Apple hat drei neue Mac-Modelle vorgestellt: Das 14-Zoll-MacBook Pro und der 24-Zoll-iMac erhalten den M6-Chip, während die höher positionierten MacBook-Pro-Modelle ein neues Design mit Touch-Bedienung bekommen. Die Neuerungen betreffen vor allem Leistung, Display, drahtlose Verbindungen und externe Bildschirme.
M6 für MacBook Pro und iMac
Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M6 bleibt äußerlich weitgehend unverändert. Der Chip bietet eine 12-Kern-CPU und eine 12-Kern-GPU. Apple nennt bis zu 30 Prozent mehr Grafikleistung und bis zu 25 Prozent mehr Leistung bei lokalen KI-Aufgaben gegenüber dem M5. Der Arbeitsspeicher beginnt bei 16 GB und lässt sich auf bis zu 32 GB erweitern. Die Speicherbandbreite beträgt bis zu 170 GB/s.
Das MacBook behält sein 14-Zoll-Liquid-Retina-XDR-Display mit bis zu 1.600 Nits HDR-Spitzenhelligkeit. Touch und die neue Dynamic Island gibt es bei diesem Modell nicht. Zur Ausstattung zählen drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, HDMI, MagSafe 3, ein SDXC-Kartensteckplatz und ein Kopfhöreranschluss. Das Gerät unterstützt bis zu zwei externe Bildschirme und bietet laut Apple bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit.
Auch der 24-Zoll-iMac erhält den M6. Er ist mit bis zu einer 12-Kern-CPU und einer 12-Kern-GPU erhältlich. Apple zufolge arbeitet er bei bestimmten KI-Aufgaben bis zu fünfmal schneller als der iMac mit M4. Das 4,5K-Retina-Display bleibt unverändert. Neu ist die Unterstützung für bis zu zwei externe 6K-Bildschirme.
Der iMac bietet Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. In der höheren Ausstattung ist 2,5-Gigabit-Ethernet erhältlich; außerdem lässt sich das Gerät mit bis zu vier Thunderbolt-4-Anschlüssen konfigurieren. Die Farbpalette umfasst Blau, Grün, Rosa, Gelb, Violett, Orange und Silber. Tastatur und Maus oder Trackpad sind farblich abgestimmt.
Neues MacBook Pro mit Touch und Tandem-OLED
Die am 28. Oktober angekündigten MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max bringen ein größeres Update. Apple integriert erstmals Touch in einen Mac. Die Bedienung ergänzt Tastatur und Trackpad: Du kannst unter anderem Webseiten durchblättern, Inhalte verschieben und Fenster anordnen. Ein überarbeitetes Scharnier soll den Bildschirm beim Berühren stabilisieren.
Das neue PROLED-XDR-Display nutzt Tandem-OLED mit zwei selbstleuchtenden Pixelschichten. Apple nennt bis zu 2.000 Nits Spitzenhelligkeit und ein Kontrastverhältnis von 10.000.000:1. ProMotion passt die Bildwiederholrate zwischen 10 und 120 Hz an. Eine Nanotextur-Option bleibt verfügbar. Die Dynamic Island zieht ebenfalls erstmals auf den Mac und zeigt etwa Live-Aktivitäten, Anrufe, Mediensteuerung und Siri an.
Beide Größen sind dünner und leichter als zuvor: Das 14-Zoll-Modell wiegt drei Pfund, das 16-Zoll-Modell vier Pfund. Die Chips M5 Pro und M5 Max sind für anspruchsvolle kreative, technische und KI-Arbeiten ausgelegt. Je nach Konfiguration sind bis zu 128 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und 16 TB SSD-Speicher möglich. Zur Verbindung stehen unter anderem drei Thunderbolt-5-Anschlüsse, HDMI, MagSafe, SDXC und ein Kopfhöreranschluss bereit. M5-Pro-Modelle unterstützen bis zu drei externe Bildschirme, M5-Max-Modelle bis zu vier.
Preise und Verfügbarkeit
Das M6-MacBook-Pro-Modell startet in den USA bei 2.299 Euro. Der iMac kostet ab 1.799 Euro mit 10-Kern-CPU und 10-Kern-GPU; die Ausführung mit 12-Kern-CPU und 12-Kern-GPU beginnt bei 1.999 Euro.
Vorbestellungen für das M6-MacBook-Pro-Modell und den iMac begannen am 28. Oktober. Beide sollen ab dem 6. November bei Kund:innen, in Apple Stores und bei autorisierten Händlern erhältlich sein. Angaben zum Vorbestell- und Verkaufsstart der M5-Pro- und M5-Max-Modelle enthält der Eintrag nicht.
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