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Bericht: Apple holt ursprüngliches Qwen-Team von Alibaba für Siri in China an Bord

neue Siri KI

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Apple baut seine Aktivitäten rund um KI und Lieferkette in China weiter aus. Ein Bericht deutet darauf hin, dass der Konzern nun auch das ursprüngliche Open-Source-Team hinter Alibabas Qwen-Modell verpflichtet haben soll.

Qwen-Team soll an Siri für den chinesischen Markt arbeiten

Der KI-Analyst und frühere Microsoft-Mitarbeiter Robert Scoble berichtet, Apple habe das ursprüngliche Qwen-Team von Alibaba angeheuert. Dieses Team war demnach zuvor damit beauftragt, eine Open-Source-Variante des Qwen-KI-Modells zu entwickeln.

Scoble schreibt, Apple habe Qwen für „Chinese Siri“ ausgewählt. Eine unabhängige Bestätigung dieser Personalie liegt bisher nicht vor. Die Einordnung passt jedoch in Apples aktuelle China-Strategie: Das Unternehmen vertieft seine Kooperation mit Alibaba und stellt Nutzer:innen in China die Qwen-Modellfamilie unter dem Dach von Apple Intelligence direkt auf Apple-Geräten zur Verfügung.

Laut einem Alibaba-Sprecher ermöglicht die Integration von Qwen in Apple Intelligence den Zugriff auf Funktionen wie Text- und Bildverständnis sowie -generierung, ohne dass zwischen verschiedenen Werkzeugen gewechselt werden muss. Das Angebot soll sich ähnlich in Apple-Systeme einfügen wie aktuell der Zugriff auf ChatGPT über Apple Intelligence.

Neue Siri-Funktionen und KI-Integration in Apple-Geräte

Apple hat Siri im Rahmen von Apple Intelligence technisch neu aufgestellt. Die neue Version ist in die Dynamic Island integriert, kann personalisierten Kontext nutzen und bezieht Informationen aus den Inhalten ein, die gerade auf dem Display zu sehen sind.

Praktisch bedeutet das etwa: Ihr könnt Siri nach einem anstehenden Konzert fragen und den Termin per Sprachbefehl zu Erinnerungen hinzufügen. Siri kann außerdem Bilder analysieren, deren Inhalt beschreiben und dazu passende, persönliche Kontexte liefern – etwa darauf hinweisen, dass eine abgebildete Person in der Nähe eines bestimmten Parks wohnt, und eine Wegbeschreibung zu dieser Adresse anbieten.

Apple sucht Nähe zu chinesischen Speicherchip-Herstellern

Parallel zur KI-Strategie verschiebt Apple offenbar auch seine Beschaffungsstrategie für Speicherchips. Wie zuvor berichtet wurde, versucht der Konzern, DRAM und NAND direkt von den chinesischen Herstellern CXMT und YMTC zu beziehen. Speicher aus diesen Quellen soll für in China verkaufte Produkte zum Einsatz kommen.

Die Financial Times berichtete, Apple habe bei der US-Regierung unter Präsident Trump dafür geworben, DRAM von CXMT einkaufen zu dürfen. CXMT steht auf einer Pentagon-Blacklist wegen Verbindungen zur Volksbefreiungsarmee Chinas. Bloomberg-Journalist Mark Gurman ergänzte, Apple arbeite mit der Trump-Regierung daran, mögliche politische Reaktionen in Washington abzufedern, falls der Konzern Speicher von CXMT und YMTC für seine China-Produkte bezieht.

Alibaba bereitet Start von Qwen3.8 vor

Alibaba treibt die Entwicklung seiner eigenen KI-Modelle derweil weiter voran. Das Unternehmen kündigt den bevorstehenden Start von Qwen3.8 an, ein Modell mit 2,4 Billionen Parametern, das als „open-weight“ veröffentlicht werden soll. In der Ankündigung heißt es, Qwen3.8 sei kontinuierlich in Entwicklung und zähle zu den leistungsfähigeren Modellen im Markt, mit einem Ziel, an führende „frontier“-Modelle heranzureichen und sich unmittelbar hinter Anthropics Fable 5 zu positionieren.

In diesem Umfeld wäre ein Einstieg des ursprünglichen Qwen-Teams bei Apple ein weiterer Hinweis darauf, wie stark sich der Konzern in China auf externe KI-Modelle stützt, um Siri und Apple Intelligence dort an lokale Anforderungen anzupassen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: wccftech.com

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