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1Password erhöht Preise ab Ende März deutlich

Der Passwortmanager 1Password wird teurer: Ab dem 27. März 2026 steigen die Abo-Preise spürbar. Bestandskund:innen wurden per E-Mail über die Anpassung informiert.

Deutliche Aufschläge für Einzel- und Familienabo

1Password kündigt eine Preiserhöhung um 12 US‑Dollar (rund 11 Euro) pro Jahr an. Betroffen sind sowohl das Einzelabo als auch der Familientarif. Das Einzelabo kostet künftig 47,88 US‑Dollar (rund 44 Euro) pro Jahr, bislang waren es 35,88 US‑Dollar (rund 33 Euro). Für das Familienabo steigt der Jahrespreis von 59,88 US‑Dollar (rund 55 Euro) auf 71,88 US‑Dollar (rund 66 Euro).

Heruntergebrochen auf den Monat ergibt sich beim Einzelabo ein neuer Preis von 3,99 US‑Dollar (rund 3,70 Euro), bisher 2,99 US‑Dollar (rund 2,80 Euro). Das Familienabo liegt künftig bei 5,99 US‑Dollar (rund 5,50 Euro) pro Monat statt 4,99 US‑Dollar (rund 4,60 Euro). Die Umstellung erfolgt laut 1Password nicht sofort für alle, sondern jeweils zum nächsten Verlängerungstermin ab dem 27. März 2026. Verlängert sich ein Abo davor, gilt noch der bisherige Preis.

Begründung: Investitionen in Funktionen und Sicherheit

In der Mitteilung an Nutzer:innen verweist 1Password auf den eigenen Anspruch, seit 2005 Sicherheit einfach, verlässlich und für alle zugänglich zu machen. Das Online-Verhalten habe sich seitdem stark verändert, und der Dienst sei entsprechend mitgewachsen. In den vergangenen Jahren habe 1Password nach eigenen Angaben deutlich in neue Funktionen investiert, die die Anwendung leistungsfähiger und einfacher in der Nutzung machen und sensible Daten besser schützen sollen.

Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass die Preise für viele Jahre weitgehend stabil geblieben seien, obwohl der Dienst an Funktionsumfang und Leistungsfähigkeit gewonnen habe. Um weiter in Neuerungen und Sicherheitsupdates investieren zu können, werden die Tarife für Einzel- und Familienabos nun angepasst. Die neuen Preise sollen nach Darstellung von 1Password die erwartete „weltweite Sicherheit“ auch künftig ermöglichen.

Besonderheiten in Europa und Alternativen von Apple

In einigen Regionen, darunter Europa, gelten zusätzliche Vorgaben für Abo-Änderungen. Dort werden 1Password-Abos automatisch gekündigt, falls Kund:innen der Preiserhöhung nicht zustimmen. Wer den Dienst weiter nutzen möchte, muss die neuen Konditionen also aktiv akzeptieren.

Apple bietet mit der integrierten App „Passwörter“, die mit iOS 18 eingeführt wurde, eine kostenlose Alternative zu 1Password an. Diese Lösung setzt auf iCloud und funktioniert auf Apple-Geräten sowie auf Windows-PCs mit der iCloud-für-Windows-App. Wer jedoch zusätzlich Android-Geräte einbinden möchte oder generell eine plattformübergreifende Lösung benötigt, ist weiterhin auf Drittanbieter wie 1Password angewiesen.

Via: https://www.macrumors.com
Titelbild: 1Password

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Michael Reimann

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