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Deutsche Botschaft gestürmt

Jeder Leser sollte aber bei solchen Themen abstrahieren können wer gemeint ist. Ich spreche von dem Großteil derer die gewalttätig demonstrieren.

Analphabetenrate in Afganistan = 80% das bedeutet 80% können sich irgendwas erzählen lassen!
http://www.plasticfish.de/bildung.htm

Noch dazu kommt die Art, wie der Koran gelehrt wird und nicht jeder Imam ist da korrekt, was die Übersetzung angeht, besonders in den Krisengebieten.
 
Die Analphabetenrate ist recht hoch, das ist mir bewusst.
Dennoch wissen die Bewohner dort erstaunlich gut bescheid.
 
Da geht es aber um Muslime in Deutschland und nicht im Nahen Osten oder? Ich denke, dass ist schon ein Unterschied...
 
Ja, das ist richtig, aber die Aussage die der Artikel neben der Bildung hervorhebt, ist das lineare Verhältnis von "Je Gläubiger, desto Gewalt"

und in den arab. Ländern stürmen garantiert nicht die Hochschulabsolventen die Botschaften.
 
Stimmt, jeder der Kojak19 "kennt" kann das bestätigen!
 
Okay. Ich war noch nicht in Afghanistan und werde da so schnell auch nicht hin wollen.
 
Abseits des Krieges ist es ein faszinierendes Land, mit durchaus weltoffenen Bürgern. Da könnte sich so manch westliche Nation mal ne Scheibe von abschneiden.
Wenn es also irgendwann mal wieder ruhig sein sollte, empfehle ich dir eine Reise dorthin.
Ganz ohne Ironie.
 
Kann ich mir gut vorstellen. Mit den Arabern, mit denen ich hier zu tun habe, steht Gastfreundschaft und Höflichkeit ganz oben.
 
Die Erfahrungen teile ich.
Wenn man es besonders herzlich mag, muss man sich nur an ein paar kleine Spielregeln halten.
Besonders faszinierend ist der Wert der Familie. Undenkbar, dass die "Alten" wie hier gern gemacht ins Senioren-Ghetto abgeschoben werden.
 
Etwas zu dem "Zitat" und der Frage danach. Es ist eine Crux unserer Zeit, komplexe Sachverhalte und politische Tendenzen in ein drei Minuten Tagesschau taugliches Format zu bekommen. Hinzu kommt, das immer schwierigere - weil globale - Probleme so aufbereitet werden müssen, das auch der normale Frauentausch Seher folgen kann. Das Ganze dann von Lehrern / RA / Beamten, die unsere politische Nomenklatura darstellen.

Fakt ist, dumme Menschen glauben. Das Mittelalter in Europa ist ein schlagender Beweis. Fakt ist auch, die Ärmsten der Armen ( und meist auch die Analphabeten) haben wenig ausser Ihrem Glauben. Es ist ebenfalls so, das eine Verquickung von Staat und Religion, egal in welchem Kulturkreis und in welcher Religion, nur Unsinn produziert. Man spricht immer vom "Islam" und dem "Moslem". Es gibt soviele unterschiedliche Volkstämme und Richtungen, das es unsinnig ist, alle über eine Kamm zu scheren. Leider werden die "Realos" immer mehr in den Hintergrund gedrängt von den Fundamentalisten. Aber das ist eine allgemeine Tendenz, die auch in den USA, Europa und anderen Ländern nicht anders ist. Wenn die Zeiten schwieriger werden, drängt der Lemming Mensch zu den Populisten. Hat Hitler 1933 einen fulminanten Wahlsieg beschert.

Die Probleme in den Ländern, auch forciert durch die israelische / amerikanische Politik der letzen 40 Jahre, gehen wesentlich tiefer, als sie sich jetzt darstellen. Wenn man diese Länder bereist, was ich 6-8 mal im Jahr tue, stellt man fest, das sich innerhalb von 40 km Land und Leute komplett verändern.
Deswegen wird es schwer fallen, hier mit Allgemeinplätzen zu hantieren.
Brandstifter werden immer einen Zünder finden, immer und überall, und Feuerteufel werden sich immer leicht entzünden lassen.
 
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Reaktionen: Nathea
Solange niemand behauptet, dass glaubende Menschen immer auch dumm sind, ist es ja gut.

Sicher ist Bildung oft die Lösung für viele Probleme, nur hilft es bei der konkreten Wirkung des Problems, wie sie sich im Augenblick darstellt, ja nicht all zu sehr, wenn man die Ursache identifiziert hat, denn selbst wenn man bereit und in der Lage wäre, diese ursächlichen Umstände zu verbessern, so ist das doch auch unter Einsatz großer Resourcenmengen kaum in kurzer Zeit zu bewerkstelligen oder nicht?

Und dann muss man sich eben doch (wenn auch im Optimalfall nur kurz- bis mittelfristig) damit auseinandersetzen, wie man nun mit den Wirkungen umgeht.

In beiden Fällen braucht es natürlich immer differenzierte Betrachtungen, das wird wohl niemand bezweifeln. Genau so wird wohl auch niemand bestreiten, dass es eigentlich nicht sein darf, dass nur die Debatten geführt werden, die sich irgendwie auf eine Bild-Titelseite reduzieren lassen. Tiefergehende Diskussionen und gründliche Argumentation sind sehr wichtig. Nur darf diese notwendige Gründlichkeit mit der man möglich Reaktionen gegeneinander abwägen muss nicht dazu führen, dass die Reaktionszeit so lang wird, dass nicht hinnehmbare Schäden entstehen. Nach meiner Auffassung ist dieser Punkt dann erreicht, wenn Menschenleben gefährdet sind.
 
Die israelische Armee tötet täglich im Durchschnitt 20 Personen, die Somalis und die Nigerianer ungleich mehr. In Russland toben ständige Stammesfehden ( = Bürgerkriege ), Südafrika metzelt sich seit 30 Jahren und im Rest Afrikas herrschen zur Zeit in 30 Regionen kriegerische Auseinandersetzunge. Plus die, welche in den Medien sind. Glaub mir, aufgeklärt ist keiner.
Ich hatte es letztens schon erwähnt, die Grünen machen ein Riesenfass auf, weil 200 A2 nach Saudi Arabien geliefert werden sollen, aber über die 200 Milan, die Israel gekauft hat, regt sich keiner auf. Die brauchten noch nicht mal eine BAFA Genehmigung.
 
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."...

Albert Einstein