Apple arbeitet offenbar an einem neuen Highend-MacBook, das die größte äußerliche Überarbeitung der MacBook-Pro-Reihe seit 2021 bringen soll. Offizielle Bilder, Hüllen-Leaks oder konkrete Maße fehlen zwar, doch mehrere Berichte zeichnen bereits ein recht klares Bild der erwarteten Änderungen.
Dünneres Gehäuse dank OLED-Display
Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman besteht eine gute Chance, dass es sich beim MacBook Ultra um eine „echte Überarbeitung“ des bisherigen Laptop-Designs handelt. Ausschlaggebend dafür sind vor allem ein neues OLED-Display und ein insgesamt dünneres Gehäuse. Apple arbeite demnach daran, die jeweils dünnsten und leichtesten Geräte ihrer Kategorien im Tech-Bereich zu entwickeln.
Seit 2021 sind alle 14- und 16-Zoll-Modelle des MacBook Pro unverändert 0,61 Zoll (15,5 mm) dick – und das über vier Chip-Generationen hinweg. Das kommende Modell soll spürbar dünner und leichter werden, verlässliche konkrete Zahlen gibt es dazu aber bisher nicht. Ein wichtiger Faktor ist der Wechsel von mini-LED mit separater Hintergrundbeleuchtung zu einem sogenannten Hybrid-OLED-Panel. Da bei OLED eine physische Schicht im Displaydeckel wegfällt, wird die Verringerung der Dicke vor allem in der oberen Hälfte des Geräts erwartet.
Der neue Look soll sich perspektivisch nicht nur auf das MacBook Ultra beschränken. Das Einstiegsmodell des 14‑Zoll‑MacBook Pro, das für 2027 erwartet wird, soll sich optisch an dem neuen Design orientieren.
Pill-förmige Kamera-Aussparung und schmalere Ränder
Eine zentrale Änderung zeichnet sich beim Display-Ausschnitt ab: Die bisherige Notch soll laut einer Roadmap der Marktforscher:innen von Omdia, die später von Bloomberg bestätigt wurde, durch eine sogenannte Hole-Punch-Kamera ersetzt werden. Die Aussparung ist demnach pillenförmig, um eine interaktive Dynamic Island zu integrieren.
Die Notch ist seit 2021 das auffälligste Merkmal der MacBook-Pro-Displays. Fällt sie weg, wäre die macOS-Menüleiste wieder ein durchgehender Balken, nur unterbrochen von einer relativ kleinen „Insel“. Hinweise auf diese Umstellung finden sich bereits in der Software: Die neue „Search or Ask“-Oberfläche in Spotlight unter macOS 27 setzt auf ein dunkles, pillenförmiges Design, das genau zu einer solchen Aussparung passt.
Auch die Displayränder könnten schrumpfen. Omdia berichtet, dass Samsung Display künftig 14,3‑Zoll- und 16,3‑Zoll‑Panels liefern soll – geringfügig größer als die derzeit eingesetzten 14,2‑Zoll- und 16,2‑Zoll‑Displays. Wenn das Gehäuse weitgehend unverändert bleibt, würden die schmaleren Ränder den zusätzlichen Platz aufnehmen.
Außerdem soll Apple ein verstärktes Scharnier verbauen, damit das Display bei Berührungen weniger wackelt. Ob sich der Bildschirm damit auch weiter nach hinten klappen lässt als bei den aktuellen Modellen, ist bislang offen.
Bekannte Form, bekannte Anschlüsse – spätere Markteinführung möglich
Trotz der Änderungen rechnen die Quellen nicht mit einem komplett neuen Formfaktor. Bloomberg berichtete im Februar, dass das MacBook Ultra dem aktuellen MacBook Pro insgesamt weiterhin stark ähneln soll. Tastatur und Trackpad sollen unverändert bleiben, ebenso die klassische Clamshell-Bauweise in 14 und 16 Zoll. Ein abnehmbares oder konvertibles Design ist demnach nicht geplant.
Auch bei den Anschlüssen wird keine Kehrtwende erwartet. HDMI, MagSafe und der SD-Kartenleser wurden mit dem Redesign von 2021 nach einer längeren Pause wieder eingeführt, und bislang gibt es keinen Hinweis darauf, dass Apple diese Ports beim MacBook Ultra wieder streichen könnte.
Beim Zeitplan rechnet Gurman mit einer Vorstellung irgendwann zwischen Ende 2026 und Anfang 2027. Inzwischen gilt das spätere Zeitfenster als wahrscheinlicher, was Gurman auf die anhaltende weltweite Knappheit bei Speicherchips zurückführt. Konkretere Angaben zu Termin, Preis oder weiteren technischen Daten liegen derzeit nicht vor.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
