Apple startet Verkauf von Mac Pro & Pro Display XDR

Martin Wendel

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Martin Wendel
Am Wochenende hat Apple bereits den Verkaufsstart bekannt gegeben: Ab dem heutigen Dienstag können der Mac Pro und das Pro Display XDR im Apple Online Store gekauft werden. Allerdings sind Bestellungen noch mit einer kurzen Wartezeit verbunden: Der Mac Pro wird kurz vor Weihnachten oder zwischen Weihnachten und Neujahr ausgeliefert, das Pro Display XDR erreicht Kundinnen und Kunden je nach gewählter Lieferoption gar erst in der ersten Januarwoche.
Mac Pro mit vielen Upgrade-Optionen


Wie zu erwarten war, stehen neben der 6.499 Euro teuren Basiskonfiguration noch zahlreiche Build-to-Order-Optionen zu Verfügung - sie zählen wohl auch zu den teuersten, die Apple jemals im Angebot hatte. So lässt sich der Mac Pro etwa mit 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher ausrüsen - 12 RAM-Riegel mit je 128 Gigabyte. Kostenpunkt: 30.000 Euro. Der 8-Kern-Prozessor kann in verschiedenen Abstufungen auf eine bis zu 28-Kern-CPU hochgerüstet werden.
Rack-Variante "bald verfügbar"


Außerdem stehen verschiedene Garfikkarten-Optionen zur Verfügung und für 2.400 Euro kann eine Apple-Afterburner-Karte eingebaut werden, die die Dekodierung von ProRes- und ProRes-RAW-Videocodecs beschleunigt. Der interne SSD-Speicherplatz lässt sich auf bis zu 4 Terabyte ergänzen - standardmäßig sind läppische 256 Gigabyte verbaut. Bald möchte Apple auch ein Upgrade auf 8 Terabyte ermöglichen. Ebenso bald wird der Mac Pro neben der Tower-Variante auch als Rack angeboten, Termin nennt Apple keinen.
Pro Display XDR


Neben dem Mac Pro ist ab heute auch das Pro Display XDR bestellbar. Der Monitor richtet sich an eine sehr spezielle Kundschaft - Grafiker und Videoproduzenten. In diesem Bereich dürfte der Bildschirm allerdings, sofern man das vom Datenblatt aus beurteilen kann, neue Maßstäbe setzen und mit einem Preis ab 5.499 Euro zzgl. 1.099 Euro für den Standfuß auch preislich überraschend konkurrenzfähig sein. Erste Testberichte werden zweifelsohne zeigen, was im neuen Display steckt.

Den Artikel im Magazin lesen.
 

Leraje

Johannes Böttner
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Wenn ich‘s über hätte....
Von den Leistungsdaten wohl wirklich Pro, aber ist‘s das wert?
 

Zug96

Oberdiecks Taubenapfel
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Mein PC ist der Standard Konfiguration wohl in fast allen Bereichen überlegen (CPU, GPU und SSD Speed) und kostete etwa 1/3. :innocent: Wer die Leistung eines ausgebauten Mac Pro braucht kann wohl auf Alternativen setzen wie Cloud, Cluster oder sonst was. Reines Prestige Objekt seitens Apple genauso wie gewisse Automodelle zum Beispiel.
 
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Mac@Home

Zabergäurenette
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@saw Naja. Der Bereich in dem Apple wildern möchte ist dann doch aber sehr stark mit Windows-PCs besetzt.
Und ohne Nvidia-Option fällt im Pro-Sektor auch CUDA raus.
Dazu kommt obendrein noch die sehr starke Zen2-Serie von AMD, die Intel gerade das Leben schwer macht und so einige Workstation und Server-Kunden schon ins grübeln bringen.
Ich halte den Zeitpunkt für Intel-Mac Pros ehrlich gesagt für ziemlich unpassend.
Trotzdem wird er natürlich seine Abnehmer finden, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Apple hier auf die Verkaufszahlen achtet. Hier geht es wohl eher um Imagepflege bei den Pros.

Zum 1100€ Pro Stand werde ich allerdings lieber nichts sagen...
 
