Der für das iPhone Air verantwortliche Designer Abidur Chowdhury hat Apple verlassen. Das Unternehmen verliert damit eine prägende Persönlichkeit in seinem Industriedesign-Team.
Wechsel an ein KI-Startup
Abidur Chowdhury, der eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des iPhone Air innehatte und das Gerät öffentlich präsentierte, hat Apple laut Bloomberg in Richtung eines Startups im Bereich Künstliche Intelligenz verlassen. Über die genauen Beweggründe für seinen Fortgang ist weiterhin nichts bekannt. Die Information berichtet, dass die Entwicklung der nächsten Generation des iPhone Air aufgrund enttäuschender Verkaufszahlen auf 2027 verschoben worden sei. Trotz dieser Verzögerung sei das Design des Geräts in der Fachpresse gelobt worden, während der Verkauf hinter den Erwartungen blieb.
iPhone Air: Kritische Stimmen und Perspektiven
In ersten Besprechungen wurde das iPhone Air als sehr leicht, aber mit Kompromissen bei der Akkulaufzeit beschrieben. Stimmen aus der Branche gingen davon aus, dass das Modell möglicherweise ein Versuchsfeld für kompakte Komponenten sein könnte, die in Zukunft in Geräte wie smarte Brillen oder faltbare iPhones integriert werden könnten. Auch wenn die Umsätze bislang nicht überzeugen, geht aus den Berichten hervor, dass ein Nachfolgemodell weiterhin geplant ist und nicht grundsätzlich aufgegeben wurde.
Personalwechsel und Bedeutung für Apple
Abidur Chowdhury war seit 2019 im Unternehmen tätig, also etwa zeitgleich mit dem Ausscheiden des prominenten Chefdesigners Jony Ive. Insider:innen zufolge fiel Chowdhurys Abgang intern besonders auf, da er innerhalb des Designteams zuletzt erheblich an Einfluss gewonnen hatte. Apple-Journalist Mark Gurman von Bloomberg betonte, dass Chowdhurys Entscheidung nicht im direkten Zusammenhang mit dem Verkaufsstart des iPhone Air stehe. Demnach sei der Rücktritt keine Reaktion auf die aktuellen Verkaufszahlen, sondern unabhängig davon erfolgt. Die Designleistungen des Geräts wurden trotz unterdurchschnittlicher Absatzzahlen mehrfach positiv bewertet.
Via: https://gizmodo.com