Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz schreitet in großen Schritten voran. Besonders im Bereich der digitalen Sprachassistenten wächst der Wettbewerbsdruck. Apple prüft derzeit, wie externe KI-Modelle helfen könnten, die Fähigkeiten von Siri zu optimieren. Berichte aus zuverlässigen Quellen zeigen: Apple steht vor einer grundlegenden Neuausrichtung seiner Sprachassistenzstrategie.
Hintergrund: Stagnierende Siri-Entwicklung bei Apple
Seit mehreren Monaten arbeitet Apple daran, Siri auf dem neuesten Stand der KI-Technologie zu bringen. Ursprünglich war eine Veröffentlichung der überarbeiteten Siri-Version für März geplant. Diese wurde jedoch verschoben. CEO Tim Cook zeigte zuletzt Unzufriedenheit mit der bisherigen Entwicklungsführung. Infolgedessen übernahm Mike Rockwell, zuvor verantwortlich für Vision Pro, die Leitung der KI- und Siri-Entwicklung.
Bloomberg berichtet, dass Apple aktiv Alternativen zu eigenen Large Language Models prüft. Externe Unternehmen wie OpenAI und Anthropic wurden beauftragt, eigene Versionen ihrer LLMs auf Apples privater Cloud-Infrastruktur zu testen. Ziel dieser Tests ist es, herauszufinden, welches Modell Anfragen am zuverlässigsten und effizientesten verarbeitet.
Vergleich mit Wettbewerbern und Technologietransfer
Anthropic, OpenAI und auch Google mit Gemini stehen im Zentrum der Evaluierungen. Insbesondere Anthropic wird als vielversprechend für die Optimierung von Siri eingestuft. Konkurrenzunternehmen setzen bereits erfolgreich externe KI-Modelle ein. Samsung nutzt etwa Gemini von Google für eigene Geräte. Über Perplexity, einem weiteren KI-Spezialisten, laufen parallel Gespräche. Apple prüfte sogar eine Übernahme dieser Firma, um die eigenen KI-Kompetenzen zu stärken.
Vergleicht man Apples Entwicklungen mit Branchenstandards, fällt auf: Während Google AI-Funktionen gezielt für Android und Pixel-Geräte integriert, sucht Apple verstärkt nach flexiblen Lösungen. Die Auswahl eines externen Modells könnte Siri in puncto Präzision und Performance deutlich voranbringen.
Stand der Integration und Ausblick
Aktuell ist Apples Projekt, ein externes KI-Modell in Siri zu integrieren, noch in einer frühen Phase. Während der Worldwide Developers Conference blieb das Thema weitgehend unerwähnt. Unternehmensseitig hieß es dazu nur, die eigenen KI-Lösungen hätten bisher nicht den erforderlichen Qualitätsstandard erreicht. Die Tests sollen klären, ob Siri künftig besser mit intern entwickelten oder lizensierten externen Modellen arbeitet.
Abschließend bleibt festzuhalten: Apples Entscheidung für oder gegen eine Zusammenarbeit mit OpenAI, Anthropic oder Google wird maßgeblich über die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Siri entscheiden. Bereits jetzt ist klar, dass ohne signifikante qualitative Verbesserungen Apple den Anschluss an Mitbewerber riskieren könnte.
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Via: https://www.theverge.com
Titelbild: KI (chatGPT)