Apple arbeitet laut aktuellen Berichten an einem neuen Smart-Home-Display für Apple Home, das näher an der Markteinführung sein soll als bislang gedacht. Neue Hinweise aus Betas und Systemdateien zeichnen ein klareres Bild von Design, Software und möglichen Preisen.
Designvarianten und Hardware-Ausstattung
Das bislang unbenannte Apple-Home-Display soll in zwei Ausführungen erscheinen. Gerüchten zufolge plant Apple eine Version für die Arbeitsplatte mit einem etwa 7 Zoll großen Bildschirm, der auf einer stoffbezogenen Halbkugel sitzt. Daneben soll eine zweite Variante zur Wandmontage mit demselben 7-Zoll-Display kommen. Damit wären beide Modelle etwas kleiner als das aktuelle iPad mini mit 8,3 Zoll.
Wie genau die Wandversion befestigt und mit Strom versorgt wird, ist noch unklar. Es erscheint wenig wahrscheinlich, dass Nutzer:innen das Gerät selbst fest in die Hausverkabelung einbinden müssen. Eine batteriebetriebene Lösung mit magnetischer Befestigung gilt als naheliegender, ist aber nicht bestätigt.
Im Gespräch ist eine integrierte 1080p-Kamera, die für FaceTime-Anrufe und zur Gesichtserkennung dienen soll. Intern soll mindestens ein A17 Pro-Chip verbaut sein. Zudem wird der Einsatz von Apples N1-Netzwerkchip erwartet, um WLAN, Bluetooth und Thread zu unterstützen.
homeOS und enge Verzahnung mit Apple-Diensten
Das Smart-Home-Display soll mit einem neuen Betriebssystem laufen, das intern seit Längerem als homeOS bezeichnet wird. Offiziell vorgestellt oder benannt hat Apple dieses System bislang nicht. Technisch soll es auf tvOS basieren, ähnlich wie die Software des HomePod.
Zum Start sind laut Berichten mehrere native Apps geplant, darunter FaceTime, Safari, Apple News, Home, Music, Calendar, Notes und Photos. Viele dieser Apps sollen sich per Gestensteuerung bedienen lassen, die über die Kamera erkannt werden. Da das Gerät unterschiedliche Personen im Haushalt erkennen können soll, kann es jeweils die passenden Profile und Nutzerdaten laden.
Geplant ist außerdem der Zugriff auf Siri AI und Apple Intelligence. Damit würden viele Aufgaben, die Ihr vom iPhone kennt, auch direkt auf dem Display funktionieren – inklusive visueller Darstellung von Ergebnissen, was den bisherigen HomePod ergänzt.
Leaks aus einer Beta von macOS Tahoe 26.7 liefern Hinweise auf den Aufbau des Home-Bildschirms. Demnach soll die Oberfläche an iPhone und iPad erinnern: Icons lassen sich anpassen, Uhren hinzufügen und Widgets nutzen. Eine eigene App Store-Anbindung für Drittanbieter-Apps ist zum Start hingegen nicht vorgesehen. Stattdessen sollen Widgets eine zentrale Rolle spielen, die – ähnlich wie unter macOS – von Eurem iPhone gespeist werden.
Damit wären vom ersten Tag an zahlreiche Apps indirekt nutzbar, etwa für Paketverfolgung, Smart-Home-Sicherheitssysteme, Gesundheitsdaten oder Fluginformationen. Aufgrund der begrenzten Displayfläche soll Smart Stack zum Einsatz kommen, um Widgets situationsabhängig durchzuwechseln. Auch Live Activities könnten auf dem Display erscheinen, zum Beispiel für Lieferstatus-Anzeigen.
Beim Widget-Einsatz spielt laut Berichten auch Datenschutz eine Rolle: Das Display soll auf Anwesenheit reagieren und Inhalte anpassen. Widgets könnten zunächst ohne sensible Informationen erscheinen und persönliche Daten erst dann anzeigen, wenn das System die betreffende Person per Gesichtserkennung eindeutig identifiziert.
Preisgerüchte und möglicher Zeitplan
Zum Preis liegen bislang nur Spekulationen vor. Frühere Einschätzungen gingen von einem eher hochpreisigen Gerät aus, möglicherweise im Bereich von 499 US-Dollar, als zentrales Smart-Home-Hub im Haushalt. Inzwischen wird aber auch diskutiert, ob Apple ein günstigeres Niveau anpeilt, um mehrere Geräte pro Haushalt attraktiver zu machen. Als Vergleich wird der Google Home Hub genannt, der in den USA 99 US-Dollar kostet.
Im Gespräch sind Preisbereiche von 199 oder 249 US-Dollar, um das Gerät trotz eines Premium-Anspruchs für mehrere Räume interessant zu machen. Innerhalb der Redaktion von AppleInsider gehen die Meinungen zu einem realistischen Preis jedoch weit auseinander.
Auch beim Starttermin gibt es Unsicherheit. Laut Bloomberg sollen neue Versionen von Apple TV 4K und HomePod mini im September erscheinen, während das Smart-Home-Display frühestens im Oktober oder sogar erst Anfang 2027 folgen könnte. Eine Möglichkeit wäre, dass Apple das Display auf dem iPhone-Event am 9. September ankündigt, es aber erst später in den Handel bringt. Konkrete Bestätigungen von Apple gibt es bisher nicht.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
