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Apple erweitert US-Lieferkette mit neuen Partnern

weltweiter Speichermangel

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Apple baut seine Lieferkette in den USA aus und nimmt dafür bis 2030 rund 400 Millionen US‑Dollar (ca. 370 Millionen Euro) in die Hand. Vier große Zulieferer sollen künftig mehr Schlüsselkomponenten direkt in den Vereinigten Staaten fertigen.

Neue Partner im amerikanischen Fertigungsprogramm

Apple integriert Bosch, Cirrus Logic, TDK und Qnity Electronics in sein amerikanisches Fertigungsprogramm. Die Unternehmen sollen an mehreren Standorten in den USA zentrale Materialien und Bauteile für Apple-Geräte herstellen. Diese Erweiterung ist Teil von Apples Zusage, innerhalb von vier Jahren 600 Milliarden US‑Dollar (ca. 555 Milliarden Euro) in die US-Wirtschaft zu investieren.

Durch die stärkere Lokalisierung der Produktion will Apple Arbeitsplätze schaffen und die eigene industrielle Basis im Heimatmarkt festigen. Vorstandschef Tim Cook betonte, dass die neuen Partnerschaften zeigen sollen, welche Wirkung Investitionen in amerikanische Innovation haben können. Die in den USA produzierten Komponenten werden dabei in Geräten eingesetzt, die Apple weltweit verkauft.

Ein relevanter Teil der Mittel fließt in neue Produktionslinien für Sensoren und integrierte Schaltkreise. TDK, seit mehr als drei Jahrzehnten Partner von Apple, wird Tunnel-Magnetowiderstands-Sensoren erstmals in den Vereinigten Staaten fertigen. Diese Bauteile sind unter anderem wichtig für iPhone-Funktionen wie die Bildstabilisierung und erhöhen den Anteil der Chips, die Apple aus US-basierten Lieferketten bezieht.

Chips für iPhone-Funktionen aus US-Fertigung

Parallel dazu arbeiten Apple, Bosch und der Auftragsfertiger TSMC an integrierten Schaltkreisen, die in einer Fabrik im US-Bundesstaat Washington in Camas entstehen sollen. Diese Chips unterstützen Funktionen wie Unfall-Erkennung, Aktivitätstracking und Höhenmessung. Apple greift dabei verstärkt auf die US-Expansion von TSMC zurück und hat sich kürzlich 100 Millionen in den USA gefertigte Chips aus dessen wachsendem Standortnetz gesichert.

Zusätzlich kooperiert Apple mit Cirrus Logic und GlobalFoundries, um in Malta im Bundesstaat New York neue Halbleiter-Prozesstechnologien aufzubauen. Dazu gehört auch ein Siliziumprozess, der erstmals in den Vereinigten Staaten verfügbar sein wird. An dem Standort entstehen Mischsignal-Lösungen, darunter fortschrittliche Schaltungen, die für den Betrieb von Face-ID-Systemen nötig sind.

Eine weitere Partnerschaft zwischen Qnity Electronics und HD MicroSystems soll Materialien und Technologien bereitstellen, die für die Halbleiterfertigung und moderne Elektronik entscheidend sind. Diese Komponenten bilden eine wichtige Grundlage für die Herstellung der komplexen Chips, auf die Apple setzt.

Ausbildungsinitiative für smarte Fertigung

Um den wachsenden industriellen Unterbau zu unterstützen, verweist Apple auf den Fortschritt seiner Apple Manufacturing Academy in Detroit. Das Programm wurde im vergangenen Herbst gestartet und hat bislang knapp 150 kleine und mittelgroße Unternehmen mit kostenlosen Präsenzschulungen sowie Online-Angeboten unterstützt. Im Mittelpunkt stehen Automatisierung und intelligente Fertigung.

Die Akademie richtet vom 30. April bis 1. Mai ein Frühlingsforum an der Michigan State University aus, das sich darauf konzentriert, wie Künstliche Intelligenz den Industriesektor verändert. Die aktuellen Investitionen reihen sich ein in frühere Schritte wie die Montage des Mac mini in den USA im Bundesstaat Texas.

Via: https://www.iClarified.com
Titelbild KI (Zur Illustration)

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Tags: Halbleiter, TDK, GlobalFoundries, Apple, Qnity Electronics, TSMC, USA, Fertigung, Bosch, Lieferkette, Cirrus Logic

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