Apple steht möglicherweise vor einer Preiserhöhung bei der bevorstehenden iPhone 17 Serie. Analyst:innen sehen als Ausgleich Speicherausweitungen voraus, die höhere Preise zumindest teilweise rechtfertigen könnten.
Hintergrund: Analyst erwartet Preissteigerung
Langjährige Beobachter:innen kennen die Gerüchte um anstehende Preiserhöhungen bei neuen iPhones schon länger, aber Apple hat den Einstiegspreis jahrelang stabil gehalten. Geopolitische Entwicklungen erschweren dies nun offenbar und könnten die Voraussetzung für einen Kurswechsel schaffen. Der Analyst Jeff Pu von GF Securities erwartet in einer aktuellen Analyse, dass das iPhone 17 spürbar teurer wird als das iPhone 16. Konkrete Zahlen nennt er allerdings nicht. Frühere Berichte sprachen bereits von einem Preisanstieg um 50 US-Dollar für die kommende Modellreihe. Allerdings ist noch nicht klar, ob davon tatsächlich jedes Modell betroffen sein wird. Wer diesen Herbst plant, ein neues iPhone zu kaufen, muss sich dennoch auf höhere Einstiegspreise einstellen.
Zölle und Strategiewechsel als Gründe
Ein wichtiger Hintergrund für die vermutete Preissteigerung ist offenbar ein US-Importzoll von 20 Prozent auf iPhones, die in China zusammengebaut werden. Branchenbeobachter:innen sehen darin einen möglichen Grund, warum Apple eine Preiserhöhung nicht mehr umgehen kann. Diese angekündigten Zölle sind bereits länger bekannt und betreffen die meisten aktuellen iPhone-Modelle.
Um die höhere Belastung für Kund:innen abzufedern, probiert Apple einen neuen Ansatz: Die nächste iPhone 17 Pro Generation soll Gerüchten zufolge mit 256 GB Basisspeicher starten. Das wäre doppelt so viel wie früher und entspricht dem, was Apple bereits beim iPhone 15 Pro Max umgesetzt hat. Das Unternehmen hatte beim iPhone 15 Pro Max das 128-GB-Modell gestrichen und den Startpreis um 100 US-Dollar angehoben. Wer das neue Modell kaufte, bekam zumindest einen merklichen Vorteil durch mehr Speicherplatz.
Ausblick: Mehr Speicher für Mehrkosten?
Analyst:innen halten es für wahrscheinlich, dass Apple künftig den jeweiligen Aufpreis durch größere Grundausstattung bei Speicher versucht zu rechtfertigen. Sollte die gesamte iPhone 17 Familie auf mindestens 256 GB Grundausstattung wechseln, könnte Apple erneut steigende Preise kommunizieren. Welche Modelle aber konkret betroffen sind, bleibt unklar, da es hierzu keine eindeutigen Angaben von GF Securities gibt. Als Startpreis für das günstigste Handy der Reihe könnte ein Wert ab 849 US-Dollar realistisch sein. Apple muss sich zunehmend erklären, denn Konkurrenzmodelle anderer Hersteller entwickeln sich schnell weiter und setzen bereits auf größere Speicherausstattung. Ihr bleibt deshalb weiterhin up to date, sobald es Neuigkeiten zur Preisgestaltung und den endgültigen Ausstattungsvarianten gibt.
Via: https://wccftech.com
