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Apple nach Tim Cook: Was sich für Euch wirklich ändern könnte

Apple ändert Cash-Strategie Tim Cook John Ternus

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Tim Cook übergibt kommende Woche den Vorstandsvorsitz an Hardware-Chef John Ternus. Für Apple steht damit ein Führungswechsel an, der sich direkt auf Produkte und Preise auswirken kann.

Vom Verwalter zum Hardware-Chef: Was der Wechsel bedeutet

Tim Cook steht seit 2011 an der Spitze von Apple. In dieser Zeit prägte er den Konzern stark, wie zahlreiche seiner Zitate aus den vergangenen 15 Jahren zeigen. Nun tritt er in wenigen Tagen ab, John Ternus übernimmt als neuer Vorstandschef. Ternus verantwortete bisher die Hardware-Entwicklung und war damit direkt für Macs und andere Geräte zuständig.

Für Euch als Nutzer:innen ist entscheidend, wie sich der Kurs von einem eher betont stabilen Management hin zu einer Führung mit starkem Hardware-Fokus verschiebt. Unter Cook setzte Apple im Mac-Bereich zuletzt vor allem auf interne Aufrüstungen, etwa neue Chips, während das Gehäusedesign beim Mac Studio seit Jahren unverändert blieb. Der jüngste Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra-Chips zeigt genau das: äußerlich gleich, technisch deutlich aktualisiert.

Macs zwischen Verzögerung und Modellpflege

Ein zentraler Punkt für die kommenden Jahre ist das MacBook Pro mit Touchscreen. Branchenberichte erwarten das Gerät nun frühestens 2027. Es soll dann einen Bildschirm mit organischen Leuchtdioden und Touch-Funktion erhalten, allerdings auf Basis von M5-Prozessoren statt der jeweils aktuellsten Chipgeneration. Der Umbruch im MacBook-Pro-Programm verzögert sich damit deutlich.

Für Euch heißt das: Wer auf ein radikal neues MacBook-Pro-Design mit Touchscreen hofft, muss langfristig planen. In den nächsten 12 bis 24 Monaten dürft Ihr eher mit klassischen Modellpflegen rechnen, also neuen Chips in bekannten Gehäusen. Das betrifft nicht nur das MacBook Pro, sondern auch den Mac Studio, der bereits 2025 und 2026 schrittweise intern aufgerüstet wurde.

Beim MacBook Air zeigt sich ein ähnliches Bild. Das aktuelle Modell mit M5-Prozessor und bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher ist bereits im Handel, teils mit deutlichen Rabatten.

Preispolitik und Zubehör: Kleine Signale mit Wirkung

Neben den großen Mac-Themen setzt Apple aktuell eher auf kleinere Korrekturen bei Preisen und Zubehör. Auffällig ist etwa die Preissenkung beim hauseigenen Poliertuch. Im US‑Online‑Store kostet es nun 9 statt bisher 19 US‑Dollar, also rund 8 statt etwa 17 Euro. Das Poliertuch selbst ist technisch unspektakulär, die Preisanpassung signalisiert aber, dass Apple bei Zubehör und „Premium“-Artikeln bereit ist, nach unten zu korrigieren.

Für Euch eröffnet das zwei Szenarien für die kommenden 12 bis 24 Monate. Erstens: Bei Macs wie MacBook Air und Mac Studio dürft Ihr überwiegend mit schrittweisen Leistungssteigerungen rechnen. Wer heute ein Gerät benötigt, kann bei einem guten Angebot zugreifen, ohne kurzfristig ein völlig neues Design zu verpassen. Zweitens: Bei Zubehör und kleineren Produkten könnte Apple moderate Preisanpassungen vornehmen, wie das Beispiel Poliertuch zeigt. Ob Ternus diese Linie ausbaut oder stärker auf Hardware-Innovationen setzt, wird sich erst nach seinem Amtsantritt konkret zeigen.

Bis zum geplanten Touch‑MacBook‑Pro‑Start ab 2027 bleibt Apple aus Nutzersicht also in einer Übergangsphase: stabile Produktlinien, interne Upgrades und vorsichtige Preisexperimente, während sich an der Oberfläche nur langsam etwas bewegt.

Via: www.macrumors.com · www.ad-hoc-news.de · t3n.de · www.macrumors.com · appleinsider.com

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Tags: Touchscreen-Mac, Apple-Preise, Apple, Tim Cook, MacBook Pro, MacBook Air, Zubehör, Mac Studio, John Ternus

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