Eine frühe, unveröffentlichte Version von iOS 26 gibt ungewöhnlich tiefe Einblicke in Apples aktuelle Hardware‑Entwicklung. Im Code finden sich Hinweise auf mehr als ein Dutzend noch nicht vorgestellte Produkte.
Ausgangspunkt des Leaks ist ein Prototyp‑iPhone, das mit einem frühen Build von iOS 26 verkauft wurde (natürlich nicht offiziell). Das darauf installierte Betriebssystem wurde anschließend öffentlich verfügbar gemacht. Dadurch konnten Fachleute das Dateisystem analysieren und nach Gerätekennungen suchen, die auf zukünftige Produkte schließen lassen.
Wie MacRumors berichtet, enthält das Dateisystem Gerätedaten für mehrere unveröffentlichte Modelle, darunter dieselben Mac‑Kennungen, die AppleInsider bereits im Oktober 2025 gemeldet hatte. Der aktuelle Leak stützt damit den damals skizzierten Zeitplan für neue Macs bis Ende 2026.
Demnach soll Anfang 2026 das M5‑MacBook Air erscheinen, gefolgt von MacBook‑Pro‑Modellen mit M5 Pro und M5 Max sowie einem neuen, günstigeren MacBook. Danach sind ein aktualisierter Mac mini mit M5 und M5 Pro sowie zwei neue Konfigurationen des Mac Studio vorgesehen. Gegen Ende 2026 sollen überarbeitete MacBook Pros mit M6 Pro und M6 Max kommen, während das Basis‑M6‑Modell im aktuellen MacBook‑Pro‑Design bleiben soll.
Der Leak deckt jedoch weit mehr als nur Macs ab. Für die nächste AirTag‑Generation taucht der Codename B589 auf, während das Studio Display der zweiten Generation intern als J427 und J527 bezeichnet wird. Auch der seit Längerem erwartete Home‑Hub von Apple findet sich im Code: Das Modell zur Wandmontage trägt die Kennung J491, die Variante mit Standfuß heißt J490.
Bei den iPads listet iOS 26 ein iPad 12 mit den Codes J581 und J582. Dazu kommen 11‑ und 13‑Zoll‑Varianten des M4‑iPad Air mit den Modellnummern J707, J708, J737 und J738.
Auf iPhone‑Seite erwähnt die frühe iOS‑Version ein iPhone 17e unter der Kennung V159. Das offenbar verzögerte iPhone Air 2 erscheint als V62. Außerdem finden sich Hinweise auf iPhone 18 und iPhone 18 Pro Max mit den Codes V63 und V64. Das häufig diskutierte faltbare iPhone wird ebenfalls gelistet und entspricht einem früheren Leak, der das Gerät als V68 bezeichnete.
Im Bereich Apple Watch nennt der Leak zwei Modelle: die Apple Watch Ultra 4 mit der Kennung N240 und die Apple Watch Series 11, intern N237 und N238.
Auch zu Apple Vision Pro enthält iOS 26 neue Details. Die Software verweist auf ein Headset der zweiten Generation mit der Kennung N109. Zusätzlich scheint ein leichteres Modell mit dem Code N100 in Arbeit zu sein.
Darüber hinaus tauchen mehrere AR‑Brillenprojekte auf. Die geplante, laut Berichten eingestellte AR‑Brille von Apple ist als N421 vermerkt, die Mac‑verbundene smarte Brille als N107. Eine weitere Variante von Smart‑Brillen, als potenzieller Konkurrent zu den Meta‑Ray‑Ban‑Modellen, trägt die Produktkennung N50, soll intern aber inzwischen als N401 geführt werden.
Schließlich listet der Leak mehrere bislang unbekannte Produkte mit den Kennungen J190, J226, J349, N110, N209 und N216. Sicher ist nur, dass die mit J beginnenden Codes keine kommenden Macs sind, da sie in zukünftigen macOS‑Versionen nicht auftauchen. Laut der vorhandenen Informationen könnten sie von iPads oder Displays bis hin zu Robotik‑Projekten oder Geräten ähnlich dem Home‑Hub reichen.
Auf Basis von Apples etablierter Namenskonvention wird im Originalbericht zudem angenommen, dass N110, N209 und N216 tragbare Geräte sind, möglicherweise Varianten von Apple Vision Pro oder Apple Watch.
Via: https://appleinsider.com
Titelbild: Apple
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