• Es ist bereits Apfeltalk-Tradition und wir möchten sie auch in diesem Jahr fortsetzen: Unser Apfeltalk-Weihnachtslogo-Wettbewerb hat begonnen! Gestaltet für uns das Weihnachtsbanner, das im Monat Dezember bis zum Weihnachtsfest unsere Webseite schmücken soll. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf! Hier geht es zum Wettbewerb --> Klick
  • November - das bedeutet oftmals Herbstblues, grauer Himmel, Tristesse und Wetter, bei dem man gern im Warmen bleibt. Aber nur oftmals! Wir fordern Euch gern auf, gegen den Herbstblues anzukämpfen und hoffen, dabei hilft Euch unser aktuelles Monatsthema. Neugierig geworden? --> Zum Mitmachen bitte hier klicken

Apple entfernt WLAN-Netzwerk-Synchronisation auf der Apple Watch in der EU

Apfeltalk Redaktion

Redakteur
AT Redaktion
Registriert
15.06.24
Beiträge
34.249
AppleEUClash.jpg


Apple wird die automatische Synchronisation von WLAN-Netzwerken zwischen iPhone und Apple Watch für Nutzer:innen in der EU abschalten, um neuen gesetzlichen Vorgaben zur Interoperabilität zu entsprechen. Diese Entscheidung gilt mit einer kommenden Version von iOS 26 und bedeutet, dass Nutzer:innen ihre Apple Watch künftig manuell mit WLAN-Netzen verbinden müssen, wenn das iPhone nicht in Reichweite ist.

Trotz des Wegfalls dieser Funktion argumentiert Apple, dass der Schritt zum Schutz sensibler Daten erfolgt und warnt vor den Risiken, die durch die Offenlegung von Hardwareschnittstellen entstehen könnten. Die Änderung betrifft ausschließlich die EU, während Nutzer:innen außerhalb der Union weiterhin die gewohnte Synchronisation nutzen können. Diskutiert ihr, wie sich diese Entscheidung auf euren Alltag mit der Apple Watch auswirken wird?

Klick hier, um den vollständigen Beitrag im Magazin zu lesen

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
 
So langsam geht einem die EU mit ihrem Wirtschaftsschutz, dem damit einher gehenden Lobbyismus und ihrer Geldgeilheit auf den Zeiger. Oder besser gesagt ihre Politiker. Nach dem dubiosen Versuch die Kassen von 1,3 Billionen auf fast 2 durch z. B. Tabaksteuern zu erhöhen, durch Einführung diverser indirekter Verbrauchersteuern und nun immer wieder Knebelung von Apple durch Zwang der Kompatibilität zum Android-Kram, reicht es endgültig. Es wird Zeit sich mit Europa-kritische Kräften zu beschäftigen.
 
  • Like
  • Angry
Reaktionen: Joh1 und Dogopit
Was hat die Sperre eines Features auf der Apple Watch mit Geldgeilheit und der Tabakindustrie zu tun? Oder ist das nur so ein diffuses Gefühl, das alles immer schlechter wird? Oder gar Whataboutism? Apple wird nicht gezwungen, Features abzuschalten. Das machen die immer noch schön selber. Aber eines schafft Apple: seine Fanboys zu instrumentalisieren. Das klappt hervorragend.

Und wenn schon "Europa kritisch", dann auch bitte gleich auf Reisefreiheit und Roaming verzichten.
 
Das hatte ich mich auch gefragt.

Und der letzte Satz ist ganz schlimm.
Die EU generell ist eine wahnsinnig gute Errungenschaft.

Dennoch sehe ich persönlich solche kleinen Spitzfindigkeiten übertrieben, wie das Beispiel hier nun wieder zeigt. Das bremst Innovation und bindet Kapazitäten, die wo anders besser eingesetzt gehören.
 
Dass die EU ab und zu über das Ziel hinausschießt, ist in meinen Augen unbestritten. Daraus - wie manche es fordern - deren Abschaffung abzuleiten verkennt die vielen Errungenschaften. Ein gemeinsamer Markt fördert aus meiner Sicht durchaus wirtschaftlichen Wohlstand. Wie es anders laufen kann sehen wir ja nach dem Brexit in Großbritannien.

Apple ist manchmal wie ein bockiges kleines Kind. Das könnten die sich auch mal abgewöhnen. Aber ich bin sicher, dass im Hintergrund durchaus konstruktiv gearbeitet wird.
 
