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Apple entfernt WLAN-Netzwerk-Synchronisation auf der Apple Watch in der EU

Sehe das auch so.
Neben Apple Pay wurden ja inzischen zig Beispiele genannt.
Von daher: ich mach mir da kein Stress.
Es wird so sein wie immer bei Apple. Erst ist alles ganz schlimm, uns unsicher, und Nutzer unfreundlich.
Und wenn dann alles so ist wie gefordert - läufts für alle ohne Probleme ganz normal weiter.
ist halt das übliche Katz und Maus Spiel.... 🤷‍♂️
 
Was sollte denn auch nicht mehr sicher laufen? Die Banken sind hergegangen und in Apple Pay eingestiegen - da hat Apple doch nichts am System geändert, sondern die Banken haben sich damit angefreundet, das System zu verwenden?
Wie kommst Du darauf?
Die Sparkasse z.B. hat durchgesetzt, dass die normale Giro-Karte in Apple-Pay verfügbar wird und Apple hat das geändert.

Apple hatte bis dahin darauf bestanden, das amerikanische System Kreditkarte zu verwenden.

Apple zeigt immer häufiger und immer unverblümter, dass ihnen alles sch....egal ist, was nicht zu mehr Kommerz beiträgt.

Sie kriechen den Oligarchen, dem King ohne Kingdom den Chinesen und Russen in den Allerwertesten, nur damit der Rubel rollt und sie wissen, dass sie sonst raus sind aus deren Märkten.

Da die EU nunmal weder absolutistisch, diktatorisch noch oligarisch ist, geht Apple hier einen anderen Weg.
Sie streichen Features und begründen das mit dem DMA. Direkt beim ersten Versuch mit AI wurde klar, Apple hat gelogen!
Es lag an einem unfertigen System und fehlenden Serverkapazitäten, dass AI nicht in die EU kam und nicht am DMA.

Appdownloads außerhalb vom AppStore titulieren sie als extrem gefährlich für die Sicherheit, obwohl das auf den von Apple selbst als sicher bezeichneten Macs schon lange gängige Praxis ist.

Ist die EU schuld, dass es für Fitness+ keinerlei Übersetzungen gibt, bei teurerem Preis?


Damit haben sie leider Erfolg, was z.B Deine beiden Statements hier und auch beim Thema Phone-Mirroring zeigen.
Apples Narrativ wurde ohne Kontrolle und Recherche übernommen und wird hier wiedergekäut.

Tim Cook tanzt im Ballsaal des weißen Hauses und trinkt Tee mit Xi Jinping badet danach im "Golf von Amerika", wo immer der sein soll und lacht sich über die EU kaputt.
Nicht über die Institution, sondern über deren Bewohner.

Und wenn es dem Kommerz dient, wird Mutter Natur eben von Craig Federighi mit dem Formel 1 Boliden vom Dach des ApplePark vertrieben.
 
Der Funktionsumfang ist geringer als in z.B. den USA.
Der Funktionsumfang ist anders und teilweise größer als in den USA. Zum Beispiel kannst Du in der EU auf App Stores von Drittanbietern zugreifen. Oder Du darfst Links in Apps anklicken, die auf Zahlungsmöglichkeiten oder Musik-Streaming von fremden Anbietern verweisen.

Und NEIN, ich verstehe nach wie vor NICHT, wieso man Apple vorschreiben kann/muss, das auch bei anderen Geräten / mit anderen Herstellern anzubieten.
Es handelt sich hier, zumindest im Kern, um eine Trivialfunktion, die seit mehr als 25 Jahren auf Computern üblich ist. Es steckt Null Innovation oder Entwicklungsaufwand dahinter, Apple müsste nur die Komponente "Bildschirmfreigabe" aus macOS einfach in iOS einbauen. Solche Techniken sind unter dem Namen VNC Industriestandard. Bei macOS hat Apple sogar vor Jahrzehnten die Eigenentwicklung "Remote Display PostScript" (von NeXT und Adobe) zugunsten des offenen VNC aufgegeben.

