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Hat Apple in Intel investiert? Trump-Aussage sorgt für Spekulationen

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Eine Bemerkung von US-Präsident Donald Trump zu Intel sorgt für neue Fragen rund um eine mögliche Apple-Investition. Unklar ist, ob es um Aktienkäufe oder eine Kooperation geht.

Trump nennt Apple und Nvidia im Zusammenhang mit Intel

Bei einem jüngsten Pressebriefing auf der Militärbasis Joint Base Andrews sprach Trump über den 10‑Prozent‑Anteil der US-Regierung an Intel. Dabei erklärte er: „Sobald wir eingestiegen sind, ist Apple eingestiegen, Nvidia ist eingestiegen, viele kluge Leute sind eingestiegen – sie sind uns gefolgt.“ Diese Aussage hat Diskussionen bei Analyst:innen und in den Medien ausgelöst. Im Raum steht die Frage, ob Apple tatsächlich in Intel investiert hat oder ob der Präsident sich einfach versprochen hat.

Bislang gibt es keine bestätigten Unterlagen oder offiziellen Hinweise auf einen Aktienkauf durch Apple. Die Formulierung in Trumps Aussage lässt jedoch Interpretationsspielraum, ob er von einem formellen Investment oder von einer anderen Form der Beteiligung gesprochen hat. Beobachter:innen weisen darauf hin, dass solche öffentlichen Äußerungen häufig Spekulationen anheizen, auch wenn die Faktenlage unklar bleibt.

Mögliche Deutung: Kooperation statt Aktienkauf

Eine mögliche Erklärung ist, dass Trump nicht von einem Aktienerwerb, sondern von einem möglichen Auftrag an Intel zur Chipproduktion sprach. Intel entwickelt mit den Fertigungstechnologien 18A und 14A Prozessknoten, die als potenzielle Basis für zukünftige M‑Serie‑SoCs von Apple gehandelt werden, einschließlich Einstiegsmodellen. In diesem Kontext könnte „eingestiegen“ eher auf eine technische Zusammenarbeit als auf ein finanzielles Engagement hinweisen.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Verwechslung mit der SoftBank Group. Diese hatte im August 2025 angekündigt, Intel-Aktien im Wert von 2 Milliarden US‑Dollar (rund 1,84 Milliarden Euro) zu erwerben. SoftBank ist bereits als aktiver Investor in der Halbleiterbranche bekannt, was die Vermutung nahelegt, dass hier verschiedene Engagements durcheinandergeraten sein könnten.

Zusätzliche Indizien deuten auf eine potenzielle Zusammenarbeit zwischen Apple und Intel hin. So sollen Apple und Broadcom Stellen ausgeschrieben haben, in denen explizit Fachwissen für Intels EMIB‑Gehäusetechnologie gefragt ist. Zudem berichten Quellen, Apple habe Intels 18A‑Prozess‑Designkit erworben, offenbar für eine mögliche Nutzung in der eigenen Chipproduktion. Diese Schritte sprechen eher für eine technologische Partnerschaft als für einen Einstieg als Anteilseigner.

Viele Hinweise, aber keine Bestätigung

Branchenbeobachter:innen merken an, dass größere Aufträge von Apple, die im Bereich von 15 bis 20 Millionen Einheiten erwartet würden, üblicherweise in Intels offiziellen Berichten auftauchen müssten. Entsprechende Unterlagen werden in den kommenden Wochen erwartet, könnten aber auch nur Aufschluss über Liefermengen und nicht über Eigentumsverhältnisse geben.

Aktuell bleibt Trumps Aussage vage. Es ist weder klar, ob er eine formelle Investition oder ein Partnerschaftsabkommen meinte, noch ob die Bemerkung überhaupt korrekt war. Zwar hat Apple in der Vergangenheit strategisch auf Technologien von Intel gesetzt, doch bisher liegen keine verifizierten Unterlagen oder offiziellen Bestätigungen vor, die einen Aktienkauf untermauern.

Die Kombination aus Stellenausschreibungen, dem Erwerb des Designkits und den jüngsten Interaktionen zwischen Apple und Intel deutet eher auf eine vertiefte Zusammenarbeit hin. Konkrete Details zu Umfang und Art dieser möglichen Kooperation sind jedoch weiterhin offen. Solange weder Apple noch Intel eine Investition bestätigen, bleibt unklar, in welcher Form Apple tatsächlich bei Intel „eingestiegen“ ist.

Via: https://www.techradar.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Tags: Apple, Intel, Nvidia, Investment, Chips, Donald Trump, Halbleiter

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