach deaktivieren lasse.

Fazit: macOS-Deployment im Unternehmenskontext

Chambers erinnert daran, dass auch im Apple-Umfeld über Eigenheiten von Apple Business Manager und MDM-Lösungen geklagt werde. Im Vergleich zu Windows 11 komme er dennoch zu dem Schluss, dass das Erlebnis insgesamt überlegen sei. Apple ermögliche es, Mitarbeitenden einen versiegelten Karton zu übergeben, das Gerät mit dem Internet zu verbinden und es dann sicher nach Vorgaben der Organisation zu registrieren – ohne vorinstallierte Drittanbieter-Apps oder Spiele.

Aus seinem Ausflug zurück in die PC-Welt leitet Chambers für sich die Bestätigung ab, dass Apple auf dem richtigen Weg sei. Er räumt ein, dass Organisationen mit großem PC-Bestand eigene, skalierbare Prozesse aufbauen könnten. Umgekehrt sei der Aufwand beim Einsatz weniger, teils sogar nicht verwalteter Macs deutlich geringer als bei Windows-11-Geräten, die aus seiner Sicht heute mit mehr Hürden im Deployment verbunden sind.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 9to5mac.com

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