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Elon Musk erhebt Kartellvorwürfe: X und Grok angeblich benachteiligt im App Store

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Elon Musk beschuldigt Apple, dass X und Grok im App Store gegenüber ChatGPT und OpenAI benachteiligt werden. Musk kündigt rechtliche Schritte wegen angeblicher Wettbewerbsverstöße an.

Vorwürfe von Musk: Bevorzugt Apple OpenAI?

Elon Musk äußert scharfe Kritik an Apple und wirft dem Konzern vor, dass X und Grok durch gezielte Entscheidungen im App Store keine fairen Chancen auf die Spitzenposition hätten. Musk sagt, Apple bevorzuge ChatGPT und OpenAI, indem Grok oder X weder in App Store Promotions noch als „Must-Have App“ auftauchen. Während X in den App Store-Charts auf Platz eins der kostenlosen Nachrichtenapps und auf Rang 38 unter allen kostenlosen Apps liegt, bewertet Musk dies als nicht ausreichend. Grok befindet sich aktuell auf Rang sechs in den Gesamtcharts. Für Musk spiegelt sich darin eine gezielte Benachteiligung wider, weshalb er ankündigt, dass xAI umgehend juristische Schritte gegen Apple einleiten werde. Seinen Vorwurf, Apple spiele politisch und behindere Konkurrent:innen von OpenAI, bekräftigt Musk in weiteren Beiträgen und Diskussionen auf X.

Ranking, Kategorien und die Rolle des App Store

X, ehemals Twitter, hat seine aktiven Nutzer:innen behalten – darunter viele prominente Persönlichkeiten. Dennoch bleibt der Status von X im App Store umstritten, da X als Nachrichten-App gelistet ist, obwohl es in erster Linie ein soziales Netzwerk ist. In dieser Kategorie lässt sich X leichter auf Platz eins halten und steht damit vor Apps wie Reddit oder Nextdoor. In anderen App-Kategorien wie „Social“ müsste X stärker gegen Konkurrenz wie Threads, WhatsApp und Facebook antreten, wo ein Top-Ranking schwieriger erscheint.

Grok, die KI-Plattform von xAI, ist ebenfalls in den App Store-Charts vertreten und hält Platz sechs im Gesamtranking und Platz zwei im Bereich „Produktivität“. ChatGPT liegt in dieser Kategorie vor Grok. Die Ranglisten basieren laut öffentlich verfügbaren Informationen auf numerischen Daten wie Download-Zahlen. Es existieren bislang keine Belege, dass Apple Rankings in transparenter oder manipulativer Weise zum Nachteil bestimmter Apps beeinflusst.

Prominente Platzierungen im App Store und Apples Auswahlrecht

Ein weiterer Punkt von Musks Kritik bezieht sich auf die „Must-Have Apps“-Sektion oder App Store-Promotions. Hier finden sich Apps wie TikTok, Tinder, Duolingo und Youtube, wobei ChatGPT per Widget prominent vorgestellt wird. Weder Grok noch X erscheinen allerdings in diesen vom Apple-Team kuratierten Empfehlungen. In den Rubriken für Produktivitäts-Apps setzen die Empfehlungen von Apple zudem auf klassische Anwendungen wie Mail- und Notizapps, während Grok oder ChatGPT dort fehlen. Im Bereich „Soziale Apps“ werden Mastodon, Bluesky, Signal, Pinterest und Snapchat hervorgehoben. X taucht auch in den kuratierten Listen für Nachrichten-Apps nicht auf.

Apple ist rechtlich nicht verpflichtet, bestimmte Apps in den beworbenen Bereichen zu präsentieren. Die Entscheidung, ob Grok oder X Empfehlungsstatus erhalten, obliegt dem Redaktionsteam. Öffentliche Kontroversen oder die Communities rund um die Apps könnten genauso ausschlaggebend sein wie qualitative Kriterien. Wie ein Gericht solche Vorwürfe bewertet, hängt vermutlich stark vom zuständigen Gerichtsort und der jeweiligen Richter:in ab. Grundsätzlich hat Apple als Plattformbetreiber das Recht, über die Zusammenarbeit mit App-Entwickler:innen zu entscheiden und Empfehlungen nach eigenen Kriterien zu vergeben.

Wir von Apfeltalk geben Grok und X eine Chance. Hier sind die Links zum Store:

Grok - KI Assistent
Grok - KI Assistent
Entwickler: X Corp.
Preis: Kostenlos+
‎X
‎X
Entwickler: X Corp.
Preis: Kostenlos+

Via: https://appleinsider.com

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Tags: OpenAI, X, Apple, Grok, Ranglisten, App Store, Elon Musk, Empfehlung, KI, Kartellrecht, chatGPT

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