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Apple plant 3D-gedruckte Aluminiumgehäuse für iPhone und Apple Watch

Apple Watch 3D-Druck

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Apple setzt seine Versuche mit 3D-Druck in der Hardwarefertigung fort. Nach ersten Schritten bei der Apple Watch rückt nun Aluminium für künftige Uhren- und iPhone-Modelle in den Fokus.

3D-Druck bei Apple Watch und iPhone Air schon im Einsatz

Mit der Apple Watch Ultra 3 hat Apple erstmals ein neues 3D-Druckverfahren für das Titangehäuse eingeführt. So kann das Unternehmen Rohmaterial einsparen, Kosten senken und vollständig recyceltes Titandpulver einsetzen. Dasselbe 3D-Druckverfahren nutzt Apple auch für die Titan-Version der Apple Watch Series 11 sowie für den USB‑C-Anschluss im iPhone Air.

Jetzt will Apple den Ansatz auf Aluminium ausweiten. Ziel ist es, künftig den Großteil der Apple-Watch-Gehäuse im 3D-Druck herzustellen. Perspektivisch könnte die Technik auch beim iPhone zum Einsatz kommen, wie der Newsletter „Power On“ von Mark Gurman von Bloomberg berichtet.

MacBook Neo setzt auf günstigeres Aluminiumverfahren

Bereits im vergangenen Monat war bekannt geworden, dass Apple mit dem MacBook Neo ein neues, kostengünstigeres Herstellungsverfahren für Aluminium eingeführt hat. Dadurch kann das Unternehmen auch beim bisher günstigsten MacBook ein stabiles, langlebiges Aluminiumgehäuse bieten, obwohl in dieser Preisklasse oft Kunststoff zum Einsatz kommt. Bis 2010 hatte Apple selbst ein günstigeres weißes MacBook aus Kunststoff im Programm.

Das neue Aluminiumverfahren im MacBook Neo basiert allerdings noch nicht auf 3D-Druck. Es ist lediglich darauf ausgelegt, so wenig Metall wie möglich zu verwenden. Laut Apple kommt beim MacBook Neo 50 Prozent weniger Aluminium zum Einsatz als bei herkömmlichen Fertigungsprozessen.

Aluminium-3D-Druck für künftige iPhones und Apple Watches

Apple möchte ähnliche Effizienzgewinne auch bei zukünftigen iPhone- und Apple-Watch-Modellen erreichen. Laut Gurman arbeitet das Team für Fertigungsdesign gemeinsam mit der Betriebsabteilung an Wegen, Aluminium im 3D-Druck zu verarbeiten. So soll die Produktion von Apple-Watch-Gehäusen effizienter werden und langfristig möglicherweise auch iPhone-Gehäuse betreffen.

Kostenvorteile sind dabei nicht der einzige Aspekt. Bei der Apple Watch Ultra 3 nutzt Apple den 3D-Druck auch, um die Wasserbeständigkeit zu verbessern. Das Unternehmen kann dank des Verfahrens Oberflächenstrukturen an Stellen aufbringen, die beim Schmieden bisher nicht erreichbar waren. Für die Cellular-Modelle der Apple Watch bedeutet das, dass sich die Abdichtung im Bereich des Antennengehäuses optimieren lässt. Im Inneren gibt es einen Spalt, der mit Kunststoff gefüllt ist, um die Antennenfunktion zu ermöglichen. Eine gezielte Struktur auf der Innenseite des Metalls sorgt für eine bessere Verbindung zwischen Kunststoff und Metall.

Auch das iPhone Air profitiert vom 3D-Druck: Nur so konnte Apple einen dünneren USB‑C-Anschluss realisieren. Ohne 3D-Druck wäre das Gerät wahrscheinlich etwas dicker ausgefallen.

Welche konkreten Vorteile ein 3D-gedrucktes Aluminiumgehäuse für Euch als Nutzer:innen bringen würde, ist derzeit noch offen. Klar ist jedoch, dass die Technik der Umwelt zugutekommt. Perspektivisch könnte sie auch den Weg für ein noch günstigeres iPhone‑„e“-Modell ebnen, das näher an 499 US‑Dollar (rund 460 Euro) liegen würde als das aktuelle iPhone 17e für 599 US‑Dollar (rund 555 Euro). Ob es dazu kommt, bleibt abzuwarten.

Via: https://9to5mac.com

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Tags: 3D-Druck, Critical Materials Recycling, Apple, MacBook Neo, iPhone, Apple Watch, Gehäuse, Fertigung, Aluminium

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