So langsam geht einem die EU mit ihrem Wirtschaftsschutz, dem damit einher gehenden Lobbyismus und ihrer Geldgeilheit auf den Zeiger.
Ooooder Apple die solche Funktionen einfach nicht freigeben wollen.

Es wäre doch gar kein Problem das Apple das freigibt. Vielleicht mit einer Nachfrage für den Nutzer ob man es freigeben möchte oder nicht in den Datenschutz Einstellungen.

Dennoch sehe ich persönlich solche kleinen Spitzfindigkeiten übertrieben, wie das Beispiel hier nun wieder zeigt. Das bremst Innovation und bindet Kapazitäten, die wo anders besser eingesetzt gehören.
Ich sehe in dem Punkt jetzt überhaupt keine Innovationsbremse.
Ich sehe eher die Innovationsbremse in dem Punkt bei Apple weil Drittanbieter die Funktion nicht nutzen könne.

Wäre doch schön wenn man zB eine VR/AR Brille eines anderen Herstellers nutzt und diese direkt auf das Wlan des iPhones zugreifen könnte wenn man zB in einem Hotel ist.
 
Ich verstehe da Apple auch schon in gewisser Weise. Denn langsam gräbt die EU ja auch an den innovativen Entwicklungen von Apple. Wo geht das noch hin? Muss bald die Apple Watch komplett 1:1 kompatibel mit Android sein? Dann kann in 11 ½ Jahren auch gleich Android auf einem iPhone als installierbar vorgeschrieben werden, und vice versa.

Wir haben
- Fake-Shops aus China, die sich als deutsche Shops ausgeben (meine 74 jähriger Nachbar bat mich um Hilfe, weil er viel Geld hier "verkocht" hat: herrmann-modehaus.de, weil er dachte, es ist ein alteingesessenes Modehaus, und für 500€ Winterjacken bestellt hat) [MOD-Info: Link zum Fakeshop entfernt]
- Temu, bei denen die Policy, Kontrolle, Herkunft alles niederschmettert
- TikTok, was meinungsbildende Richtungen an unsere Teenager vorgibt...

Und die EU findet nun ein solches Thema hier wirklich erstrebenswert. Die EU glaubt, sie können die Technikkonzerne hier im Kleinen (Achtung! Im Großen finde ich es korrekt) noch weiter regulieren. Aber ich unterstelle einfach mal, dass in den Technikkonzernen hellere Köpfe bzgl. IT sitzen, als in der EU (Unterstellung! Kein fundiertes Wissen), und sie daher durchaus wissen, was sie tun, wenn die EU wieder irgendwelche Regelungen durchboxt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Andere Konzerne zeigen hier sehr deutlich, wie es besser geht. Man kann mit der EU zusammenarbeiten und trotzdem Innovativ sein.
Oder man ist bockig wie ein kleines Kind, so wie @Michael Reimann es auch schrieb, gibt unendlich viel Geld für Anwälte und Lobbyismus aus und ändert trotzdem nichts an der Situation.
Die EU ist sicher nicht perfekt, auch nicht jede Entscheidung, die getroffen wurde.
Sie erfüllt jedoch ihre Aufgabe, indem sie Unternehmen gesetzliche Rahmenbedingungen für einen fairen Handel vorgibt.
Der DMA ist ja auch keine neue Erfindung, er ist die Weiterentwicklung bestehender Gesetze (Novellierung), die an neue Gegebenheiten angepasst wurden.

Ich persönlich mag die Produkte von Apple immer noch, aber die Firma mag ich leider nicht mehr.
 
Es geht nicht darum, ob reguliert wird, sondern wie viel und mit welcher Kompetenz. Wer jedes Ökosystem auf Kompatibilität trimmen will, nivelliert letztlich jede Produktdifferenzierung.
 
Ich hoffe die Schweiz kommt nie in die EU.
Und ich hoffe das diese Funktion in der Schweiz erhalten bleibt.
 
Es geht nicht darum, ob reguliert wird, sondern wie viel und mit welcher Kompetenz. Wer jedes Ökosystem auf Kompatibilität trimmen will, nivelliert letztlich jede Produktdifferenzierung.
tut mir leid, da werden wir uns nicht einig. Müssen wir aber auch gar nicht.

