Apple demonstriert den Leistungszuwachs des neuen M5-Chips bei der Ausführung von lokalen KI-Modellen auf der eigenen MLX-Plattform. Der Vergleich zum Vorgänger M4 bietet Einblicke in die nächste Generation der Apple-Prozessoren.
Leistungssprung bei lokalen KI-Modellen
Im aktuellen Test stellte Apple die Geschwindigkeit der neuen M5-Prozessoren bei der Ausführung lokaler großer Sprachmodelle (LLMs) unter Beweis. Die Demonstration fand auf der firmeninternen MLX-Plattform statt, die speziell für das Maschinelle Lernen unter macOS entwickelt wurde. Wichtig bei diesem Vergleich: Die neuen Chips ermöglichen deutlich schnellere Verarbeitung von KI-Anfragen direkt auf dem Gerät, ohne dafür Cloud-Dienste in Anspruch nehmen zu müssen. Dies ist vor allem für fortschrittliche Anwendungen im Bereich maschinelles Lernen relevant, etwa für Entwickler:innen oder Forschungsprojekte.
Vergleich mit M4-Prozessor
Im direkten Vergleich zum M4 zeigte sich, dass der M5-Chip lokale Sprachmodelle erheblich flotter verarbeiten kann. Apple präsentierte Zahlen, nach denen sich deutliche Geschwindigkeitsvorteile ergeben, wenn KI-Modelle auf dem Gerät laufen. Die Tests nutzen einen Messwert, der die Anzahl der verarbeiteten Token pro Sekunde angibt. Die neue Chipgeneration erreicht dabei signifikant höhere Werte, was den Einsatz von lokalen, leistungsfähigen KI-Anwendungen noch attraktiver macht. Apple setzt mit dem M5 darauf, die Zahl der Anwendungen, die lokal auf einem Mac genutzt werden können, weiter zu erhöhen und gleichzeitig Datenschutz und Effizienz zu verbessern.
Vorteile für Nutzer:innen und Entwickler:innen
Der Ausbau der MLX-Plattform und die gesteigerte Leistung der M5-Prozessoren bieten direkte Vorteile für Nutzer:innen und Entwickler:innen. Wer KI-Anwendungen auf dem eigenen Mac nutzt, profitiert von kürzeren Ladezeiten und einer reibungsloseren Interaktion mit lokalen Sprachmodellen. Die neue Technik ermöglicht es außerdem, rechenintensive Aufgaben datenschutzfreundlich auf dem eigenen Rechner auszuführen, anstatt Daten an externe Server zu senden. Damit unterstreicht Apple das Ziel, hardwarebasierte KI-Leistung für die Zukunft auf den eigenen Geräten zu etablieren.
Via: https://9to5mac.com
Titelbild: KI (Zur Illustration)
