Apple arbeitet an mehreren großen Hardware-Neuheiten für das Jahr 2027, darunter die ersten AirPods mit Kamera, ein zweites faltbares iPhone und ein überarbeitetes iPhone zum 20‑jährigen Jubiläum. Laut einem Bericht von Bloomberg befinden sich alle drei Produkte in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium und sollen im ersten vollen Amtsjahr des künftigen CEO John Ternus erscheinen, der den Posten am 1. September übernimmt.
Kamera‑AirPods als KI‑Wearable
Die neuen AirPods mit Kamera werden intern unter dem Codenamen B798 entwickelt und sollen als erstes klar auf Künstliche Intelligenz ausgerichtetes Wearable von Apple positioniert werden. Statt klassische Fotos aufzunehmen, dienen die in den Stielen integrierten Minikameras als Umweltsensoren für Siri. Die AirPods sollen auf Apples Initiative „Visual Intelligence“ in iOS 27 aufbauen und es Nutzer:innen ermöglichen, Fragen zu Objekten und zur Umgebung zu stellen.
Optisch sollen sich die neuen In‑Ears stark an den aktuellen AirPods Pro orientieren, jedoch mit externen Status‑LEDs, die anzeigen, wenn visuelle Daten in der Cloud verarbeitet werden. Das Projekt war ursprünglich für 2026 geplant, wurde aber verschoben, weil Apple seine KI‑Software weiterentwickeln und visuelle KI‑Modelle trainieren musste, die Objekte in der Umgebung der Nutzer:innen erkennen können. Bereits früher hieß es, die Prototypen der AirPods hätten sowohl hardware- als auch softwareseitig nahezu den finalen Stand erreicht.
Apple hat zudem untersucht, wie sich die Kameras für kontextbezogene Erinnerungen nutzen lassen – zusätzlich zur Objekterkennung und Unterstützung bei der Navigation. Die Kamera‑AirPods sind eines von mehreren KI‑fokussierten Geräten, an denen Apple derzeit arbeitet. Parallel entwickelt das Unternehmen smarte Brillen als Konkurrenz zu Metas aktueller Produktreihe sowie ein KI‑basiertes tragbares Pendant. Während die Brille frühestens Ende 2027 erscheinen könnte, liegt die Entwicklung der Kamera‑AirPods deutlich weiter vorn.
Zweite Generation Falt‑iPhone und Jubiläumsmodell
Für 2027 ist außerdem ein zweites faltbares iPhone mit dem Codenamen V78 vorgesehen. Es soll rund ein Jahr nach dem ersten Faltmodell auf den Markt kommen, das im September eingeführt werden soll. Der Zeitplan deutet darauf hin, dass Apple das faltbare iPhone jährlich aktualisieren will.
Zusätzlich arbeitet Apple an speziellen Jubiläumsmodellen zum 20‑jährigen Bestehen des iPhone. Die Geräte mit den Codenamen V73 und V74 sollen ein nahezu randloses Display erhalten, bei dem gebogenes Glas um die Kanten des Gehäuses herumgeführt wird. Die Jubiläumsmodelle sollen die Nachfolge des iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max antreten und in ähnlichen Größen erscheinen.
Sowohl die Jubiläums‑iPhones als auch das zweite Falt‑iPhone sollen von einem neuen 2‑Nanometer‑Chip namens A21 angetrieben werden, der intern unter dem Codenamen Naxos geführt wird.
Umstellung beim iPhone‑Zyklus und Chip‑Roadmap
Auch der reguläre iPhone‑Zeitplan ändert sich. Das Standardmodell iPhone 18 wurde auf das kommende Jahr verschoben. Damit bleibt das Basismodell mindestens 18 Monate ohne Aktualisierung. Wenn es erscheint, soll es mit einem A20‑Chip laufen, der intern Banda heißt. Die iPhone 18 Pro‑Modelle, die bereits für diesen Herbst geplant sind, sollen hingegen einen A20 Pro mit dem internen Codenamen Borneo erhalten.
Apple entwickelt zudem einen Nachfolger für das Standard‑iPhone 18, das dann mit einem regulären A21‑Chip namens Nimos ausgestattet sein soll. Blickt man weiter nach vorn, ist für 2028 ein A22 Pro auf Basis eines 1,4‑Nanometer‑Fertigungsprozesses vorgesehen. Den Großteil dieser fortschrittlichen Aufträge soll TSMC übernehmen. Apple prüft laut Bericht jedoch zusätzlich Intel als möglichen Fertigungspartner für einen Teil der künftigen Chipproduktion.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: iClarified.com
