Apple bringt erste Funktionen von Apple Intelligence im Dezember nach China. Der Start erfolgt mit iOS 27.3 und einem lokalen KI-Modell, doch wichtige Funktionen fehlen zunächst.
Apple zufolge startet die Veröffentlichung der ersten Apple-Intelligence-Funktionen in China im Dezember. Voraussetzung ist iOS 27.3. Eine erste Testversion erhalten Entwickler:innen bereits am 4. November über die aktuelle Entwickler-Beta von iOS.
Beta-Test und öffentliche Veröffentlichung sind dabei klar zu unterscheiden: Der 4. November markiert den Beginn der Tests, nicht den allgemeinen Start. Dieser ist für Dezember angekündigt. Apple nennt damit einen Zeitplan für den schrittweisen Rollout, aber noch keinen konkreten Tag für die Veröffentlichung.
Zum Auftakt beschränkt Apple das Angebot auf das iPhone. Andere Plattformen sollen erst später folgen, sobald die dafür erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Der Start in China unterscheidet sich damit auch beim Umfang von einem plattformübergreifenden Rollout.
Für die Funktionen in China arbeitet Apple mit Alibaba zusammen. Dessen KI-Modell Qwen soll in Siri, den Schreibwerkzeugen und der visuellen Intelligenz zum Einsatz kommen. Die Integration eines lokalen Modells ist ein zentraler Bestandteil des China-Starts.
Zu den angekündigten Werkzeugen zählen Live-Übersetzung, die Funktion „Bereinigen“ sowie Schreibwerkzeuge. Damit können Nutzer:innen unter anderem Inhalte übersetzen, unerwünschte Elemente aus Bildern entfernen und Texte bearbeiten lassen.
Der angekündigte Umfang bleibt jedoch begrenzt. Die KI-Funktionen von Siri und Apples neueste Funktionen sind zum Start nicht enthalten. Apple bringt also nicht das gesamte Angebot von Apple Intelligence nach China, sondern zunächst eine Auswahl einzelner Werkzeuge.
Die später geplante Unterstützung weiterer Plattformen steht laut Apple noch unter dem Vorbehalt notwendiger Genehmigungen. Der Zeitplan zeigt, dass die Verfügbarkeit in China nicht allein von der technischen Umsetzung abhängt. Auch lokale Freigaben und die Zusammenarbeit mit einem Partner spielen eine Rolle.
Die angekündigte Einführung verbindet somit drei klar getrennte Schritte: Entwickler:innen können ab dem 4. November eine Beta testen, die Veröffentlichung für das iPhone ist für Dezember vorgesehen, und weitere Plattformen sollen später folgen. Welche Funktionen dann hinzukommen, ist in den vorliegenden Angaben nicht näher beschrieben.
Für den Start steht damit ein begrenztes Paket bereit: ausgewählte Werkzeuge, die auf dem iPhone verfügbar werden und mit Qwen arbeiten. Siri-KI sowie Apples neueste Funktionen bleiben zunächst außen vor. Wann Apple diese Einschränkungen aufhebt, geht aus der Ankündigung nicht hervor.
Via: www.iClarified.com · thenextweb.com · www.theverge.com
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