Apple ermöglicht erstmals, macOS per Berührung auf dem Bildschirm zu steuern. Ob das im Alltag hilft oder Maus, Tastatur und Trackpad weiterhin die bessere Wahl sind, hängt vom Einsatz ab.
Mit dem neuen MacBook Pro samt PROLED-XDR-Display hält die Touchbedienung erstmals Einzug in macOS. Das ist bemerkenswert, weil Apple diese Möglichkeit jahrelang zurückgewiesen hat. Entsprechend fallen die Reaktionen auf die Neuerung teils deutlich ablehnend aus.
Die Skepsis zeigt auch, wie vertraut Apples frühere Argumente vielen Nutzer:innen geworden sind. Wer jahrelang gehört hat, dass Touch nicht zum Mac passe, begegnet einer Änderung dieser Haltung möglicherweise erst einmal mit Verwunderung. Die neue Bedienoption muss sich deshalb im Alltag beweisen.
Dass ein Bildschirm berührungsempfindlich ist, macht Maus, Tastatur oder Trackpad nicht automatisch überflüssig. Für präzise Eingaben und längere Arbeit am Schreibtisch bleiben die gewohnten Geräte relevant. Touch kann vielmehr eine zusätzliche Möglichkeit sein, macOS zu bedienen, wenn eine direkte Eingabe auf dem Display gerade praktisch ist.
Der Themenvorschlag wirft die Frage auf, in welchen Situationen Touch einen konkreten Vorteil bietet und wo klassische Eingabegeräte überlegen bleiben. Die vorliegenden Informationen nennen dafür jedoch keine bestimmten Anwendungen oder Funktionen. Eine pauschale Aussage darüber, welche Aufgaben sich mit dem Finger besser erledigen lassen, wäre daher nicht belegt.
Auch mögliche Ergonomieprobleme gehören zur Einordnung. Wie angenehm die Bedienung ist, dürfte vom jeweiligen Einsatz und der Dauer abhängen. Konkrete Ergebnisse oder Details zur Ausgestaltung der Touchbedienung liegen in der Artikelbasis allerdings nicht vor. Fest steht lediglich, dass macOS beim neuen MacBook Pro erstmals auch per Berührung am Bildschirm steuerbar ist.
Damit ist die Neuerung zunächst als Ergänzung zu verstehen, nicht als Ersatz für Maus, Tastatur oder Trackpad. Ob sie für Euch im täglichen Einsatz nützlich ist, hängt davon ab, ob Ihr die direkte Bedienung tatsächlich verwendet. Die bloße Verfügbarkeit beantwortet diese Frage noch nicht.
Besitzer:innen eines MacBook Pro mit M1 Pro müssen nicht allein wegen eines schnelleren Chips über einen Wechsel nachdenken, wenn ihr Gerät die Arbeit weiterhin problemlos bewältigt. Das neue OLED-Modell bietet ihnen zusätzliche Aspekte: ein helleres Touchdisplay und ein leichteres Notebook. Die Anschlüsse, die sie bereits nutzen, bleiben erhalten.
Touch ist damit ein weiterer Punkt, den Ihr bei einer Upgrade-Entscheidung berücksichtigen könnt. Ob er ausschlaggebend ist, lässt sich aus den verfügbaren Informationen nicht ableiten. Wer mit dem bestehenden MacBook Pro zufrieden arbeitet, bekommt durch die neue Bedienart allein keinen zwingenden Wechselgrund. Das neue Modell kommt am 6. November; Vorbestellungen für die 14- und 16-Zoll-Modelle mit M5 Pro sind bei Amazon möglich.
Via: www.mactechnews.de · www.iClarified.com
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