Apple steht offenbar vor einem größeren Umbau der iPhone- und iPad-Familie. Ein faltbares iPhone rückt näher, während ein riesiges Foldable-iPad wohl im Experimentierstadium steckenbleibt.
Foldable-iPhone als Bühne für den neuen CEO
Der designierte Apple-Chef John Ternus soll laut einem Bericht den Start eines faltbaren iPhones nur wenige Tage nach seiner Amtsübernahme moderieren. Apple hat demnach den Führungswechsel von Tim Cook zu Ternus auf den 1. September terminiert, damit der neue CEO direkt das Herbst-Event leiten kann. Dort könnte er ein zentrales neues Produkt vorstellen, das Foldable-iPhone.
In der Produktpalette dürfte ein solches Gerät voraussichtlich zwischen den Standard-iPhones und den Pro-Modellen positioniert werden. Für Euch als potenzielle Käufer:innen bedeutet das: Ein Foldable-iPhone wäre vermutlich ein eigenes Segment mit eigenem Preisrahmen, eigener Hardware-Ausstattung und klaren Abgrenzungen nach oben und unten. Apple könnte damit eine neue Zielgruppe ansprechen, ohne die bestehenden Linien sofort auf den Kopf zu stellen.
Bei der Ausstattung wären Kompromisse denkbar, etwa bei Kamera, Akkukapazität oder Gehäusematerial, um die Kosten des komplexen Falt-Displays abzufedern. Gleichzeitig müsste Apple die Haltbarkeit des Klappmechanismus und des Displays so auslegen, dass das Gerät den Alltagseinsatz zuverlässig übersteht.
Riesiges Falt‑iPad wohl nur als Laborprojekt
Parallel dazu deutet ein Bericht darauf hin, dass ein großformatiges, faltbares iPad zumindest vorerst nicht in den Handel kommen könnte. Ein solches Gerät soll zwar intern entwickelt worden sein, könnte aber ein unveröffentlichtes Experiment bleiben. Das spricht dafür, dass Apple die Technik im Hintergrund testet, ohne sich auf eine Markteinführung festzulegen.
Für Euch als iPad-Interessierte heißt das: Wer auf ein faltbares Riesen‑iPad spekuliert hat, sollte realistisch damit rechnen, in den nächsten Jahren eher auf klassische iPad-Formfaktoren zu setzen. Die aktuellen iPad-Pro-Modelle und mögliche Nachfolger bleiben damit die naheliegende Wahl für alle, die ein leistungsfähiges Tablet mit großem Display suchen. Ein Foldable-iPad könnte intern zwar als Technologie-Labor dienen, im Alltag aber vorerst keine Rolle spielen.
Sparprogramm beim iPhone 18 und Kaufplanung heute
Laut einem Bericht plant Apple, beim iPhone 18 im Standardmodell verstärkt Kosten zu senken. Genannt werden Einsparungen bei Ausstattung und Komponenten, die sich direkt auf das Nutzererlebnis auswirken könnten. Für Euch bedeutet das: Die Kluft zwischen Standard- und Pro-iPhones dürfte sich weiter vergrößern, sowohl beim Funktionsumfang als auch bei den verwendeten Bauteilen.
Wer heute über den Kauf eines iPhone 16 oder iPhone 17 nachdenkt und langfristig mit einem Foldable liebäugelt, sollte diese Entwicklung berücksichtigen. Wenn Ihr Wert auf hochwertige Displays, Kameras und langlebige Hardware legt, könnten die Pro-Modelle auf Sicht die sicherere Wahl sein, während die Standardreihe stärker auf Preis und geringere Produktionskosten optimiert wird.
Bei den Preisen ist zu erwarten, dass ein Foldable-iPhone über dem Niveau aktueller Pro-Modelle liegt. Falt-Displays und komplexe Scharniere treiben die Herstellungskosten hoch, was sich üblicherweise in höheren Verkaufspreisen niederschlägt. Für Euch heißt das: Wer ein Foldable ins Auge fasst, sollte mit einem deutlichen Aufpreis gegenüber konventionellen iPhones rechnen und abwägen, wie wichtig der Formfaktor im Verhältnis zu Kameraqualität, Akkulaufzeit und Robustheit ist.
Beim iPad bleibt die Lage überschaubarer: Weil ein faltbares XXL-iPad laut den vorliegenden Berichten eher im Versuchsstadium verharrt, könnt Ihr Eure Kaufentscheidungen weiterhin an den bekannten Gerätekategorien ausrichten – vom iPad Einsteigermodell bis zum iPad Pro, ohne kurzfristig mit einem disruptiven Foldable rechnen zu müssen.
Via: www.iClarified.com · appleinsider.com · t3n.de
