Apple hat in Australien die Preise für zahlreiche Produkte angehoben – darunter MacBooks, iPads, Mac-Desktoprechner sowie HomePod, Apple TV 4K und Vision Pro. Vor allem Einstiegsmodelle wie das MacBook Neo verlieren damit einen Teil ihrer bisherigen Preisanziehungskraft.
Preisschub trifft vor allem MacBook Neo, MacBook Air und MacBook Pro
Besonders sichtbar ist die Anpassung beim neuen MacBook Neo, das als günstigeres MacBook vor allem für Studierende und preisbewusste Käufer:innen interessant ist. Der Einstiegspreis lag in Australien zum Start bei AU$899, inzwischen beginnt das Modell bei AU$1.049. Damit bleibt es zwar das günstigste Apple-Notebook, wirkt aber weniger attraktiv im Vergleich zu Windows-Laptops, die gezielt gegen das Neo positioniert wurden. Die Variante mit 512 GB Speicher und Touch ID steigt von AU$1.099 auf AU$1.249.
Auch das MacBook Air verteuert sich deutlich: Das 13‑Zoll‑Modell mit M5-Chip kostet statt AU$1.799 nun AU$2.099, das 15‑Zoll‑Modell steigt von AU$2.199 auf AU$2.499. Für viele Käufer:innen, die das Air als Mittelweg innerhalb der Consumer-Mac-Reihe sehen, verschlechtert sich damit das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Beim MacBook Pro fallen manche Sprünge noch stärker aus. Das 14‑Zoll‑MacBook Pro mit M5 startet nun bei AU$3.199 statt zuvor AU$2.699. Konfigurationen mit M5 Max verteuern sich um mehrere Hundert Dollar. Aufpreise für zusätzlichen Speicher oder RAM galten bereits zuvor als hoch; höhere Basispreise verschärfen diese Situation weiter.
Deutliche Aufschläge auch bei Mac-Desktops, iPads und Zubehör
Unter den Desktop-Macs sticht der Mac mini hervor: Sein Einstiegspreis klettert von AU$999 auf AU$1.299 – ein Plus von 30 Prozent. Der iMac verteuert sich von AU$1.999 auf AU$2.399. Beim Mac Studio steigt das Modell mit M4 Max von AU$3.499 auf AU$4.299, die Variante mit M3 Ultra sogar von AU$6.999 auf AU$9.099, was einem Anstieg um 30 Prozent entspricht.
Auch das iPad-Portfolio ist betroffen, was insbesondere für Studierende, Familien und Personen relevant ist, die ein Tablet für Arbeit, Studium, Reisen oder den Alltag einplanen. Das 11‑Zoll‑iPad Air kostet nicht mehr AU$999, sondern AU$1.249. Das 13‑Zoll‑iPad Air steigt von AU$1.349 auf AU$1.599. Das 11‑Zoll‑iPad Pro erhöht sich von AU$1.699 auf AU$1.999, das 13‑Zoll‑iPad Pro von AU$2.199 auf AU$2.599. Das Einstiegs‑iPad geht von AU$599 auf AU$749 nach oben, das iPad mini von AU$799 auf AU$949.
Zubehör und weitere Geräte bleiben ebenfalls nicht verschont: Der HomePod mini verteuert sich von AU$149 auf AU$199, der HomePod von AU$479 auf AU$549. Apple TV 4K steigt von AU$219 auf AU$299. Vision Pro, ohnehin im oberen Preissegment angesiedelt, kostet nun AU$6.299 statt AU$5.999.
Unverändert bleiben dagegen die Preise für die iPhone-Modelle, Apple Watch und AirPods. Das mildert zwar den Effekt für alle, die hauptsächlich an diesen Produkten interessiert sind, hilft aber nicht denjenigen, die auf ein neues Mac-, iPad- oder anderes Apple-Gerät gewartet haben.
Apple verweist auf RAM- und Speicherknappheit
Apple führt die Preiserhöhungen auf stark gestiegene Kosten für Speicher und Komponenten zurück. CEO Tim Cook hatte bereits im Vormonat in einem Earnings Call auf „signifikant höhere Speicherkosten“ hingewiesen und angekündigt, dass RAM-Preise ab diesem Monat zunehmend Einfluss auf Apple-Produkte haben würden.
In einer Stellungnahme erklärt Apple, die gesamte Unterhaltungselektronikbranche stehe vor einer „beispiellosen Herausforderung“. Die schnelle Expansion von KI-Rechenzentren habe zu einer außergewöhnlich hohen Nachfrage nach Speicher und Storage geführt. Man habe Kund:innen bislang vor den steigenden Komponentenpreisen geschützt, sehe sich nun aber gezwungen, unter anderem bei iPad und Mac die Preise zu erhöhen. Gleichzeitig betont Apple, man wisse, dass diese Nachrichten unerfreulich seien, und arbeite intensiv an Lösungen.
Ob die australischen Preise wieder sinken, falls sich die RAM-Situation entspannt, ist offen. Apple hat bislang keine Rücknahme der Erhöhungen in Aussicht gestellt. Für Euch kann es sich daher lohnen, lokale Händler genauer zu prüfen – insbesondere, wenn dort noch ältere Lagerbestände zu früheren Preisen oder zeitweise Aktionsangebote rund um EOFY- und frühe Prime-Day-Phasen verfügbar sind.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: techradar.com
