Mac besser geredet und Vista zu unrecht verdammt?

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KarstenPS

Jamba
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nur mal kurz meine kurze Geschichte:
hatte alle Windows Versionen seit 95 im Einsatz, mein letztes war XP und selbst bei 95 hatte ich nicht ständig Abstürze oder Bluescreens. Bei meinem letzten System unter XP hatte ich in rund 4 Jahren Einsatzzeit keinen richtigen Absturz und nur einmal einen Bluescreen, hin und wieder hängten sich mal Programme auf, aber das konnte man alles übern Taskmanager regeln

ich hatte aber irgendwie mal Bock auf was neues und bin dann letztes Jahr parallel zum XP Rechner auf ein Macbook mit Tiger gewechselt und schon nach kurzer Zeit stand der PC komplett in der Ecke und ich benutze seitdem nur noch das Macbook, weil mir der Arbeitsflow einfach besser gefällt und das Arbeiten mehr Spass macht. Bin dann auch gleich auf Leopard gewechselt, als es rauskam und hab seitdem auch alle Updates mitgemacht und nie ein Problem gehabt. Einen Absturz bzw Kernel Panic habe ich noch nicht erlebt. Und auch Programme hängen sich bei mir nicht ständig auf, nur einmal hat sich der Firefox aufgehängt, was sich aber mit einem Neustart beheben lies und ich habe bei meiner normalen Arbeit (der übliche Unikram, häufiger Emailverkerh über Mailclient wegen Vereinsarbeit, Statistikprogramme für Nebenjob und Musik- und Bilderverwaltung) noch nichts vermisst, was ich früher bei XP hatte, zudem geht alles herrlich einfach.

Ich habe den Switch nie bereut und werde auch bei Mac bleiben, das System läuft sehr stabil, aber auch unter Windows gabs bei mir in der Beziehung eigentlich nie Probleme.
 

LuS

Macoun
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Adobe unterstützt alle Plattformen (auch Linux) gleichermassen gut. Apple bringt für Windows und für Mac hervorragende Produkte heraus, die beide Plattformen gleich gut unterstützen. Microsoft – und das meine ich objektiv – bringt zwar neue "Innovationen" wie Windows Media Player oder MSN Messenger für beide Plattformen heraus, später wird allerdings immer nur eine Plattform (damit meine ich natürlich Windows) unterstützt. Das wird auch bei Silverlight so sein.
Kann mir bitte mal jemand erklären was die Vorteile von Silverlight sein sollen? Das kann Flash doch längst sein Jahren... Und mit Adobe AIR kommt Flash jetzt auch noch (zum Teil) auf den Schreibtisch.
Adobe unterstützt Windows und Mac OS, weil es wirtschaftlich unsinnig wäre, es nicht zu tun. Wo sie eigene Standards durchsetzen können, tun sie es. Innovative kleine Firmen werden aufgekauft und ihre Produkte vom Markt genommen (Pixmantec und ihrem RawShooter trauere ich immer noch nach). Die Supportzeiträume sind kurz, damit die Nutzer ständigen Upgradedruck haben.

Apples Motive, viele Produkte auch für Windows anzubieten, sind wohl klar. Wie erfolgreich wäre ihr Musikvertrieb wohl, wenn iTunes auf Macs beschränkt wäre?
Auch QuickTime wäre im Internet wohl kaum so prominent vertreten, wenn es keinen QuickTime Player für Windows gäbe. MS kann es sich eher leisten, andere Plattformen zu ignorieren, sobald sich ihr Standard etabliert hat. Für die Mac User hoffe ich übrigens, daß die Mac Version des QuickTime Players wesentlich besser als das Windows Pendant ist, denn dieses ist groß, aufdringlich (nistet sich ungefragt im Autostart Ordner ein) und offensichtlich voller Sicherheitslücken.

Bei Apple fangen viele Beschränkungen doch schon bei der Hardware an: Tiger auf dem neu gekauften MBP installieren? die Grakas der neuen Mac Pros in den alten einbauen? einen USB-Netzwerkadapter eines anderen Herstellers für das MBA nutzen? Geht meines Wissens nicht.
Die Möglichkeit, für Time Machine ein NAS zu nutzen, wurde auch nicht zufällig deshalb beschränkt, weil man den Absatz von Time Capsule ankurbeln möchte, oder?
Dazu lässt sich Apple spätere Funktionserweiterungen, die bereits im Gerät angelegt sind, auch noch extra bezahlen, wie z.B. die Freischaltung von Draft-n.

MS hat zumindest nicht extra die Hand aufgehalten, als XP im Rahmen der Service Packs und Updates z.B. mit Support für USB 2.0, WPA und WPA2 erweitert wurde.

