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MacBook-Qualität. Apple, quo vadis?

Dieses Thema im Forum "Mobil-Macs" wurde erstellt von DW, 03.10.06.

  1. DW

    DW Allington Pepping

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    Hallo Apfeltalk-Community,

    ich möchte euch auf diesem Wege einmal meine ganz persönlichen Erfahrungen mit der Fa. Apple und insbesondere mit deren Qualität (?) und "Desaster-Management" schildern. Eigentlich haben sich aus meiner Sicht unglaubliche Dinge ereignet, aber lest selbst:

    - Ende August: MacBook Black in Serienausstattung bestellt (problemlose Abwicklung über die telefonische Bestellhotline, angemessener Preis, angemessene Lieferzeit -> bis auf zwei Pixelfehler, die zu verkraften sind [sie leuchten nicht hellweiss] sowie ein nicht hundertprozentig sitzendes Gehäuse [instandgesetzt durch leichten Druck, *klack*, alles ist da, wo es hingehört] ist alles i.O. mit dem Book)

    - Mitte September: das Touchpad des MacBook löst sich an seiner rechten Begrenzung leicht von der Gehäuseschale ab (zwar ist es möglich, dieses durch leichten Druck wieder in seine Ursprungsposition zu bringen, was jedoch nicht von sehr langer Dauer ist -> das Touchpad "wellt" sich in dem Bereich erneut)

    - Mitte vergangener Woche: Apple-Support via Telefon kontaktiert (nach dem anfänglichen [lächerlichen] Versuch mich dazu zu bewegen, das Gerät in einen Apple-Store zur Reparatur zu bringen [Cave: Novellierung Schuldrecht 01.01.02, BGB §§ 439,476], wurde mir zugesagt, dass ein neues Gerät extra für mich gebaut würde [mit Priorität] und ich fünf Tage nach Erhalt des Austausch-MacBooks das alte abholen lassen kann)

    - Gestern (02.10.): Erhalt des "neuen" MacBooks via UPS (flott!). Alles i.O., oder doch nicht? (nach Demontage der "L"-Blende um die RAM-Zugänglichkeit zu schaffen, offenbart sich mir ein kapitaler Gehäuseschaden [siehe Anhang] der entweder aus Dilletantismus [abgerutscht mit Akkuschrauber -> WAS für Aufsätze benutzen die Chinesen um so einen Schaden hervorzurufen???] oder gezielter Sabotage im chinesischen Werk [Qualitätsmanagement? Endkontrolle?] herrührt)

    - Heute (03.10.): Kontaktaufnahme des Apple-Aftersales. Mein Angebot: aufgrund der mir entstandenen Unannehmlichkeiten stimme ich einem erneuten Austausch nur unter der Voraussetzung zu, dass das neue (hoffentlich!) MacBook zusätzlich mit einem für mich kostenfreien AppleCare Protection Plan ausgestattet ist. Ansonsten: Rückabwicklung. Eine Vorgesetzte konnte dem Vorschlag zur Güte nicht zustimmen, daher werden jetzt beide (defekten!) MacBooks bei mir abgeholt und der Kaufbetrag zurück auf meine Kreditkarte gebucht.

    Für mich hat sich das Thema Apple nun endgültig erledigt. Schade eigentlich, denn sehr lange hat die "Ehe" nicht gehalten: nicht einmal vier Wochen. Aber Apple scheint es sich leisten zu können, denn der finanzielle Schaden ist durch eine Rückabwicklung sicher am höchsten. Vermutlich aber werden die "Altteile" der beiden MacBooks auch in zukünftig zu bauenden "neuen" MacBooks eingesetzt. Von daher wird es sich in diesem speziellen Fall sicher um keinen wirtschaftlichen Totalschaden für Apple handeln.

