Das neue iPad mini verbindet ein OLED-Display mit einem dünneren Gehäuse, mehr Leistung und Schutz vor Wasser und Staub. Erste Tests loben vor allem Bildqualität und Mobilität, sehen aber auch Grenzen bei Bildwiederholrate und Preis.
OLED macht den Unterschied
Das iPad mini der achten Generation vergrößert sein Display von 8,3 auf 8,5 Zoll. Schmalere Ränder halten die Außenmaße nahezu unverändert. Der Wechsel von LCD zu OLED sorgt für kräftige Farben, tiefe Schwarztöne und einen hohen Kontrast. HDR-Inhalte wirken dadurch realistischer. Die Helligkeit reicht laut Tests auch für viele helle Umgebungen aus.
Bei der Bildwiederholrate bleibt Apple allerdings bei 60 Hertz. ProMotion mit bis zu 120 Hertz, wie beim iPad Pro, fehlt. Wer häufig mit einem Gerät mit hoher Bildwiederholrate arbeitet, dürfte den Unterschied beim Scrollen bemerken. Die Tests bewerten das Display dennoch als klaren Fortschritt gegenüber dem Vorgängermodell.
Für ausgewählte Speichervarianten gibt es ein mattiertes Nanotexturglas, das Spiegelungen reduziert. Ein Test hebt hervor, dass sich damit besonders angenehm im Freien lesen lässt. Die Option kostet Aufpreis und ist nicht bei allen Konfigurationen verfügbar.
Dünner, leichter und robuster
Das Gehäuse ist rund 5,4 Millimeter dünn. Mit etwa 255 Gramm wiegt das WLAN-Modell weniger als sein Vorgänger und lässt sich bequem mit einer Hand halten. Die kompakte Bauform bleibt das zentrale Argument des iPad mini: Es passt leicht in eine Tasche und eignet sich als Begleiter unterwegs.
Apple hat außerdem das Lautsprechersystem neu gestaltet. Statt seitlicher Lautsprecheröffnungen nutzt das Gerät ein abgedichtetes Gehäuse mit Lautsprechern hinter dem Displayglas. Der Klang wird in den Tests für ein Tablet dieser Größe als ordentlich beschrieben. Je nach Lautstärke sind Vibrationen am Gehäuse spürbar.
Die Abdichtung ermöglicht erstmals bei einem iPad die Schutzklasse IP67. Das Tablet soll damit Staub widerstehen und bis zu 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe überstehen. Die Frontkamera sitzt nun am Rand, der bei Querformat oben liegt. Das verbessert die Position für Videoanrufe. Touch ID bleibt im Ein-/Ausschalter; Face ID gibt es weiterhin nicht.
Viel Leistung, hoher Einstiegspreis
Im Inneren arbeitet der A20-Pro-Chip, begleitet von 12 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Tester:innen berichten von flüssigem Multitasking, Spielen sowie Foto- und Videobearbeitung. Auch anspruchsvollere KI-Funktionen sollen damit gut laufen. Die Akkulaufzeit bleibt laut Apple bei bis zu zehn Stunden für Videowiedergabe oder Surfen. Schnellladen ist neu, benötigt aber ein Netzteil mit mindestens 35 Watt.
Der N1-Chip bringt WLAN 7 und Bluetooth 6. Mobilfunkmodelle unterstützen 5G und nutzen ein C2-Modem. Über USB-C lässt sich ein externer 4K-Bildschirm anschließen; iPadOS 27 unterstützt dabei einen erweiterten Schreibtisch. Apple Pencil USB-C und Apple Pencil Pro sind kompatibel.
Der Einstiegspreis liegt bei 699 US-Dollar (rund 600 Euro) für 128 Gigabyte Speicher. Das sind 100 US-Dollar (rund 86 Euro) mehr als beim bisherigen Modell. Die Tests sehen das iPad mini als attraktive Wahl für alle, die genau diese handliche Größe suchen. Für den Preis vermissen einige jedoch ProMotion; zudem ist das Gerät nicht für jede längere Arbeitssitzung auf dem kleinen Display ideal.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
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