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Apple prüft Samsung und Intel als Alternativen zu TSMC für Apple-Chips

Intel 14A-Prozess Trump Intel Deal

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Apple sucht nach Wegen, seine Chip-Produktion breiter aufzustellen und nicht mehr nur auf TSMC zu setzen. Samsung und Intel gelten als mögliche Alternativen, gelten aber als deutlich schwächer.

Apple sucht Alternativen zu TSMC

Gerüchte über einen möglichen Kauf von Intel durch Apple kursieren seit Längerem, vor allem wegen der US-Chipfabriken von Intel. Diese Übernahme ist zwar nie erfolgt, die Idee dahinter scheint Apple aber weiter zu beschäftigen. Neuere Berichte gehen sogar davon aus, dass Intel ab 2027 oder 2028 einen Teil der Apple-Silicon-Produktion übernehmen könnte.

Ein aktueller Bericht von Bloomberg beschreibt, dass Apple Intel und Samsung schon seit einiger Zeit als Produzenten für „Hauptgerätechips“ in Betracht zieht. Der weltweite Mangel an Chips und Speicherbausteinen habe den Druck auf Apple zwar erhöht, die Überlegungen sollen jedoch bereits vor der aktuellen Engpass-Situation begonnen haben.

Hintergrund ist der starke Fokus auf die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, kurz TSMC. TSMC fertigt derzeit sämtliche Apple-Silicon-Chips, über 60 Prozent davon entstehen weiterhin in Taiwan. Damit ist Apple besonders stark von einem einzelnen Hersteller und Standort abhängig.

Samsung als Nummer zwei, Intel mit politischer Rückendeckung

Samsung liegt als Auftragsfertiger deutlich hinter TSMC, ist aber klar die Nummer zwei im Markt. Aus Apples Sicht spricht für Samsung, dass das Unternehmen die strengen Qualitätsanforderungen von Apple grundsätzlich erfüllen kann. Die verfügbare Kapazität wäre allerdings im Vergleich zu TSMC stark begrenzt, was Samsungs Rolle als Ergänzung statt Ersatz nahelegt.

Intel taucht in den Spekulationen immer wieder aus unterschiedlichen Gründen auf. Zwischenzeitlich schien das Unternehmen vor schwerwiegenden strukturellen Problemen zu stehen, bevor es durch eine umstrittene Beteiligung der US-Regierung in Höhe von zehn Prozent gestützt wurde. Diese Beteiligung ging auf die damalige Regierung unter Donald Trump zurück.

Intel soll Apple zudem direkt um ein Investment gebeten haben. Nach aktuellem Stand ist daraus jedoch nichts Konkretes entstanden. Dennoch bleibt Intel als potenzieller Fertigungspartner im Gespräch, nicht zuletzt wegen der politischen Bedeutung einer Chipproduktion in den USA.

Geopolitisches Risiko und mögliche Auswirkungen

Selbst wenn ein Gemeinschaftsprojekt von Intel und TSMC in den USA zu einer begrenzten Apple-Chipproduktion führen sollte, bliebe der Umfang relativ gering. Der enorme Vorsprung von TSMC bei der Fertigung moderner Chips würde dadurch kaum angetastet. Für die US-Regierung wäre selbst ein kleiner Anteil der Apple-Silicon-Produktion im eigenen Land jedoch ein politischer Erfolg.

Der Bloomberg-Bericht betont, dass bisher keine Entscheidung gefallen ist und Apple die Pläne mit neuen Partnern auch wieder verwerfen könnte. Faktisch bleibt TSMC vorerst der zentrale Produzent für Apple Silicon. Gleichzeitig wächst die Sorge, wie stark sich Apple und die Weltwirtschaft von einem einzigen Anbieter abhängig gemacht haben.

Ein möglicher militärischer Konflikt um Taiwan, etwa durch einen Angriff Chinas, könnte die Lieferketten für fortschrittliche Halbleiter massiv stören und die globale Wirtschaft schwer treffen. Apple steht damit vor einer unangenehmen Wahl: Entweder den Rivalen Samsung stärken oder auf den angeschlagenen Konzern Intel setzen. Wie Apple dieses Dilemma löst, könnte zu einem prägenden Thema der Amtszeit von CEO John Ternus werden, auch wenn intern offenbar andere Personalfragen im Fokus stehen.

Via: https://appleinsider.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Tags: Halbleiter, Chipproduktion, Apple, Intel, Samsung, TSMC, Taiwan, Apple Silicon, Lieferkette

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