    In diesem Sinne,
    viele Grüße
    Daniel
     
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  2. Kang00

    Kang00 Zwiebelapfel

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    HM, also ich verstehe dich nicht ganz. Gut, du bist sauer, ist klar. Das mit dem Touchpad ist scheiße, aber es wurde ja flott ausgetauscht. Und das mit dem Verarbeitungsfehler, mein Gott, wenn du die L-Blende nicht abgemacht hättest, hättest du das vielleicht nie gemerkt? Ich meine, hatte dieser "Fehler" irgendwelche Auswirkungen auf das System? Gut, es sieht scheiße aus, aber man siehts ja normalerweise nicht. Und wenns dich so stört, dann lass es doch nochmal umtauschen. Und du nennst es Desaster Management, dass du nach 5 Tagen ein komplett neues Book in den Händen hälst? Naja, das ist bloß meine Meinung, trotzdem schade. Viel Spaß mit deinen nächsten Computern, schade, dass es mit Apple nicht geklappt hat. :(
     
  3. m00gy

    m00gy Gast

    Nee, Kang00, ganz ehrlich und bei aller Liebe zu Apple. Solche vermurksten Klamotten darf es nicht geben. Ganz egal, ob die hinter einer Blende versteckt sind oder nicht. Bei einem 1000 Euro Gerät erwartet man zu Recht, dass da alles in Ordnung ist und nicht nur die äussere Hülle gut ausschaut. Ich kann Daniels Frust voll und ganz verstehen, auch wenn ich es schade finde, dass für ihn der Ausflug in die Apple-Welt damit wohl (zumindest für die nächste Zeit) beendet sein wird.

    Wir haben hier in nunmehr 7 Jahren 5 Macs angesammelt und noch nie so übles Pech gehabt. Aber sowas DARF einfach nicht passieren.

    PS: Mal ganz davon abgesehen, dass man sich doch - logischer Weise - fragt: "Wenn ich an dieser relativ einfach zugänglichen Stelle solchen Murks entdecke, wie mag der Rest dieses "speziell für mich gebauten" Laptops aussehen?".
     
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  4. JayEs

    JayEs Wohlschmecker aus Vierlanden

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    Ich halte es absolut für gerechtfertigt,
    apple steht normalerweise für qualität,
    sowas darf einfach nicht passieren.

    apple hat ja auch nicht von allein angeboten,
    ein neues book zu schicken. ohne gegenwehr
    passiert da gar nichts.

    das bauteil hält die obere und untere gehäuse-
    hälfte zusammen. Vorallem wird der ram ja ganz
    sicher nicht während der produktion eingesetzt,
    d.h. es wurde mindestens von einer person
    absichtlich übersehen.

    Und der ACP Plan wäre für apple keine finanzielle
    aufwendung, wenn sie qualität verbauen würden.
     
  5. Steckepferd

    Steckepferd Normande

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    Also diese Aussage "hättest Du ja sonst nicht gemerkt" ist ja mal sowas
    von danneben. Du solltest erst denken (Dich auch mal hineinversetzen,
    wenn Du das wärst) und dann losquatschen:

    Man bezahlt viel sauer verdientes Geld für eine Premiummarke, weil
    man den Schrott anderer leid ist -- und dann sowas.

    Wache auf aus Deiner blinden Applejüngerschaft. Apple ist nämlich auch
    aufgewacht und produziert sehr "lean".

    Ich mag diese Firma, aber sie leistet sich teilweise einfach zuviel,
    sie nutzt dieses jüngerhafte Verhalten der Kunden wirklich aus,
    ich bin kein Jünger mehr - leider.
     
  6. JayEs

    JayEs Wohlschmecker aus Vierlanden

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    hehe, der sekten vergleich gefällt mir ;)
     
  7. apple-byte

    apple-byte Jakob Lebel

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    Apple produziert leider hauptsächlich in China (so wie viele andere auch)
    das von dort nicht unbedingt Qualität zu erwarten ist....

    leider scheint die Qualität seit dem Intel Switch gelitten zu haben
    die PPC Macs waren ausgereifter
    ich denke, dass die Geräte jetzt mit den 2. Generationen besser werden und Kaufempfehlungen sind - die Notebooks sind ja immer noch die 1. Generation
     