Stattdessen hat Apple es beim iPhone anders gemacht, nämlich viel Entwicklungsaufwand in Funktionen gesteckt, eine simple Bildschirmfreigabefunktion so inkompatibel wie nur möglich mit dem Rest der Welt zu machen, damit bloß nicht von einem fremden Produkt aus auf das iPhone zugegriffen werden kann. Noch klarer geht es ja kaum, wettbewerbsfeindlich zu sein.
 
Angenommen, Edeka gäbe es noch nicht. Sie kommen auf den Markt und verkaufen nur Gut & Günstig. Ich finde das super, mag das Zeugs, gehe nur deswegen zu Edeka. Es ist ihr Geschäftsmodell, weil sie da die Kontrolle drüber haben, sehen, was die Kunden kaufen, was sie wollen, was sie brauchen.

Sie werden riesig, in jeder Stadt gibt es einen Edeka. Ich will gar nichts anderes, auch wenn schon Jahre vorher Supermärkte existierten und es quasi ein Standard ist, so wie das aufgebaut ist. Es läuft. Ich möchte auch nur mit der Edeka-Debit-Karte da zahlen, weil ich es einfach easy finde. Dazu möchte ich auch das Edeka-Handy nutzen, denn nur auf dem kann ich die neuesten Angebote sehen.
Das ist Kapitalismus. Warum wird man es regulieren wollen? Für die, die sich benachteiligt fühlen?

Ich habe oft das Gefühl, ich sehe das aus einer anderen Perspektive, denn ich arbeite mit keinerlei anderen Geräten, außer denen von Apple. Vermutlich würde man es anders sehen, wenn:
- man seine Software über Apple an den Mann bringen will
- man noch andere Geräte nutzen (möchte), und daher möchte, dass alles irgendwie untereinander reibungslos funktioniert.
 
Ich habe oft das Gefühl, ich sehe das aus einer anderen Perspektive
ja, und zwar einer falschen.
Apple könnte Hardware und Software und Dienste anbieten, ohne, dass ihnen irgend Jemand reinreden will.
Apple könnte eine Plattform für Andere anbieten, damit diese über diese Plattform Dienste und Software anbieten. Auch das wäre an sich kein Problem.

Jetzt kommt das Aber. Apple bietet eine Plattform an und tritt auf der eigenen Plattform eben auch als Dienstleister auf und vertreibt eigene Apps und Dienste, die in Konkurrenz zu den Apps und Diensten Anderer stehen. Dabei bevorzugt sich Apple an vielen Stellen. Eine Chancengleichheit gibt es somit nicht.
Und exakt DAS ist das Problem und Apple ist deshalb mittlerweile in vielen Teilen der Welt vor Gericht.

Digitale Märkte ab einer gewissen Größe sind eben reguliert und dabei muss Chancengleichheit gewährleistet sein.

Das Gesetz zielt dabei auf die Regulierung von großen Digitalplattformen, die Dienstleistungen (auch) in der EU anbieten. .... Außerdem müssen geschäftliche Nutzer besser geschützt werden, und es ist Torwächtern verboten, eigene Produkte etwa bei Online-Suchen gegenüber Drittangeboten zu bevorzugen.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_über_digitale_Märkte
 
ja, und zwar einer falschen.
Das war der einleitende Satz, dass wir nicht mehr diskutieren brauchen, nehme ich an.

Jetzt kommt das Aber. Apple bietet eine Plattform an und tritt auf der eigenen Plattform eben auch als Dienstleister auf und vertreibt eigene Apps und Dienste, die in Konkurrenz zu den Apps und Diensten Anderer stehen. Dabei bevorzugt sich Apple an vielen Stellen. Eine Chancengleichheit gibt es somit nicht.
Ich mache es dennoch, auch wenn Du mich damit abwürgen wolltest:
Ja, ich möchte das auch. Ich hätte am liebsten nur Apps von Apple. Wenn ich das nicht wollen würde, würde es mir doch frei stehen, mir ein Samsung etc.pp. zu kaufen. Kapitalistisch agieren.
 
ich will dich nicht abwürgen, dir lediglich aufzeigen, dass es erst einmal nicht um deine Sicht als Konsument geht.
Es ist eben nicht erlaubt, Plattformanbieter zu sein und sich selbst auf der eigenen Plattform als Konkurrent zu Anderen zu bevorzugen.
Und es geht hier auch nicht darum, ob ein Konsument auch Samsung kaufen könnte. Es geht darum, das ein Konsument auf der Apple Plattform Dienste und Apps kauft und die jeweiligen Anbieter schlicht faire Konditionen vorfinden müssen. Das betrifft Google mit dem PlayStore ja auch.
Natürlich profitieren letztendlich auch die Konsumenten davon.

