Apple verlangt für den Sprung von 256 auf 512 GB Arbeitsspeicher im Mac Studio M5 Ultra weitere 11.500 US-Dollar. Zwei Geräte mit jeweils 256 GB sind zusammen 701 US-Dollar günstiger – und bringen zusätzliche Prozessor-, Grafik- und Speicherressourcen mit.
Der Aufpreis übersteigt den Preis eines zweiten Geräts
Die Mac-Studio-Konfiguration mit 256 GB Arbeitsspeicher kostet 10.799 US-Dollar. Wer stattdessen 512 GB wählt, zahlt insgesamt 22.299 US-Dollar. Zwei Geräte mit je 256 GB kosten zusammen 21.598 US-Dollar und damit 701 US-Dollar weniger als ein einzelnes System mit 512 GB.
Der Preisvergleich wirft Fragen zu Apples Preisgestaltung auf: Für den Aufpreis beim einzelnen Mac Studio erhalten Käufer:innen nicht nur mehr Arbeitsspeicher, sondern könnten fast ein vollständiges zweites Gerät erwerben. Dieses bringt einen eigenen Prozessor, eine eigene Grafikleistung und eigenen Speicher mit. Die beiden Rechner lassen sich als getrennte Systeme betreiben.
Das M5 Ultra ist mit einer 36-Core-CPU, einer 80-Core-GPU und einer 32-Core-Neural-Engine ausgestattet. Wer zwei Geräte kauft, erhält diese Recheneinheiten jeweils doppelt. Apple bietet den Mac Studio mit 96, 256 oder 512 GB Arbeitsspeicher an. Der große Preisunterschied zwischen den beiden höchsten Optionen macht die 512-GB-Ausführung finanziell schwerer zu rechtfertigen.
Unterschiedliche Speicherchips als mögliche Erklärung
Eine technische Erklärung für den Aufpreis verweist auf die Speicherbausteine. Demnach verfügt der M5 Ultra über 64 Speicherkanäle. Die 256-GB-Konfiguration soll 4-GB-LPDDR5X-Chips verwenden, während für die 512-GB-Ausführung spezielle Bausteine mit 8 GB benötigt werden. Die höhere Speicherdichte könnte einen Teil des Preisunterschieds erklären.
Angaben zu den Herstellungskosten liegen allerdings nicht vor. Auch hat Apple laut den verfügbaren Informationen nicht offiziell erläutert, weshalb die Erweiterung auf 512 GB 11.500 US-Dollar kostet.
Zwei Rechner teilen sich keinen gemeinsamen Arbeitsspeicher
Als Alternative zum teuren Speicherausbau kommt eine Verbindung der beiden Mac Studios über Thunderbolt 5 infrage. Der Anschluss unterstützt theoretisch Übertragungsraten von bis zu 120 Gb/s, was etwa 15 GB/s entspricht. Anwendungen können Daten zwischen den Rechnern austauschen, wenn sie ihre Aufgaben auf mehrere Systeme verteilen können.
Die Verbindung macht aus den beiden Geräten jedoch keinen einzelnen Rechner mit einem gemeinsamen 512-GB-Speicher. Jede Maschine behält ihre eigenen Ressourcen. Nutzer:innen könnten beispielsweise unterschiedliche KI-Anwendungen auf den beiden Workstations ausführen oder andere Aufgaben aufteilen, sofern die eingesetzte Software das unterstützt.
Für Programme, die während der Ausführung auf einen großen, zusammenhängenden Arbeitsspeicher zugreifen müssen, bleibt daher ein einzelner Mac Studio mit 512 GB relevant. Ob zwei Geräte die passende Alternative sind, hängt davon ab, ob sich die jeweilige Arbeitslast auf getrennte Systeme verteilen lässt.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: techradar.com
