Apple bewertet das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max in der EU als geringfügig besser reparierbar als die Vorgängermodelle iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max. Grundlage sind neue Reparierbarkeitsdaten in einem Produktdatenblatt, das im Rahmen der EU-Energielabel-Vorgaben veröffentlicht wurde.
EU-Vorgaben: Hersteller müssen Reparierbarkeit selbst bewerten
Die EU verpflichtet Smartphone-Hersteller, ihre Geräte in mehreren Kategorien zur Reparierbarkeit selbst zu bewerten. Diese Vorgaben gelten auch für Apple und fließen in ein offizielles Produktinformationsblatt ein, das mit den Energielabeln verknüpft ist.
Bewertet werden unter anderem:
- Zerlegungstiefe (Disassembly depth)
- Art und Einsatz von Befestigungselementen (Fasteners)
- Erforderliche Werkzeuge (Tools)
- Verfügbarkeit von Ersatzteilen (Spare parts)
- Dauer der Softwareunterstützung (Software updates)
- Zugänglichkeit von Reparaturinformationen (Repair info)
Jede Kategorie erhält eine Punktzahl zwischen 0 und 5. Aus diesen Teilwerten ergibt sich ein Gesamtindex, der auf dem EU-Label ausgewiesen wird.
iPhone 18 Pro im Vergleich zum iPhone 17 Pro
Laut Apples Angaben ergeben sich für iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max im Vergleich zu iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max leichte Verbesserungen in einigen Bereichen. Im Detail nennt das Datenblatt folgende Werte:
- Gesamtindex: 3,14 – ein Plus von 0,10 gegenüber 3,04
- Zerlegungstiefe: 2,75 – ein Plus von 0,10 gegenüber 2,65
- Befestigungselemente: 3,80 – unverändert
- Werkzeuge: 2,55 – ein Plus von 0,50 gegenüber 2,05
- Ersatzteile: 4,00 – unverändert
- Softwareupdates: 1,00 – unverändert (eine höhere Bewertung gibt es in der EU nur, wenn Hersteller eine Unterstützung über das Mindestmaß von fünf Jahren hinaus zusichern)
- Reparaturinformationen: 5,00 – unverändert
Aus den Zahlen geht hervor, dass sich Aufbau und Reparaturverfahren der iPhone-18-Pro-Modelle stark an denen der iPhone-17-Pro-Reihe orientieren. Gleichzeitig deutet die höhere Bewertung bei „Zerlegungstiefe“ und „Werkzeuge“ darauf hin, dass der Zugriff auf bestimmte Komponenten etwas verbessert wurde. Laut Apple-Unterlagen könnten dafür neue Werkzeuge zum Einsatz kommen, Details dazu werden in den regulatorischen Dokumenten jedoch nicht genannt.
Auf der A–E-Skala, die auf dem EU-Label der iPhones erscheint, sind sowohl iPhone 17 Pro als auch iPhone 18 Pro in Klasse C eingestuft.
Weitere Einblicke durch Teardown erwartet
Wie genau sich die internen Änderungen auswirken, dürfte sich rund um den Verkaufsstart zeigen. Die Reparaturplattform iFixit wird voraussichtlich zum oder kurz nach dem Marktstart am 18. September einen Teardown eines der neuen iPhone-Modelle veröffentlichen und damit einen genaueren Blick ins Innere ermöglichen.
Für das iPhone Duo liegen derzeit noch keine vergleichbaren EU-Reparaturdaten vor. Da das Gerät noch nicht vorbestellt werden kann, hat Apple die entsprechenden Informationen bislang nicht veröffentlicht.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
