Die ältesten Gründungsunterlagen von Apple werden im Januar 2026 bei Christie’s erneut versteigert. Der Auktionswert wird auf zwei bis vier Millionen US-Dollar (ca. 1,86 bis 3,72 Millionen Euro) geschätzt.
Vertrag aus der Geburtsstunde von Apple
Das Originaldokument, das zur Versteigerung steht, ist der dreiseitige Gesellschaftsvertrag, mit dem Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne am 1. April 1976 die Apple Computer Company gründeten. In dieser Vereinbarung teilten sich Jobs und Wozniak jeweils 45 Prozent, Wayne erhielt einen Anteil von zehn Prozent. Der Vertrag dokumentiert damit einen entscheidenden Moment der Unternehmensgeschichte, der Apple auf seinen Weg als Technologieunternehmen brachte.
Waynes schnelles Aus und sein Anteil
Zum Auktionspaket gehören ergänzende Unterlagen: das Dokument, mit dem Ronald Wayne nur zwölf Tage nach Firmengründung als Partner ausstieg. Wayne bekam als Abfindung zunächst 800 US-Dollar (ca. 744 Euro) für seinen Anteil, etwas später kamen nochmals 1.500 US-Dollar (ca. 1.395 Euro) hinzu. Wayne begründete seinen frühen Rückzug später damit, dass er das Risiko und die Unwägbarkeiten in einem jungen Unternehmen nicht tragen wollte.
Der spekulative Wert des damaligen Anteils
Hätte Wayne seinen ursprünglichen Zehn-Prozent-Anteil behalten, wäre dieser, gemessen an Apples aktueller Börsenbewertung von vier Billionen US-Dollar (ca. 3,72 Billionen Euro), heute theoretisch etwa 409 Milliarden US-Dollar (ca. 381 Milliarden Euro) wert. Das ist allerdings ein rein symbolischer Vergleich, da sich die Aktienstruktur durch zahlreiche Aktiensplits und Veränderungen seitdem grundlegend gewandelt hat. Eine reale Verbindung zwischen dem damaligen Kapitalanteil und dem heutigen Wert besteht daher nicht.
Das Gründungsdokument sowie Waynes Austrittsvereinbarung werden am 23. Januar 2026 als gemeinsames Los bei Christie’s versteigert.
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