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Apple entfernt WLAN-Netzwerk-Synchronisation auf der Apple Watch in der EU

Sie argumentieren, dass es dadurch für Drittanbieter möglich werden könnte, Bewegungsprofile aufzuzeichnen, wenn sie Zugriff auf die gespeicherten W-LAN bekommen sollten.

Auf die Idee, die übliche iOS-Datenschutz-Abfrage einzubauen, ob der Nutzer die Daten teilen will, kam Apple nicht?

Das Argument ist dermaßen vorgeschoben, dass kann doch niemand ernsthaft glauben.
 
Ich sehe in dem Punkt jetzt überhaupt keine Innovationsbremse.
Ich sehe eher die Innovationsbremse in dem Punkt bei Apple weil Drittanbieter die Funktion nicht nutzen könne.
Apple soll also tolle Features immer für alle zur Verfügung stellen? Gab es schon irgendwas, von dem Apple profitiert hat?

Samsung und Google werden nicht mal daran gehindert, dass ihre Gerätekombinationen das auch einführen können.

An die Google-Watch müssten die Passwörter natürlich im Klartext übertragen werden, während die Apple-Watch die Daten verschlüsselt übernimmt und auf einem anderen Weg den Schlüssel bekommt.

Und nebenbei: Wenn man die Verbindung zu einer Smartwatch als Teil des "Gatekeeper"-Parts von Apple sieht, dann wird mir schlecht bei der Bedeutung von Smartwatches.
 
Nein, nicht jeder.
Das kann ich bestätigen. AirDrop gehört zu den ersten Funktionen, die ich aus Sicherheitsgründen abschalte.

Ich finde es einfach super, dass das funktioniert. Und es zeigt ja nur, dass sehr viel Leistung dahinter steckt, das so hin zubekommen.
Nein, da steckt fast überhaupt keine Leistung dahinter. Die Bedieneroberfläche von AirDrop ist bereits vorhanden, die Netzverbindung ist hier (anders als beim echten AirDrop) bereits vorhanden, der Mechanismus zur Datenübertragung ist bereits vorhanden. Man braucht vereinfacht gesagt diese drei Komponenten nur neu zusammenzustecken. Das kann man an einem Nachmittag entwickeln.

Sie argumentieren, dass es dadurch für Drittanbieter möglich werden könnte, Bewegungsprofile aufzuzeichnen, wenn sie Zugriff auf die gespeicherten W-LAN bekommen sollten.
Nein, die Argumentation ist, dass die Apple Watch sich nicht nur die benutzten WLANs und Kennworte merkt, sondern diese Daten zusätzlich noch mit Zeitstempel- und Ortungsdaten angereichert werden. Diese von Apple auf der Uhr gesammelten Daten könnten der Konkurrenz in die Hände fallen. Da stellt sich die Frage, wozu Apple diese Daten speichert und wo die Kunden darüber informiert wurden, wo doch sonst der Anschein erweckt wird, Apple würde sich um Datenschutz kümmern.
Apple soll also tolle Features immer für alle zur Verfügung stellen?
Nein, aber das ist eine der Propagandalügen, die Apple verbreiten will. Im Moment gibt Apple 7 Millionen Dollar pro Jahr aus, um mit Lobbyarbeit gegen die EU zu kämpfen. Und bei Leuten, die sich nicht informieren, scheint das gut zu funktionieren, wie man ja auch in diesem Thread sieht.
 
Apple soll also tolle Features immer für alle zur Verfügung stellen?
ich bin dafür, dass die EU dann auch Vorschreibt, dass die Nutznießer sich an den Entwicklungskosten beteiligen müssen. :D Wenn die immer alles (wie ja auch Google) kostenlos bereitstellen "müssen" , wirds halt uninteressant , sich um wirklich innovatives zu bemühen
 
ich bin dafür, dass die EU dann auch Vorschreibt, dass die Nutznießer sich an den Entwicklungskosten beteiligen müssen. :D Wenn die immer alles (wie ja auch Google) kostenlos bereitstellen "müssen" , wirds halt uninteressant , sich um wirklich innovatives zu bemühen
Ist ne Idee.
Das könnte man ja alles klären.
Denke mal nach 6 Jahren oder so, haben sich dann die Anwaltsarmaden beider Parteien auf DEN einen angemessenen Preis dieser Beteiligung geeinigt.
Oder die Betroffenen sagen: schön das die EU das nun beschlossen hat, aber wir werden es, wenn es uns Geld kostet, nicht nutzen.
Wäre ja auch ein gangbarer Weg...

Hat aber auf uns Nutzer erstmal keinen Einfluss.
Funktion muss gewährleistet werden, finanzen werden anschließend geklärt.
 
