Apple hat offiziell Einspruch gegen die Geldstrafe in Höhe von 500 Millionen Euro eingelegt, die die Europäische Kommission im April 2025 verhängt hat. Die EU kritisiert, dass Apples App-Store-Regeln nicht mit dem Digital Markets Act (DMA) übereinstimmen. Der Streitpunkt liegt insbesondere in den Anti-Steering-Richtlinien, die Entwicklern bisher die Hinweise auf externe Zahlungsmethoden binnen einer App erschwerten.
Apple hatte bereits im März 2024 Anpassungen an seine App-Store-Politik vorgenommen. Dazu gehörten:
Trotz dieser Änderungen blieb die Europäische Kommission skeptisch. Im April wurde die Geldstrafe verhängt, da die Schritte aus Sicht der EU nicht weit genug gingen. Apple hat vergangene Woche daraufhin zusätzliche Einschränkungen im App Store entfernt. Diese Änderungen ermöglichen es Entwicklern jetzt, einfacher auf eigene Zahlungswege hinzuweisen. Laut Apple sind diese Anpassungen notwendig, um tägliche Strafzahlungen zu vermeiden.
Apple wehrt sich gegen den Vorwurf, die Anforderungen des DMA nicht vollständig zu erfüllen. In einer Erklärung kritisierte das Unternehmen:
Besonders problematisch sei die fortlaufende Veränderung der Anforderungen. Während Apple anfangs einfache Links zu externen Bezahldiensten erlaubte, verlangt die EU mittlerweile, dass auch Webansichten, alternative Zahlungsmethoden und sogar Links zu anderen App-Stores aktiv beworben werden dürfen.
Die EU fordert zudem eine gestaffelte Gebühr für den App Store, was Apple bereits im August 2024 implementiert hatte:
Apple argumentiert, dass diese Staffelung Belastungen erhöht und technische wie wirtschaftliche Entscheidungen für Entwickler verkompliziert.
Der Ausgang des Einspruchsverfahrens wird weitreichende Folgen für die App-Store-Richtlinien in Europa und möglicherweise weltweit haben. Apple betont, dass der App Store eine sichere Plattform bleiben muss, und sieht die aktuellen Anforderungen der EU als Eingriff in wesentliche Prinzipien dieser Struktur. In der Zwischenzeit bleibt unklar, wie schnell die Differenzen zwischen Apple und der Kommission beigelegt werden können.
Via 9to5Mac
Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
Apple hat die Ergebnisse für das vierte Quartal veröffentlicht. Die Mitteilung verweist auf einen Abschlussbericht als PDF sowie auf mögliche…
iOS 27.2 ergänzt die App Nachrichten um „Suggested Actions“. Die Funktion erkennt bestimmte Informationen in Mitteilungen und lässt Euch daraus…
Apple könnte im kommenden Jahr Touchscreens in allen MacBook-Pro-Modellen mit Pro- oder Max-Chip anbieten. Als Ausnahme gilt laut einem Bericht…
Das Update erweitert bestehende Apple TV 4K um Neuerungen bei Siri Remote, Bildschirmschonern, Profilen und Audio. Zudem bereitet tvOS 27.2…
Apple testet offenbar iOS 27.2.1 intern. Ein kleines Update für alle könnte noch in dieser oder der kommenden Woche folgen.…
In der Apple-Welt standen heute vor allem Sicherheitsfragen, Kinderkrankheiten neuer Hardware und kleinere Software-Unstimmigkeiten im Fokus. Daneben gibt es Hinweise…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen