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„Ein echtes Meisterwerk“: Die 15 besten Apple‑Geräte der letzten 50 Jahre

15 Jahre iPhone Original-iPhone

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Zum 50. Geburtstag von Apple hat TechRadar seine Leser:innen gefragt, welche Geräte aus fünf Jahrzehnten die besten sind. Herausgekommen ist eine Top‑15‑Liste, die die Apple‑Geschichte nachzeichnet.

Vom Apple II bis zur Apple Watch

Apple wird am 1. April 50 Jahre alt – gegründet 1976, angefangen mit dem Apple I von Steve Wozniak bis hin zum MacBook Neo von 2026. TechRadar hat seine Community, unter anderem über den eigenen WhatsApp‑Kanal, abstimmen lassen, welche Geräte sie über diesen Zeitraum am meisten überzeugt haben.

Auf Platz 15 landet die erste Apple Watch von 2015, die TechRadar damals als „teures Komfort‑Gadget“ einstufte. Die Uhr hatte noch schwache Akkulaufzeit und es fehlten wichtige Apps, war aber bereits ein Verkaufserfolg und trieb den Smartwatch‑Markt in Richtung der heutigen Modelle mit vielen Fitness‑ und Gesundheitsfunktionen. Das OLED‑Display und das geringe Gewicht gefielen, unklar war eher, wofür die Uhr genau gedacht war – eine Frage, die aktuelle Modelle deutlich besser beantworten.

Der iMac G4 von 2002 belegt Rang 14. Das Gerät fiel vor allem durch sein Design auf: ein flaches 15‑Zoll‑Display an einem verstellbaren Metallarm auf einem weißen Kuppel‑Sockel. Im Inneren steckte ein PowerPC‑G4‑Prozessor, dazu 128 oder 256 MB Arbeitsspeicher und bis zu 60 GB Speicherplatz. In Zeiten optischer Laufwerke positionierte Apple den iMac G4 als Drehscheibe für Musik, Fotos und DVD‑Filme.

Auf Platz 13 folgt der iMac G3 von 1998, den der San Francisco Chronicle damals als „den neuen VW Käfer unter den Computern“ bezeichnete. Das farbige CRT‑Display, entworfen von einem jungen Jony Ive, die einfache Internet‑Anbindung und der mutige Verzicht auf das Diskettenlaufwerk machten den Rechner zu einem besonderen Produkt. Er brach mit den langweiligen beige‑farbenen Kisten seiner Zeit und rückte Apple wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit.

Platz 12 geht an den Apple II von 1977. Er war nicht der erste Computer von Apple, aber der erste, der die Firma wirklich bekannt machte. Fertige Computer für Endkund:innen waren damals kaum verfügbar, der Apple II schloss diese Lücke. Spätere Ergänzungen wie das Disk‑II‑Diskettenlaufwerk und VisiCalc, die erste Tabellenkalkulation, festigten seinen Platz in der Computergeschichte.

iPod‑Ära und neue Produktkategorien

Auf Rang 11 steht der AirTag von 2021, den TechRadar als „unscheinbares, aber herausragendes Werkzeug“ lobte. Apple stieg in die Kategorie der Bluetooth‑Tracker ein und setzte sich für Apple‑Nutzer:innen direkt an die Spitze. Der kleine Tracker ist günstig, leicht, wasserdicht, einfach zu bedienen und sehr präzise. Er brachte Zubehör‑Optionen mit, wurde inzwischen vom AirTag 2 abgelöst und erhielt ein Firmware‑Update gegen unerwünschtes Tracking.

Der MacBook Pro Jahrgang 2021 belegt Platz 10. Diese Generation korrigierte viele Entscheidungen der vorherigen Modelle: Butterfly‑Tastatur, Touch Bar und das Fehlen klassischer Anschlüsse wurden rückgängig gemacht. Gleichzeitig führte Apple die Chips M1 Pro und M1 Max ein, die starke Leistung mit hoher Akkulaufzeit kombinierten. Auch die Display‑Notch feierte hier Premiere und ist inzwischen etabliert.

