Die Warterei hat ein Ende. Meta hat eine offizielle Version der beliebten Messaging-App WhatsApp für das iPad veröffentlicht. Ursprünglich im Jahr 2009 gestartet, hat WhatsApp es scheinbar geschafft, die Veröffentlichung eines iPad-kompatiblen Apps um ganze 16 Jahre zu verzögern. Interessanterweise existiert der Instant-Messaging-Dienst schon länger als das iPad selbst, welches 2010 auf den Markt kam.
Das iPad bietet deutlich mehr Bildschirmfläche als ein Smartphone, und Meta hat dies wunderbar genutzt. Die Nachrichten-App unterstützt nun die Multitasking-Funktionalitäten des Tablets, inklusive Split View und Slide Over. Diese Funktionen erlauben es, mehrere Anwendungen gleichzeitig zu verwenden. Zum Beispiel kannst Du im Internet surfen, während Du mit einem Freund chattest.
Die App ist auch kompatibel mit dem Magic Keyboard und dem Apple Pencil. Diese Unterstützung könnte die Schnelligkeit Deiner Konversationen erheblich erhöhen. WhatsApp für iPad ermöglicht außerdem Video- und Audiotelefonate mit bis zu 32 Personen. Die App integriert sich sowohl mit der Front- als auch mit der Rückkamera des iPads. Wie auch bei den anderen WhatsApp-Versionen synchronisieren sich Chats geräteübergreifend. Die iPad-App ist ab sofort im App Store verfügbar.
Obwohl WhatsApp jetzt eine offizielle iPad-Version hat, bleibt die Veröffentlichung einer dedizierten Instagram-App für iPad weiterhin ausständig. Berichte deuten darauf hin, dass Meta tatsächlich an einer solchen App arbeitet. Aktuell verwenden Nutzer:innen die auf das iPad hochskalierte iPhone-Version von Instagram, seit 15 Jahren warten Nutzer:innen geduldig auf eine optimierte Version.
Es bleibt abzuwarten, wie Meta die Verzögerungen bei der Einführung von Apps für iPad erklären wird. Die Veröffentlichung der optimierten WhatsApp-App könnte einen positiven Schritt in Richtung eines vollständigen Meta-Ökosystems darstellen. Dennoch stellt sich die Frage, warum es so lange dauerte, ein so beliebtes Tool für das iPad verfügbar zu machen. Möglicherweise wird Meta in naher Zukunft weitere Ankündigungen bezüglich ihrer iPad-Strategie machen.
Zusätzlich zu den Versprechen neuer Apps für verschiedene Plattformen bleibt die Frage bestehen, wie Meta seine Gerätekompatibilität in den kommenden Jahren verbessern wird. Während Meta bereits mit der Einführung der WhatsApp-iPad-Version einen positiven Schritt gemacht hat, steht das Unternehmen noch vor der Herausforderung, die Nutzer:innenerwartungen hinsichtlich anderer Apps zu erfüllen. Es ist klar, dass Meta noch einige Arbeit vor sich hat.
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