Dies soll jetzt bitte nicht so aussehen, als dresche ich einseitig auf Apple ein; ich möchte lediglich deutlich machen, daß sich die Unternehmen nicht wesentlich in ihrem Geschäftsgebaren unterscheiden.
 

doeme89

Pomme Miel
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Nun übertreib' mal nicht; Mac OS läuft problemlos (wenn auch nicht legal) auf jedem x-beliebigen Intel-PC. Das einzige, was wirklich Abstimmung braucht, sind die üblichen Verdächtigen - Treiber für Netzwerkkarte, Grafikkarte... Und da die Modellvielfalt bei den Macs ja recht übersichtlich ist, ist die 'perfekte Abstimmung' auch kein Kunststück...
Problemlos würde ich es nicht nennen... Ich selber habe mal so eine Version von OS X ausprobiert:
  • Wenn man es schafft OS X zu installieren ist es extrem langsam...
  • Falls man es nicht schafft fehlen meistens die Treiber...
Macs und Mac OS X sind einfach füreinander gemacht, wer absolute Freiheit in Wahl von HW und SW will, muss sich ein anderes System suchen...

@ LuS:
Du bringst einige gute Argumente ein (dich ich ehrlich auch verstehen kann), aber offensichtlich hast du nicht verstanden was ich sagen wollte:
Falls Apple eine Quasi-Monopolstellung hätte, würde Apple trotzdem Quick Time auf Windows unterstützen. Richtig, warscheinlich nur um iTunes für Windows aufrecht zu erhalten um dann den Store anzukurbeln. Aber ist Safari für Windows auch kommerziell? Denn auch der braucht Quick Time...

@ All:
Alles in allem ist Apple ja auch nur ein Unternehmen, dass seine Produkte verkaufen will. In einigen Dingen wird wird dem Kunden auch etwas aufgezwungen, aber geschickt: sie machen es so, dass der Kunde dies gerne in Kauf nimmt (und erst noch mit Freude).

Wer absolute Freiheit will muss Linux nehmen. Ansonsten ist das die Wahrheit des kapitalistischen Westens...
 

WDZaphod

Prinzenapfel
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Linux hat meiner Meinung nach mit Freiheit nichts zu tun! Den dort ist man in der Wahl der Software erheblich eingeschränkt, weil es Beispielsweise kein Microsoft Office gibt und kein Dreamweaver, Photoshop, etc.
Linux IST die totale Freiheit, da Du die Möglichkeit hat, Dir fehlende Treiber oder gar OS-Teile selbst zu programmieren. Diese Freiheit hat Du bei kaum einem anderen System.
Linux ist nicht Windows, und soll/will es auch nie werden!
 

n/a

Goldparmäne
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Mal zu Leopard und Co.: ich habe das Gefühl, wie einige andere hier, daß die Probleme mit Leopard bei denen auftreten, die es über Tiger "drüberbügeln".

Ich habe hier einen neuen MacPro stehen, der von Haus aus mit Leopard bestückt war und der läuft absolut zuverlässig und genauso stabil wie mein PowerBook mit dem Tiger.
 

doeme89

Pomme Miel
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Mal zu Leopard und Co.: ich habe das Gefühl, wie einige andere hier, daß die Probleme mit Leopard bei denen auftreten, die es über Tiger "drüberbügeln".

Ich habe hier einen neuen MacPro stehen, der von Haus aus mit Leopard bestückt war und der läuft absolut zuverlässig und genauso stabil wie mein PowerBook mit dem Tiger.
Danke, danke!! Bei mir lief Leopard nach dem aktualisieren auch schlecht. Nach einer kompletten Neuinstallation lief dann alles (also Leo 10.5.0!) supergut.
 

doeme89

Pomme Miel
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Und noch dazu schön langsam und nicht in die Oberfläche integriert ;)

StruktEd läuft auch mit (Dar)WINE, es ist allerdings richtig lahm und hässlich und dabei ist es noch ein kleines Programm!
wolfsbein meinte aber WINE für Linux, und nicht DARWINE für Mac OS X. Bei DARWINE ist die Entwicklung meines Wissens noch nicht so weit!

Wenn ichs falsch verstanden habe, korrigiert mich...
 

JohnnyAppleseed

Schmalzprinz
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@doeme89:

Das „offizielle“ Darwine mag noch nicht so weit sein, aber dieser Entwickler ist immer sehr aktuell:

these are unofficial builds of Darwine. Darwine is the OS X flavour of wine.
Official Darwine builds are "a little bit" offsync to the regular wine releases, that's why I build it myself.
Aktuelle Versionen:

WINE: 0.9.56
Darwine: 0.9.27
Darwine von dem oben genannten Entwickler: 0.9.55
 

doeme89

Pomme Miel
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Gut, ich bin aber vom offiziellen Build ausgegangen.

