Apple hat kürzlich zwei Versionen der AirPods 4 vorgestellt, die sich durch ihre aktive Geräuschunterdrückung (ANC) unterscheiden. Jetzt geht der Konzern in einem Interview auf die AirPods 4 ANC ein.
Im Gespräch mit Engadget erläuterten Kate Bergeron, Vice President of Hardware Engineering, und Eric Treski, AirPods Marketing Director, die technologischen Fortschritte, die es ermöglichten, ANC in das Open-Ear-Design der AirPods zu integrieren. Dies markiert eine Premiere für die Standard-AirPods, die bisher ohne die Silikontips der Pro-Modelle auskommen mussten.
Der Schlüssel zur Implementierung der aktiven Geräuschunterdrückung in den AirPods 4 liegt im H2-Chip und dem sogenannten „Computational Audio“. Bergeron betonte, dass die Geräuschunterdrückung in vielerlei Hinsicht sogar rechenintensiver ist als bei den AirPods Pro. Der H2-Chip spielt eine entscheidende Rolle, indem er die Verarbeitungskapazität bereitstellt, die notwendig ist, um Umgebungsgeräusche effektiv zu filtern und zu reduzieren.
Die Herausforderung, eine hochwertige ANC in einem Produkt ohne Silikontips zu erreichen, wurde durch die überarbeitete Form und die akustische Architektur der AirPods 4 gemeistert. Treski erklärte, dass die Kombination aus leistungsstarker Hardware und präziser Software die AirPods 4 befähigt, störende Geräusche effektiv auszublenden. Diese technologischen Innovationen tragen dazu bei, dass die AirPods 4 eine hervorragende Geräuschunterdrückung bieten, selbst ohne das herkömmliche In-Ear-Design.
Die AirPods 4 sind in zwei Modellen erhältlich: ein Standardmodell und ein Modell mit aktiver Geräuschunterdrückung. Der Unterschied erstreckt sich auch auf das Ladezubehör; das kabellose Ladecase der AirPods 4 mit ANC ist kompatibel mit dem Apple Watch Ladegerät und Qi-zertifizierten Ladegeräten und verfügt zusätzlich über einen Lautsprecher für die „Wo ist?“-Funktion. Diese zusätzlichen Features bieten nicht nur Komfort, sondern auch eine nahtlose Integration in das Apple-Ökosystem.
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Via Engadget
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