  8. m00gy

    m00gy Gast

    Für alle sektengefährdeten empfehle ich, einfach mal diese beiden Bücher zu lesen:

    http://www.amazon.de/Jobs-Geschicht...f=pd_ka_1/303-5184088-9765813?ie=UTF8&s=books

    http://www.amazon.de/Apple-Streng-v...ef=sr_1_2/303-5184088-9765813?ie=UTF8&s=books

    Wenn nur die Hälfte von dem, was da drin steht, der Wahrheit entspricht, sollte nach dem Lesen jedem klar sein, dass Apple auch nur ein ganz normales Unternehmen ist, dem es am Ende um genau eine Sache geht: Um Profit. Alles Sektierertum erledigt sich sogleich von selbst und man kann seinen Rechner wieder als das sehen, was er ist: Ein schönes Arbeitsgerät, das vielleicht ein kleines bisschen besser durchdacht ist als der Rest da draussen. Aber letztlich doch nur eine von Menschen hergestellte Maschine - von Menschen, die das machen, weil sie Geld verdienen möchten. Nicht von Menschen, die das machen, weil sie die Welt verbessern wollen.
     
  9. 53Designs

    53Designs Gast

    Also ich finde schon dass das nichts mit Jüngerschaft zutun hat. Es ist heutzutage bei jedem Hersteller so dass es ab und an Qualitätsmängel gibt. Schön ist das nicht, logisch, aber es ist nunmal so. Ich finde das ganze aber nicht so schlimm wie Ihr es hier darstellt, denn Apple hat ihm das defekte Book ja getauscht (was sie nicht hätten tun müssen --> Kulanz), im Prinzip hätten sie das wahrscheinlich auch wieder gemacht und er hätte sein perfektes Notebook gehabt. Ich würde es verstehen wenn er ein nicht lauffähiges System daheim hätte mit dem er nicht arbeiten kann, da das scheinbar aber nicht der Fall war - was solls?

    Ich finde halt man muss dem Hersteller auch die Möglichkeit geben seinen Fehler zu beheben (im Normalfall gesetzlich 3x Umtausch bevor Geld zurück, das heißt Apple war nochmal Kulant), macht man das nicht braucht man auch nicht schimpfen, es ist ja kein Schaden entstanden. Und sind wir uns ehrlich: Glaubt Ihr Apple hat die Zeit bei jedem Umtausch das Gerät auf Herz und Nieren zu prüfen? Wären ein bisschen viel Leute die sie da bräuchten (was die Preise auch antreiben würde....). Sie müssen sich eben wie auch jeder andere Hersteller auf Ihre Fabriken verlassen.

    Nochmal: Ich verstehe den Ärger da es niemand lustig findet sein Gerät umtauschen zu müssen, aber auf der anderen Seite: Wenn ich das Gerät wirklich will tausche ich es auch 10 mal (nicht nur bei Apple, damit jetzt keiner sagt ich bin ein blinder Jünger....).
     
  10. Kang00

    Kang00 Zwiebelapfel

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    Erstens mal ich bin kein Apple-Jünger. Es ist natürlich schlimm was da passiert ist, ich ziehe hiermit mal meine Aussage zu dem Problem mit der L-Blende zurück. Klar, für so viel Geld kann und muss man ein völlig einwandfreies Gerät erwarten. Aber ich denke, dass er doch ruhig das MacBook nochmal hätte austuaschen lassen können. Aber ich kann das nicht wirklich beurteilen, wie man sich in so einer Situation fühlt, da mein MBP bis auf einen Fehler perfekt ist. :)
     
  11. DW

    DW Allington Pepping

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    Hallo 53Designs,

    ohoh, ich glaube du würfelst das einiges durcheinander:

    - ...denn Apple hat ihm das defekte Book ja getauscht (was sie nicht hätten tun müssen --> Kulanz) --> FALSCH, das hat nichts mir Kulanz zu tun, siehe § 439 BGB Abs. 1: Der Käufer kann als Nacherfüllung nach seiner Wahl die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache verlangen.

    In meinem Fall habe ich Lieferung einer mangelfreien Sache verlangt.
     
