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Apple, KI und der Copilot-Gegenwind: Was sich aus Microsofts Fehltritt lernen lässt

PC-Markt 2026

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Microsoft hat sich mit Copilot in Windows 11 kräftigen Gegenwind eingehandelt. Für Apple ist das ein deutliches Signal, wie sensibel Ihr bei KI-Features auf Macs, iPhones und iPads reagiert.

Microsoft Copilot: Geringe Nutzung und Kurswechsel

Laut einem Bericht von The Next Web zahlen nur 3,3 Prozent der berechtigten Windows-Nutzer:innen für Copilot. Microsoft hatte die KI-Funktion tief in Windows 11 integriert und vielen Menschen das Gefühl gegeben, sie werde ihnen eher aufgezwungen als angeboten.

Mit dem April-Update 2026 reagiert das Unternehmen nun: Benutzer:innen und Administrator:innen können die Copilot-App vollständig aus Windows 11 deinstallieren. Zuvor war Copilot nur teilweise abschaltbar oder ließ sich in manchen Konfigurationen gar nicht entfernen, was zu anhaltender Kritik führte.

Die Kritik richtete sich vor allem gegen den Mangel an Kontrolle. Viele Nutzer:innen empfanden Copilot als zu präsenten Assistenten, der sich in die traditionelle Windows-Oberfläche drängte. In Kombination mit einem kostenpflichtigen Angebot und der geringen Zahlungsbereitschaft wirkt der jetzige Kurswechsel wie ein spätes Eingeständnis, dass Akzeptanz für KI nicht erzwungen werden kann.

Lehren für Apple: KI ja, aber mit Autonomie

Während Microsoft Copilot schnell und tief in Windows integriert hat, geht Apple bei KI-Funktionen bislang schrittweiser vor. Neue Funktionen in macOS, iOS und iPadOS werden in der Regel in klar abgegrenzten Bereichen eingeführt, etwa in Fotos, Safari oder Nachrichten, und lassen sich häufig einzeln konfigurieren.

Der Fall Copilot zeigt, wie wichtig wahrgenommene Autonomie ist. Wenn Ihr den Eindruck habt, dass ein System Euch eine bestimmte Arbeitsweise aufzwingt, entsteht rasch Widerstand. Für Apple bedeutet das: KI-Funktionen müssen sich in bestehende Workflows einfügen, statt sie zu dominieren. Zudem braucht es transparente Optionen, um neue Assistent:innen zu begrenzen oder abzuschalten.

Auch der Aspekt der kostenpflichtigen Zusatzfunktionen spielt eine Rolle. Microsofts Zahlen legen nahe, dass nur ein kleiner Teil der Windows-Community bereit ist, regelmäßig für einen allgemeinen KI-Assistenten zu bezahlen. Für Apple ist das ein Hinweis, dass sich KI-Angebote klaren Mehrwerts beweisen müssen, bevor Ihr zu einem Abo oder Aufpreis greifen würdet.

So behaltet Ihr KI-Funktionen auf Mac und iPhone im Griff

Schon heute könnt Ihr auf Apple-Geräten zahlreiche Funktionen steuern, die auf maschinellem Lernen basieren oder mit Cloud-Diensten arbeiten. Ihr solltet daher die grundlegenden Einstellungen kennen, um bei künftigen KI-Features nicht überrascht zu werden.

Auf dem Mac lohnt ein Blick in die Systemeinstellungen, insbesondere in die Bereiche Datenschutz und Sicherheit, Siri sowie Mitteilungen. Dort legt Ihr fest, welche Daten analysiert werden dürfen, welche Apps Zugriff auf Inhalte erhalten und wie stark Assistent:innen in Euren Alltag eingreifen.

Auf iPhone und iPad findet Ihr vergleichbare Optionen in den Einstellungen unter Datenschutz, Siri und Suchen sowie Mitteilungen. Hier lassen sich etwa Vorschläge auf dem Sperrbildschirm, intelligente Suchfunktionen oder Analyse-Features anpassen oder deaktivieren.

Der entscheidende Punkt: Informiert Euch regelmäßig über neue Systemfunktionen und checkt nach größeren Updates die Einstellungen. Dann behaltet Ihr die Kontrolle über neue KI-Features und lauft weniger Gefahr, in eine Situation wie unter Windows 11 mit Copilot zu geraten, in der Ihr Euch von einem Assistenten überfahren fühlt.

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Via: thenextweb.com

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Tags: iPadOS, Windows 11, Copilot, Apple, Microsoft, iOS, Datenschutz, macOS, KI, Einstellungen

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