Apple Produkte 🙄
Aber natürlich auch bei anderen Firmen bei deren Produkte
klar, auch an Google für bereitstellen der Schnittstellen usw. (btw, Epic und Google haben genauso stress, nicht nur Epic und Apple )
 
echt? überweisen dann die banken, die die nfc schnittstelle nutzen,... dann für jede hinzugefügte Karte was an Apple ?
Das ist Täter-Opfer-Umkehr.

Der Kunde, der viel Geld für ein Apple-Produkt bezahlt hat, wurde früher daran gehindert, eine vorhandene Funktion seines Gerätes zu nutzen, und zwar weil Apple extra Entwicklungsaufwand betrieben hat, eine wettbewerbswidrige Sperrfunktion gegen die Konkurrenz und damit indirekt gegen die Interessen des Kunden einzubauen.

Und nein, Apple hat NFC nicht entwickelt. Das ist eine Erfindung von Sony, Philips und Nokia.
Ebenso hat Apple auch die Zahlung mit Mobilgeräten nicht erfunden. Die hat Google erstmals 2011 vorgestellt. Apple ist erst 3 Jahre später mit Apple Pay nachgezogen.
 
Ich sage es ja sehr oft, dass ich Deine Expertise extrem zu schätzen weiß. Aber in all den Themen, auch wo es um den AppStore, Sideloading, usw. Ging, konnten mich Deine Argumente (als Kunde, als Nutzer, der nur Apple Geräte nutzt, sowohl privat, als auch Gott sei Dank beruflich), überzeugen.

Es ist ja kein Geheimnis, dass Apple die Dinge nicht erfunden hat. Aber Apple perfektioniert es, sodass es mir als reinem Consumer, so einfach, komfortabel und auch offensichtlich sicher gemacht wird, wie es nur geht.
 
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@Sequoia Ich denke, wir sollten uns da auch in Zukunft raushalten. Es gibt genügend, die dem Verhalten Apple und EU, Apple gegen EU und umgekehrt zustimmen.

Es gibt sicherlich auch Punkte, in denen alle Seiten Recht haben.

Für mich (aber auch für dich) bedeutet es einfach nur: Ich / manche / einige viele werden aktuell auch etwas eingeschränkt, was bestimmte Funktionen betrifft. Wer daran Schuld hat? Ich weiß es nicht. Der Funktionsumfang ist geringer als in z.B. den USA. Wir haben aber keinen EU-Bonus erhalten, weil weniger nutzbar ist.

Würde mich z.B. sehr freuen, wenn das iPhone-Mirroring hier verfügbar wäre. Aber hab da leider keinen Zugriff drauf. Und NEIN, ich verstehe nach wie vor NICHT, wieso man Apple vorschreiben kann/muss, das auch bei anderen Geräten / mit anderen Herstellern anzubieten. Das wird ja wohl der einzige Grund sein, wieso es nicht angeboten wird bei uns. Ob man Apple dazu schon verdonnert hat, bevor sie es veröffentlicht haben oder ob Apple es aus Vorsicht gleich bleiben gelassen hat mit der Funktion - ich weiß es nicht.
 
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Es ist ja kein Geheimnis, dass Apple die Dinge nicht erfunden hat. Aber Apple perfektioniert es, sodass es mir als reinem Consumer, so einfach, komfortabel und auch offensichtlich sicher gemacht wird, wie es nur geht.

Frage: wenn ich meine Sparkassen Karte (nur als Beispiel ich habe kein, bin dort kein Kunde) hinzufügen kann, in wie fern hat das damals die "Einfachheit" von dir als reinem Consumenten eingeschränkt?

Als Erinnerung: Apple Pay war nicht einfach. Man musste sich umständlch bei N26 ein Konto machen.
Weil Apple Pay nur mit Apples Kreditkarte, welche ausserhalb USA nicht erhältlich war lief.
Fazit: Einfach war da garnix !!!
Und Apples Argument ein Fadenscheiniges!

Die Erinnerungen an "Früher" verblassen manchmal.
Aber - so war das. Hier im Forum auch ein großes Thema damals.
Es gab zig N26 Threads. Wo User um Hilfe gefragt haben wie das alles geht.
 
Frage: wenn ich meine Sparkassen Karte (nur als Beispiel ich habe kein, bin dort kein Kunde) hinzufügen kann, in wie fern hat das damals die "Einfachheit" von dir als reinem Consumenten eingeschränkt?