An sich wirklich einfach. Ehrlich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ok, Apple und auch google müssen ihre Plattformen auch für die Konkurrenz öffnen, wenn sie selber Geräte oder Software für diese Plattform anbieten.
Soweit OK.

Aber warum muß Apple dann einzelne Funktionen, die eben doch in einigen Fällen den Datenschutz berühren mit fremden Anbietern teilen. Bevor jemand schon an dieser Stelle den Antwort Knopf drückt, ein Beispiel.

Die WLAN Synchronisation:
Hier überträgt Apple vom iPhone sensible Informationen an die Apple Watch. Und das sollen sie jetzt offenbar auch mit fremden Smartwatches machen?

Warum wollen sie das nicht? Ich kann zwar nur spekulieren, aber ich hätte da auch meine Bedenken. Denn die fremden Smartwatches hat Apple nicht unter Kontrolle. Wohin dann die WLAN Passwörter von der Smartwatch dann noch übertragen werden, kann Apple nicht kontrollieren. Das widerspricht jeglichem Datenschutz, den Apple verspricht.

Von daher kann ich für diesen Fall sehr gut verstehen, dass sie die Funktion lieber abschalten als ein Sicherheitsloch automatisch zu öffnen.

Gruß
Andi
 
Wohin dann die WLAN Passwörter von der Smartwatch dann noch übertragen werden, kann Apple nicht kontrollieren.
Wenn Du die WLAN Kennung selber auf der Watch eingeben musst um diese in dein WLAN zu bekommen,
kann weder Apple noch Du das kontrollieren.

Die anderen sensiblen Daten die Apple im Hintergrund fleißig sammelt,
müssen ja nicht übertragen werden, da muss man nur auf Nein klicken normalerweise.
Gibt da genug apps, die meine Bewegungsdaten von watch und iPhone bekommen und die Abfrage kommt.
 
Wenn Du die WLAN Kennung selber auf der Watch eingeben musst um diese in dein WLAN zu bekommen,
kann weder Apple noch Du das kontrollieren.
Genau, dann ist das meine Entscheidung und nicht in Apples Verantwortung.
Die anderen sensiblen Daten die Apple im Hintergrund fleißig sammelt.

Es geht jetzt erst einmal um das Beispiel WLAN Passwort Übertragung und dass Apple versprochen hat, dass Daten intern bleiben. Und das kann Apple nicht halten, wenn sie Daten an Fremde übertragen.

Gruß
Andi
 
Genau, dann ist das meine Entscheidung und nicht in Apples Verantwortung.

Das wäre es auch, wenn Apple den Nutzer fragen würde, bevor die Daten übertragen werden, wie eben überall anders im System auch, wenn es um sensible Daten geht. Da spricht nichts dagegen, außer vielleicht Apples Interesse, dem Wettbewerb es möglichst schwer zu machen.
 
Warum wollen sie das nicht? Ich kann zwar nur spekulieren, aber ich hätte da auch meine Bedenken. Denn die fremden Smartwatches hat Apple nicht unter Kontrolle. Wohin dann die WLAN Passwörter von der Smartwatch dann noch übertragen werden, kann Apple nicht kontrollieren. Das widerspricht jeglichem Datenschutz, den Apple verspricht.

Von daher kann ich für diesen Fall sehr gut verstehen, dass sie die Funktion lieber abschalten als ein Sicherheitsloch automatisch zu öffnen.
Nur hat die EU gar nicht gefordert, das WLAN Daten an andere übertragen werden.:
Die Apple Watch stellt allerdings ein besonders abgeschottetes System dar: Apple dürfte kein Interesse daran haben, diesen Umstand zu beseitigen – und nutzt wohl einmal mehr den DMA als Ausrede, um eine Öffnung nach Möglichkeit zu verhindern. Eine direkte Aufforderung der Kommission, den WLAN-Verlauf beliebig zu teilen, liegt nämlich schlicht nicht vor.
Quelle: https://www.mactechnews.de/news/art...r-Apple-Watch-in-der-EU-streichen-188279.html

Apple erreicht hier zwei Sachen. Sie instrumentalisieren ihre User, Stimmung gegenüber der EU zu machen.
Und sie erreichen, das sich im Hinterkopf vieler User der Gedanke festsetzt, das andere nicht so sicher sind wie Apple.

