Apple plant laut einem Bericht, das erste MacBook Pro mit Touchscreen noch mit den aktuellen M5 Pro- und M5 Max-Chips auf den Markt zu bringen. Das grundlegend überarbeitete Design soll damit nicht auf eine kommende Chipgeneration warten.
Großes Redesign mit OLED, Dynamic Island und Touch
Bei den neuen Modellen handelt es sich den Angaben zufolge um 14- und 16-Zoll-Varianten, die intern als K114 und K116 geführt werden. Sie sollen die größte Überarbeitung der hochpreisigen Mac-Reihe seit dem Abschied von Intel-Prozessoren im Jahr 2020 darstellen.
Neu ist vor allem die Touch-Bedienung, die Apple über Jahre hinweg beim Mac vermieden hat. Mit der Einführung von Touchscreens und OLED-Displays rückt das MacBook Pro näher an Premium-Windows-Notebooks heran, die entsprechende Technologien bereits seit mehreren Produktzyklen anbieten. Erstmals soll zudem eine Dynamic Island-Oberfläche auf dem Mac Einzug halten.
Auch das äußere Erscheinungsbild der Geräte wird laut Bericht überarbeitet. Es ist von einem aktualisierten Industrial Design die Rede, das den ersten größeren optischen Wandel der MacBook-Pro-Modelle seit 2021 markieren soll.
Bloomberg zufolge peilt Apple eine Markteinführung der neuen Touchscreen-MacBooks zwischen Ende dieses Jahres und Anfang des kommenden Jahres an.
Aktuelle M5-Chips statt M6 – Fokus auf M7-Generation
Statt auf noch nicht angekündigte M6 Pro- und M6 Max-Chips zu warten, soll Apple bei den ersten Touch-MacBook-Pro-Modellen auf die bereits verfügbare M5 Pro- und M5 Max-Generation setzen. Das deckt sich mit Hinweisen aus der Lieferkette, wonach M6 Pro und M6 Max komplett übersprungen werden könnten.
Auf diese Weise könnte Apple die neu gestalteten Notebooks mit aktuellem High-End-Silizium ausliefern und die Entwicklungsressourcen auf den laut Bericht deutlich größeren Architektursprung mit der M7-Generation konzentrieren.
Apple testet demnach bereits Nachfolgemodelle mit M7 Pro- und M7 Max-Chips, die frühestens Ende 2027 erscheinen sollen. Die Bausteine M7 Pro, M7 Max und M7 Ultra gehören zu einer Chipfamilie mit dem Codenamen „Andros“ und werden für anspruchsvollere KI-Aufgaben entwickelt.
Die M7-Chips sollen stark aufgerüstete Neural Engines, verbesserte Grafikleistung und eine erweiterte Speicherbandbreite erhalten, um KI-Modelle direkt auf dem Gerät schneller verarbeiten zu können. Die Roadmap sieht außerdem ein Mac-Studio-Update mit M7 Max und M7 Ultra im Jahr 2028 vor.
Höhere Preise und neuer CEO im Blick
Angesichts der umfangreichen Hardware-Neuerungen und zuletzt gestiegener Preise im Apple-Ökosystem rechnet der Bericht mit hohen Einstiegspreisen für die neuen Touchscreen-MacBook-Pros. Aktuell liegt das 14-Zoll-Basismodell bei 1.999 US-Dollar, das 16-Zoll-Modell startet bei 2.999 US-Dollar. Ein maximal ausgestattetes Gerät mit voller Speicher- und Speicherausbaustufe kostet derzeit nahezu 10.000 US-Dollar, was das mögliche Preisniveau mit OLED-Panel und Touch-Hardware verdeutlicht.
Die neuen Touch-Macs sollen Teil einer breiter angelegten Produkteinführung unter dem künftigen CEO John Ternus sein. Der Führungswechsel ist für September geplant und würde Ternus in die Position bringen, die neuen MacBook-Pro-Modelle gemeinsam mit weiteren Neuerungen vorzustellen. Genannt werden in dem Bericht ein erstes faltbares iPhone, KI-fokussierte Wearables sowie neue Smart-Home-Geräte.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: iClarified.com