Als Erinnerung: Apple Pay war nicht einfach. Man musste sich umständlch bei N26 ein Konto machen.
Weil Apple Pay nur mit Apples Kreditkarte, welche ausserhalb USA nicht erhältlich war lief.
Fazit: Einfach war da garnix !!!
Das stimmt ja nicht. Apple hat von Anfang an Apple Pay API freigegeben. Es lag an den Banken, es zu implementieren. Sparkasse wollte nicht, sondern sie wollten erst selbst schauen, wie sie ihre aussterbende Girocard da drauf bekommen.
 
Das stimmt ja nicht. Apple hat von Anfang an Apple Pay API freigegeben. Es lag an den Banken, es zu implementieren. Sparkasse wollte nicht, sondern sie wollten erst selbst schauen, wie sie ihre aussterbende Girocard da drauf bekommen.
Naja. Ich war da early Adopter....
PS:
Die Aussterbende Karte gibbet heute noch...

Sparkass Voba & Co hatten recht.
Es läuft auch heute noch alles, sicher, und ohne Probleme.
Auch wenn das "geschlossene Apple Öko-System" akkut in Gefahr war damals...
 
Apple verlangt von den Banken pro Transaktion eine Gebühr. In Europa liegt die meist zwischen 0,05 und 0,15 Prozent, in den USA anfangs sogar bei rund 0,15 Prozent für Kreditkarten und 0,05 Prozent für Debitkarten. Viele Banken wollten schlicht nicht einsehen, warum sie Apple dafür auch noch bezahlen sollen.

Mit Apple Pay liegt die Kundenschnittstelle bei Apple und nicht mehr bei der Bank. Der Kunde zahlt mit der Wallet, nicht mit der Banking App. Damit verliert die Bank direkten Kontakt zum Kunden und hat weniger Zugriff auf Daten oder Möglichkeiten für eigene Angebote.
Bei kleineren Banken kam noch der technische Aufwand dazu. Die nötige Infrastruktur für Tokenisierung, Sicherheit und Zertifizierung musste erst aufgebaut werden.
Am Ende war es also zu teuer, zu viel Aufwand und zu wenig Einfluss. Erst als die Kunden den Druck erhöht haben, haben die meisten Banken nachgezogen.

Auch wenn das "geschlossene Apple Öko-System" akkut in Gefahr war damals...
Ich glaube, Du verwechselst da was mit der Öffnung von NFC…

Denn das war nie die Sorge, als Apple Pay eingeführt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es läuft auch heute noch alles, sicher, und ohne Probleme.
Auch wenn das "geschlossene Apple Öko-System" akkut in Gefahr war damals...
Was sollte denn auch nicht mehr sicher laufen? Die Banken sind hergegangen und in Apple Pay eingestiegen - da hat Apple doch nichts am System geändert, sondern die Banken haben sich damit angefreundet, das System zu verwenden?

Und arbeiten jetzt an eigenen Standards, geben Geld aus... Wer(o) das mal nutzt? Meine Frau hat mich letztens schockiert gefragt, was denn dieses Wero ist.
Mit Apple Pay zahlen - kennt sie. Aber Wero, das jedes mal in der Banking-App angezeigt wird, sagt ihr gar nichts...

Ich hab mir damals ein N26-Konto eröffnet - fand ich ziemlich simpel? Was ist daran kompliziert? Da hab ich schon komplexere Sachen mitgemacht...
Meine VR-Bank bietet nach wie vor kein Apple Pay an mit dem Girokonto. Ich könnte es nutzen mit deren kostenpflichtiger Kreditkarte. Was mach ich? Nutze Apple Pay mit N26 und Barclays. Passt. PS: Wer ist meine teuerste Bank? Die, die ich am wenigsten nutze...
 
Das stimmt ja nicht. Apple hat von Anfang an Apple Pay API freigegeben. Es lag an den Banken, es zu implementieren.

ja, Apple hat Apple Pay den Banken angeboten (gegen Bezahlung), aber eben gleichzeitig verhindert, dass die Banken eigene NFC Lösungen anbieten konnten, weil Apple NFC für andere gesperrt hat.

Und genau da wird auch das Problem deutlich.
 
Ich hab mir damals ein N26-Konto eröffnet - fand ich ziemlich simpel? Was ist daran kompliziert?
Hab ich auch gemacht war einfach. Berechtigte Frage. Hab ich auch nie verstanden.
Denoch war das Forum voll davon. Damals...

alles andere:
ja, Apple hat Apple Pay den Banken angeboten (gegen Bezahlung), aber eben gleichzeitig verhindert, dass die Banken eigene NFC Lösungen anbieten konnten, weil Apple NFC für andere gesperrt hat.

Und genau da wird auch das Problem deutlich.
So isses. Danke 👍