Ich fände es sehr viel vernünftiger und auch erwachsener, wenn Apple einfach mit der EU abklärt, ob so eine technische Änderung überhaupt gefordert ist, bevor sie so eine Drohung in den Raum werfen.
 
Die anderen sensiblen Daten die Apple im Hintergrund fleißig sammelt,
Das kommt ja ständig. Ich verstehe nur nicht, warum das immer in so einem ironischen Ton gesagt wird. Man sollte schon unterscheiden: Daten sammeln und Daten verarbeiten, um damit auch für Dritte Geld zu verdienen, sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Niemand hat je behauptet, dass Apple keine Daten sammelt. Der entscheidende Punkt ist, wie mit diesen Daten umgegangen wird, also wer sie bekommt, wie sie verarbeitet werden und zu welchem Zweck. Aber das hatten wir ja schon zur Genüge.

Das wäre es auch, wenn Apple den Nutzer fragen würde, bevor die Daten übertragen werden, wie eben überall anders im System auch, wenn es um sensible Daten geht. Da spricht nichts dagegen, außer vielleicht Apples Interesse, dem Wettbewerb es möglichst schwer zu machen.
Und da würde auch nur einer, der jetzt eine andere Smartwatch nutzen will, auf „Nein“ klicken? 5 Jahre später fragt er sich dann, wo wie warum eigentl. Firma XY seine Bewegungen tracken konnte.
Und ich bin mir sicher, dass eine solche Abfrage dann auch schnell kassiert würde, als ‚Benachteiligung‘ Dritter.
 
Und ich bin mir sicher, dass eine solche Abfrage dann auch schnell kassiert würde, als ‚Benachteiligung‘ Dritter.
Solche Warnungen kommen doch ständig.
Installiere ich eine Fitness app, wird gefragt ob die auf meine Bewegungsdaten zugreifen darf.

Instagram und Facebook dürfte es dann ja nicht geben im Appstore,
soviel Daten wie die sammeln und weiter geben.

Gesundheit apps, die meine Daten erhalten, weis da einer mit Sicherheit (!) wie sicher die Daten bei dem Anbieter sind?
Wie kann Apple es da verantworten, dass die meinen Standort, Gesundheitsdaten, Bewegungsprofile etc. erhalten?
 
falscher Thread - sorry
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre es auch, wenn Apple den Nutzer fragen würde, bevor die Daten übertragen werden, wie eben überall anders im System auch, wenn es um sensible Daten geht.

Vielleicht kommt ja so was noch.
Die Übersetzungsfunktion bringen sie ja jetzt auch.
Wie gesagt ich spekuliere noch mal: Vielleicht ist diese WLAN Password Übertragung irgendwo mit eingebaut, so dass man das nicht so einfach rauslösen kann. Dass sie sich nun nicht überschlagen, um das ganze für andere nutzbar zu machen und dafür noch eigenen Aufwand betreiben müssen, kann ich auch nachvollziehen.

Gruß
Andi
 
Wie gesagt ich spekuliere noch mal: Vielleicht ist diese WLAN Password Übertragung irgendwo mit eingebaut, so dass man das nicht so einfach rauslösen kann.

Die WLAN Zugangsdaten sind anscheinend ja schon abgeschottet. Selbst als Nutzer kann man nicht darauf zugreifen, oder ist das mittlerweile anders?
Ich empfand es schon öfters als unkomfortabel, dass man die Zugangsdaten nicht teilen kann (Alexa, withungswaage, Garmin). Anderen iOS Geräten von anderen Leuten kann man diese senden, aber auch dort hat der Nutzer keinen Zugriff darauf.

Allerdings habe ich bis heute nicht den für diese Abschottung verstanden.