PS: Ich hasse Emulatoren und dergleichen.
 

JohnnyAppleseed

Schmalzprinz
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Ich mag sie auch nicht, daher kritisiere ich auch die Lösung mit Photoshop und WINE (auch wenn „Wine ist not an Emulator“ gilt, zählt es wohl zu „dergleichen“ ;))! StruktEd ist allerdings eine Anwendung, für die ich noch keine vergleichbare Mac OS X Alternative gefunden habe, da nehme ich auch den lange start und die zähe Ausführung in Kauf!
 

Paperflyer

Jonagold
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Wenn du keine Emulatoren magst, dann nimm doch Virtualisierungssoftware: Damit kannst du Windows *auf* OSX starten und quasi beide Systeme miteinander benutzen ohne neu starten zu müssen.

Das finde ich auch wesentlich einfacher, intuitiver und angenehmer als sich mit Wine herumzuschlagen. Der einzige Nachteil ist, dass man dafür eine Virtualisierungssoftware (VMWare Fusion oder Parallels) und eine legale Windows-Version benötigt. Ansonsten funktioniert es aber geradezu verboten gut: Ich selbst benutze VMWare Fusion auf OSX und Workstation auf meinem Linux-Rechner. Damit funktioniert Windows fast besser, als wenn man es "wirklich" installieren würde ;)

Alles zweidimensionale funktioniert damit prächtig, nur die (DirectX-) 3D-Unterstützung ist noch sehr rudimentär und funktioniert selten. Diesseits von Spielen stört das aber nicht. Die Mac-Varianten haben dabei allen Anderen voraus, dass sie Fenster auch wie normale OSX-Fenster darstellen können -- Auf den Windows- und Linux-Varianten lauft das gesamte System in einem Fenster und man kann "Gast-Fenster" nicht davon losgelöst verschieben.
 

JohnnyAppleseed

Schmalzprinz
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@Paperflyer:

Dabei ergeben sich dann weitere Probleme, von denen du ja schon einige genannt hast:
  • Ich müsste mir extra noch eine Windows-Version kaufen, da ich meine alte schon für Boot Camp einsetze
  • Der Seamless-Modus ist allerdings auch nicht so ideal, die Fenster integrieren sich nicht so gut in Mac OS X, besonders die Buttons im Fensterrahmen sind auf „der falschen Seite“
  • Die VM hat eine gewisse Bootzeit, da dürfte ich mit Darwine für das eine Programm schneller fahren
Da nutze ich für das eine Programm lieber Darwine, geht dann doch was schneller und besser integriert :)
 

doeme89

Pomme Miel
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Wenn du keine Emulatoren magst, dann nimm doch Virtualisierungssoftware: Damit kannst du Windows *auf* OSX starten und quasi beide Systeme miteinander benutzen ohne neu starten zu müssen. [...]
Eine Virtualisierungssoftware ist für mich ein Emulator. Wenn ich das System neu starten muss um Windows zu starten habe ich es nativ (z.B. mit BootCamp) installiert.

EDIT: VirtualPC z.B. ist ein Emulator. Trotzdem beginnt der Name mit Virtual (= Virtualisierungssoftware)...
 

Paperflyer

Jonagold
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Da muss man ein wenig unterscheiden: WINE und Rosetta sind keine Emulatoren, da sie den Programmen echten Zugriff auf die Hardware erlauben und sozusagen nur "übersetzen" (Technisch: compatibility layer). VMWare, Parallels und VirtualBox sind teilweise Emulatoren, da sie echten Zugriff auf Prozessoren, ROMs etc. erlauben, aber Audio- und (meist) Netzwerkhardware etc. in Software simulieren. Qemu (eine andere VM) ist ein komplett echter Emulator, der überhaupt keinen direkten Hardwarezugriff erlaubt. Das ist aber alles nur Technik und Semantik: Für den Benutzer bedeutet eine VM in jedem Fall, dass er ein virtuelles System genauso bedient wie ein Echtes -- inklusive Hoch- und Runterfahren, Bluescreens und Serviceupdates.

Aber ist ja auch egal, wem die Bedienung davon nicht liegt, der kann auch gerne etwas anderes benutzen ;)
Da ich ohnehin (notgedrungen) Querbeet-Benutzer von Linux, Windows und Mac OS bin, sind mir aber die Bedienungs- und Designbrüche herzlich egal :). Im Gegenteil habe ich sogar Spaß daran.
 

Doms

Stina Lohmann
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wie gut muss ein computer eigentlich sein, damit ein PS2-Emulator einwandfrei laufen kann?
Hab nämlich gehört der Proessor der PS2 hat zwar nur 300 MHz, dafür ist es aber ein 128-Bit Prozessor.
 
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