  12. DW

    DW Allington Pepping

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    Sorry, diese "Direkt antworten"-Funktion ist ja zum heulen:

    - ...Ich finde halt man muss dem Hersteller auch die Möglichkeit geben seinen Fehler zu beheben (im Normalfall gesetzlich 3x Umtausch bevor Geld zurück, das heißt Apple war nochmal Kulant) --> ebenfalls FALSCH, siehe § 440 BGB: Eine Nachbesserung gilt nach dem erfolglosen zweiten Versuch als fehlgeschlagen, ...

    Erfolgloser ZWEITER Versuch! Also nicht mit dreimal Umtauschen.

    Übrigens gilt in meinem Fall zusätzlich das Fernabsatzgesetz, auch wenn ich nicht genau darauf geachtet habe, ob ich überhaupt auf mein Widerrufsrecht aufmerksam gemacht wurde. Sollte dem nicht so sein, verlängert sich die Frist auf einen Monat...
     
  13. 53Designs

    53Designs Gast


    Ja, ok, das ist eben von Land zu Land unterschiedlich, es ändert aber am Endeffekt nichts. Klar ist es Pech wieder ein defektes Gerät zu bekommen, allerdings hätten Sie dir das Book ja auch nochmal getauscht. Ich habe sowas in diesem Jahr auch schon mitgemacht, ich weis also von was ich rede (XBOX 360 - 3 mal getauscht bevor einwandfreies Gerät). Wie gesagt: Ich verstehe deinen ärger, aber auf der anderen Seite ist sowas heutzutage leider Alltag, das passiert überall. Ich hätte sehr viele Geräte nicht wenn ich so gehandelt hätte wie du (ich bin normalerweise ein Anziehungspunkt für defekte Geräte)....
     
  14. JayEs

    JayEs Wohlschmecker aus Vierlanden

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    ein fehler ist aber ein fehler zu viel,
    wir werden hier mit horrormeldungen
    zugeschüttet, siehe random shutdown,
    so dass wir uns freuen, wenn unser notebook
    nur kleinere fehler ausweist, aber wohin soll
    das führen?!

    ich kaufe ein produkt, ich erwarte es fehlerfrei!

    man sollte nicht vergessen das garantien geschaffen
    wurden um eine mindest funktionszeit zu beschreiben,
    nicht aber um probleme die während der fertigung
    entstehen aufzufangen!

    ein produkt darf nicht fehlerhat ausgliefert werden,
    da braucht man sich gar nicht streiten!

    zum thema kulanz sage ich jetzt mal nichts,
    der beitrag basiert nicht auf fundiertem wissen,
    ein BGB kostet fünf euro!
     
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  15. 53Designs

    53Designs Gast

    Erstens einmal streitet hier niemand, man wird ja noch diskutieren dürfen, schliesslich sind dazu Foren da. Zweitens habe ich in meinen Beiträgen auch nie gesagt dass es ok ist dass sein Book nicht fehlerfrei ist, ganz im Gegenteil. Was ich sagte ist dass wenn ich es unbedingt haben will, ikch einen weiteren Austausch vorgenommen hätte. Punkt aus.

    Drittens: wie auch schon erwähnt (und auch in meinem Profil erkennbar), bin ich kein Deutscher, sondern Österreicher, bei uns liegen die Gesetzmässigkeiten anders.
     
  16. pfuy

    pfuy Gloster

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    Mit solchen Meinungen wäre ich immer etwas vorsichtig. Demnach ist alles, was in Deutschland produziert wird bester Qualität?
    Die Firmen machen sich das zum Alltag, weil Leute das akzeptieren. Jede Beschwerde ist deswegen absolut rechtens. Firmen müssen sich bewusst machen, dass man vielleicht 1 von 10 Personen überzeugen kann, ein Produkt zu kaufen. Im Gegenzug kann aber eine Person 10 Personen davon abhalten, ein Produkt zu kaufen, wenn die eine Person schlechte Erfahrung damit macht.
     