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Günne1

Eifeler Rambour
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Ein gigantisch schönes Stück Technik, auch die Displays.
Und wie die Display füße da jetzt rüber kommen, find ich die gar nicht mehr so affig teuer. Sehr elegant hochwertig und äußert präzise in der Nutzung. Ganz große Ingenieursleistung.
 

marcozingel

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Geiles Teil und in meiner Konfiguration noch unter € 10000 ;)
Beim Pro Display XDR benötigt man ein spezielles Apple Reinigungstuch :oops:
 
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Chronles

Klarapfel
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Komme auf 60,000.- mit Display. (Schweiz) Die Billigste Variante für 6,000.- Kann man sich sparen, da ist man mit einem Windows Ryzen System besser aufgehoben. Und bekommt mehr Leistung.

So ab 20,000.- wird es interessant... Aber halt schon sehr Teuer. Aber es gibt wirklich eine Insane Konfiguration. Und finde die Kühlung sehr interessant. Für Produktionen sicher ein gutes Teil. (Heute) Wie es in zwei Jahren aussieht, kann keiner sagen. Die Hollen sich das Geld eh wieder schnell zurück. Firma Zahlt.

Für Privatkäufer naja. Ein Traum. Aber es lohnt sich nicht. Technik altert zu schnell. Der Wertverlust ist so gross, wie mit einem Audi R8 V10. Also gigantisch.

Trotzdem Cooles Teil. Gerne hätte ich die CPU getestet. Aber ich komme ganz bestimmt nicht ran... Und da ich mir nie sowas ins Zimmer stellen würde, egal. Aber geschenkt oder falls Rabatt. Sofort. Nur Privat aus eigener Tasche will ich sowas nicht bezahlen. Tut richtig weh.

Bisschen Kritik muss aber sein. Warum Intel und nicht AMD Epyc?
 

Chronles

Klarapfel
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Also vom Mac Pro mit stärkste Konfiguration. Bis auf RAM 1,5TB gibt es immerhin ein Geekbench 5 Test. Hab die Bilder via WhatsApp bekommen. Keine Garantie aber...

Ich halte zwar von Benchmark nicht viel. Zeigt theoretisch trotzdem die CPU Mehrleistung. Das untere ist mein MacBook Pro mit Voller Option. aus 2017. Laut Benchmark nur ein Müllhaufen gegen ein Mac Pro.
 

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Günne1

Eifeler Rambour
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Also vom Mac Pro mit stärkste Konfiguration. Bis auf RAM 1,5TB gibt es immerhin ein Geekbench 5 Test. Hab die Bilder via WhatsApp bekommen. Keine Garantie aber...

Ich halte zwar von Benchmark nicht viel. Zeigt theoretisch trotzdem die CPU Mehrleistung. Das untere ist mein MacBook Pro mit Voller Option. aus 2017. Laut Benchmark nur ein Müllhaufen gegen ein Mac Pro.
wäre auch traurig wenn nicht ;)
 

Wuchtbrumme

Roter Herbstkalvill
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Mein PC ist der Standard Konfiguration wohl in fast allen Bereichen überlegen (CPU, GPU und SSD Speed) und kostete etwa 1/3. :innocent:
Du hast offensichtlich nicht gelernt, wie sehr jeder halbwegs moderne Mac mit T2 mit FCPX in fast allen entscheidenden Punkten Adobe Premiere Pro auf beliebig teuren PCs in Grund und Boden rechnet. Ich habe noch keine praktischen Erfahrungsberichte, aber wenn die Macs überhaupt eine einzige Stelle in dem Anwendungsbereich Video gehabt haben sollten, in dem sie nicht exorbitant vorbeigezogen sind, sondern nur die Performance extrem gut ausgestatter PCs hatte, dann die flüssige Darstellung von hochauflösendem, hochbitratigem RAW-Video ab 4k. Dafür gibt es jetzt die Afterburner-Karte (und auch diverse Rekorder, die in ProRes speichern). Ich gehe davon aus, dass alleine diese Option der Grund sein dürfte, sich einen Mac Pro zuzulegen und diese Effizienzsteigerungen alleine den MP zu einem preisgünstigen Nobrainer machen.
 
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