Die AirPods Max bekommen 2025 wichtige Updates, richten sich damit erstmals an professionelle Nutzer:innen, behalten aber einige bekannte Schwächen. Im Folgenden lest ihr, was sich geändert hat – und wo Optimierungsbedarf bleibt.
AirPods Max bekommen Profi-Features
Die AirPods Max zählen seit ihrem Marktstart zu den auffälligsten Kopfhörern von Apple. Bislang störten jedoch Bluetooth-Latenzen und fehlende Kabeloptionen alle, die auf professionelle Audio- und Videoproduktion setzen. Apple hat diesen Schwachpunkt im Frühjahr 2025 mit iOS 18.4 sowie entsprechenden Updates für iPadOS und macOS behoben. Die neuen Softwareupdates bringen Spürbares für professionelle Anwender:innen. Nun unterstützen die AirPods Max mit USB-C Anschluss die Wiedergabe von 24-Bit, 48 kHz Lossless Audio. Apple bewirbt damit, dass Musik möglichst nah am Studio-Original bleibt und Apple Music inzwischen mehr als 100 Millionen Songs in diesem Format bietet. Im Alltag bemerken die meisten Nutzer:innen wenig Unterschied zum herkömmlichen Streaming, doch gerade bei hochwertigem Studio-Material profitieren Profis. Die eigentliche Neuerung für den Profi-Einsatz ist die extrem niedrige Latenz mit angeschlossenem USB-C Kabel. Produzent:innen und Techniker:innen erhalten dadurch die nötige Präzision für Arbeiten im Studio. Auch Gamer:innen nutzen von der praktisch verzögerungsfreien Übertragung. Außerdem ist es jetzt möglich, personalisiertes 3D-Audio in Apps wie Logic Pro zu erstellen und sofort mit den AirPods Max abzuhören.
Stärken im Alltag – und Komfort bei Langzeitnutzung
Schon vor dem Update zählten für viele Nutzer:innen die einfache Kopplung mit verschiedenen Apple-Geräten sowie die nahtlose Nutzung zwischen iPhone, Mac, iPad und mehr zu den größten Pluspunkten der AirPods Max. Sie lassen sich bequem stundenlang tragen, beispielsweise auf langen Flügen, und bieten dabei eine solide Akkulaufzeit. Konkurrenzprodukte wie Sonys XM6-Serie oder die Bose QuietComfort Ultra bieten ebenfalls hohen Komfort und gute Ausdauer. Bei der Verbindung mit mehreren Geräten bleibt Apples Lösung jedoch überlegen, weil andere Hersteller meist nur zwei Geräte gleichzeitig unterstützen. Für viele spielt am Ende vor allem die Qualität von Geräuschunterdrückung und Klang die zentrale Rolle. Die AirPods Max liefern hier Leistung auf Augenhöhe mit Konkurrenzmodellen von Sony, Bose und Sennheiser. In Verbindung mit einem aktuellen iPad Pro und hochwertigem Bildschirm bieten sie ein eindrucksvolles Audio- und Videoerlebnis, das nahe an Kinoqualität heranreicht.
Kritikpunkte: Preis und fehlender H2-Chip
Störend bleibt vor allem der Preis. Mit 549 US-Dollar (579 Euro) kosten die AirPods Max rund 100 Dollar mehr als direkte Konkurrenz wie die Sony XM6, die ebenfalls viele Features bieten. Premium-Kopfhörer anderer Marken sind meist für rund 350 Dollar erhältlich. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den fehlenden H2-Chip, den Apple bereits 2022 mit den AirPods Pro 2 vorgestellt hat. Dieser Chip bietet bessere Geräuschunterdrückung und Sprachqualität, kommt aber in den AirPods Max weiterhin nicht zum Einsatz – trotz des hohen Preises. Wer viele Apple-Geräte besitzt und Wert auf die automatische Kopplung legt, profitiert von den AirPods Max. Wer Geld sparen möchte oder nicht im Apple-Ökosystem zuhause ist, findet vergleichbare Alternativen bei Sony.