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  17. 53Designs

    53Designs Gast


    Ich glaube gar nicht dass das nur an den Firmen selbst liegt. Apple könnte ja auch locker wo anders produzieren, so wie sie das früher gemacht haben. Allerdings ist es ja nicht von der Hand zu weisen dass Apple auch mit Ihren Computern immer mehr in die Breite Masse geht, somit müssen Sie Ihre Produkte zu erschwinglichen Preisen anbieten. Früher haben Apple Rechner zwar höchsten Qualitätsansprüchen genügt, kosteten dafür aber in der Einstiegsversion € 2000 - € 3000.- (und mehr! unser erstes Apple System hat seinerzeit mit 21" Bildschirm und Laserdrucker umgerechnet fast € 10.000.- gekostet). Klar wurden die sorgfältiger produziert als heutige Geräte, das es nicht so sein dürfte ist klar, aber man kann´s´nicht ändern...
     
  18. Steckepferd

    Steckepferd Normande

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    01.11.04
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    573

    Ja genau. Hast Du schon einmal daran gedacht, dass eben
    dieses "Sektierertum" (hihi) ein marktwirtschaftliches
    Instrument von Apple ist?

    Persönliche Bindung und Kommunikation (also wenn ein
    Konsument zu einem anderen positiv über ein Produkt
    redet) sind schließlich die wirkungsvollsten und stärksten
    Marketingformen.

    Und das hat Apple schon drauf, das kann niemand ab-
    streiten.
     
  19. DerNik

    DerNik Grahams Jubiläumsapfel

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    07.08.05
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    107
    Ihr seid ja knallhart unterwegs. Freut Euch doch dass sich Apple Kulant zeigt, immerhin war Apple nicht in der Pflicht das Gerät auszutauschen (Daniel unterschlägt hier ja §429 Abs. 3).

    Fraglich ist zudem ob der Kratzer unter der Blende als Mangel durchgehen würde. Apple zeigt sich hier aber ebenfalls kooperativ und bietet wie vom BGB vorgesehen den zweiten Austausch an.

    Hätte Daniel im Laden gekauft hätte, würde er auf dem dritten Gerät sitzen. Offensichtlich hat er aber noch das Fernabsatzgesetz im Rücken, welches zwar anders gedacht war, ihn aber hier schützt.

    Es ist immer Ärgerlich, wenn die gelieferte Ware nicht fehlerfrei ist. Aber beide Parteien (also auch der Kunde!) sollten sich als fairer Geschäftspartner zeigen. Wie dem auch sei, Daniel kann wohl Rückabwickeln und damit wird wohl gut sein.
     
  20. m00gy

    m00gy Gast

    Ich würde sagen, dass es das ganz lange Zeit lang WAR. Momentan ist Apple in Gefahr, genau diesen Bonus zu verlieren.

    Die neuen Intel-Rechner sind jetzt, hardwaremässig, mit x beliebigen anderen Rechnern vergleichbar - da ist's praktisch vorbei mit der "Exklusivität". Durch Mac OS X bleibt zwar eine gewisse solche vorhanden, das aber auch nur, wenn Leopard es schafft, sich deutlich von Windows Vista abzusetzen. Ansonsten wird der Mac immer mehr zum Massenphänomen - mit all seinen Vor- aber auch allen Nachteilen.

    Aus der kleinen PowerPC-nutzenden Gemeinde, deren Hard- und Software so ganz anders war als alles, was die große Nicht-Gemeinde da draussen verwendet hat, ist ein stetig wachsender Zirkel derer geworden, die ein alternatives Betriebssystem auf Hardware laufen lassen, die es so oder ähnlich auch von Mitbewerbern gibt. Warum denn sonst, gibt es seit dem Intel-Switch (selbst auf der letzten Keynote) auf einmal überall diese Schwanz-, sorry, Preisvergleiche à la "Ein DELL mit genau den gleichen Komponenten wie ein Mac kostet aber so und soviel Euro mehr". Genau solche Kinkerlitzchen konnte Apple sich früher sparen.

    Der langen Rede kurzer Sinn:
    Apple ist mit seinen Produkten hardwaremäßig vergleichbar geworden. Damit ist ein großer Teil des Sektenfaktors hinüber. Ob das gut oder schlecht ist, mag jede(r) für sich selbst bestimmen.
     

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