Auf Platz 9 taucht der iPod der dritten Generation von 2003 auf, von CNET damals als „der bestdesignte MP3‑Player“ bezeichnet. Er brachte eine komplett berührungsempfindliche Oberfläche ohne bewegliche Teile und den 30‑Pin‑Dock‑Anschluss anstelle von FireWire. Dazu kamen später im Jahr iTunes für Windows und USB 2.0, wodurch der iPod erstmals Nutzer:innen außerhalb des Apple‑Ökosystems ansprach und zum Massenprodukt wurde.

Der iPod mini von 2004 erreicht Rang 8. Er setzte auf ein kleineres Gehäuse, kräftige Farben und eine Bedienung, die bei Musikfans gut ankam. Zwar fehlten Funktionen wie ein UKW‑Radio, doch Design und Nutzerführung überzeugten. Viele Besitzer:innen erinnern sich bis heute gern an den Player, der den Click Wheel einführte, das später auch beim größeren iPod Standard wurde.

Platz 7 geht an den Macintosh von 1984, begleitet von dem berühmten „1984“-Werbespot von Ridley Scott beim Super Bowl. Es war der erste Personal Computer mit grafischer Oberfläche, der breite Aufmerksamkeit erhielt. Das All‑in‑One‑Design, eine Maus und das 3,5‑Zoll‑Diskettenlaufwerk machten den Rechner zu einem Wegbereiter, dessen Einfluss auch nach 40 Jahren sichtbar ist.

Die Spitzenplätze: iPhone und iPod prägen Apple

Auf Rang 6 landet das iPhone X von 2017, von TechRadar als „dem perfekten Smartphone so nah wie nie“ beschrieben. Zum zehnjährigen Jubiläum des iPhones wechselte Apple auf OLED‑Displays, führte die Display‑Notch und Face ID ein und ließ den Home‑Button weg. Das Gerät setzte die Grundlage für viele spätere Smartphone‑Generationen.

Der MacBook Air mit M1‑Chip von 2020 belegt Platz 5. Er erfüllte das ursprüngliche Versprechen eines besonders dünnen, zugleich leistungsstarken und ausdauernden Laptops besser als das Modell von 2008. Mit dem M1 leitete Apple die Ära eigener Chips im Mac ein und zeigte, dass man Intel und AMD nicht nur einholen, sondern übertreffen konnte.

Auf Platz 4 steht das iPhone 4 von 2010, das mit hochwertigem Design, Retina‑Display, eigener Apple‑CPU und einer Frontkamera punkten konnte. Parallel brachte iPhone OS 4 erstmals Multitasking auf das iPhone und diente als Bühne für die erste FaceTime‑Demo. Trotz „Antennagate“ vergab TechRadar damals 4,5 Sterne.

Platz 3 sichert sich der iPod Classic von 2007, laut CNET „für diesen Preis ein Schnäppchen“. Ein neues Metallgehäuse, bis zu 160 GB Speicher für rund 40.000 Songs und bis zu 40 Stunden Akkulaufzeit machten ihn zum Langzeit‑Player für Musikbibliotheken, obwohl zeitgleich der modernere iPod touch erschien.

Der iPod der ersten Generation von 2001 landet auf Rang 2. PCMag nannte ihn „den coolsten – und vielleicht besten – MP3‑Player der Welt“. Er funktionierte zunächst nur mit Macs und verkaufte sich anfangs verhalten, zeigte aber eindrucksvoll, wie elegant ein mobiler Musikplayer sein konnte. Das Scrollrad und der Slogan „1.000 Songs in deiner Tasche“ prägten die Wahrnehmung digitaler Musik nachhaltig.

Ganz oben auf Platz 1 steht schließlich das erste iPhone von 2007. TechRadar schrieb damals: „Was das iPhone richtig macht, macht es herausragend.“ Es war nicht das erste Smartphone, definierte aber den Begriff neu und legte die Basis für fast alle heutigen Mobiltelefone. Die 3,5‑Zoll‑Multitouch‑Anzeige, die Bildschirmtastatur und echtes mobiles Internet setzten neue Maßstäbe, die mit dem Start des App Store im Folgejahr weiter gefestigt wurden.

Via: https://www.techradar.com

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Tags: Geschichte, Jubiläum, AirTag, Apple, iPhone, Apple Watch, Mac, Hardware, iPod, MacBook

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