Apple ist Plattform Anbieter und bietet auf der eigenen Plattform eben auch Dienste, Apps etc. an.
Da muss man weder Jurist sein noch Experte um zu erkennen, dass man sich da nur bis zu einer gewissen Größe und Marktmacht selbst bevorzugen darf. Und Apple bevorzugt sich an jeder Ecke. Dass das auf Dauer nicht gut geht sollte eigentlich klar sein.
Die allermeisten Entwicklungen, die Apple vornimmt sind ausschließlich für sich selbst. Gibt da mehrere gute Artikel von Howard Oakley zu.
Zusammenfassung siehe hier: https://www.mactechnews.de/news/art...-groesser-sicherer-verschlossener-186359.html

Aber sie argumentieren, als währen sie die Wohlfahrt für Entwickler, die ja immerhin jährlich zahlen müssen. Von den 15-30% des Umsatzes mal abgesehen. Selbst die 15% hat Apple vor einigen Jahren nur nach massivem Druck von außen eingeführt.

Solche Dinge waren auch schon immer in Gesetzen niedergeschrieben, nur eben nicht angepasst auf digitale Märkte.
Und es ist nicht Aufgabe der EU, hier "kompetent" zu sein. Sie hat Gesetze und Regeln anzupassen, damit ALLE einen fairen Handel vorfinden.
Um als Plattformanbieter weiterhin Handel zu treiben, müssen Unternehmen mit der EU zusammenarbeiten. Das ist ganz einfach.

Geopolitische Entwicklungen von Apple-Funktionen abhängig machen ist schon ein neues Level.
absolut. Und ich denke, Apple wird sich da früher oder später massiv verzetteln. Selbst heute ist es schon sehr schwierig, den Überblick zu haben, welche Funktion in welchen Ländern geht und mit welchen Verzögerungen oder Einschränkungen zu rechnen ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich glaube, der Punkt wird oft verwechselt: Apple „bevorzugt“ sich nicht selbst, sondern schützt die eigene Plattform. Das ist keine staatliche Infrastruktur, sondern ein privatwirtschaftliches, geschlossenes System mit (zumindest vermarktet) bewusst kontrollierter Qualität und Sicherheit. Genau das macht ja den Unterschied zu offenen Plattformen aus.

Wenn man Apple nun zwingt, wie Android zu werden, erreicht man zwar formale Fairness, aber faktisch verliert man Vielfalt. Dann funktionieren irgendwann alle Systeme gleich und echte Alternativen verschwinden.
Was dabei auch gern übersehen wird: Regulierung ist nie neutral. Sie bevorzugt automatisch die Konzerne, die sich teure Compliance-Abteilungen leisten können. Die Kleinen, die man eigentlich schützen will, gehen dabei oft unter.
 
Apple ist auf dem Mac auch eine offene Plattform. Und Apple selber bezeichnet den Mac als sicher. Aber diese Diskussion hatten wir schon so oft. Apple wird nicht gezwungen, wie Android zu werden. Apple wird "gezwungen", sich anderen Herstellern zu öffnen. Etwas was Microsoft, Samsung und viele andere schon seit Jahren machen.

Apple vermarktet auch kein "geschlossenes System". Apple vermarktet Sicherheit und Datenschutz. Das machen übrigens alle großen Hersteller und wie glaubwürdig das ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Perfekt ist sicher weder Apple noch die anderen.

Es mag Leute geben, die sich "bewusst" für ein "geschlossenes" System entscheiden. Die meisten Menschen kaufen ein "Lifestyle-Apple-Produkt" sicher aus anderen Gründen.
 
@Sequoia ich sehe das komplett anders.
Das Argument, die eigene Plattform zu schützen ist absoluter Quark. Selbst macOS belegt, dass es nicht stimmt, denn diese Plattform war nie so geschlossen wie das iOS Ökosystem und funktioniert trotzdem. Obwohl Apple auch hier die Zügel deutlich anzieht.
Es geht nicht um den Schutz des Systems, es geht ausschließlich um Geld.
Aber wie gesagt, wir müssen uns hier nicht einig werden.
 
Was dabei auch gern übersehen wird: Regulierung ist nie neutral. Sie bevorzugt automatisch die Konzerne, die sich teure Compliance-Abteilungen leisten können. Die Kleinen, die man eigentlich schützen will, gehen dabei oft unter.
Dann müsste Apple ja absolut bevorzugt sein. Irgendwie sieht es aber nicht danach aus.
Zumal kleinere in dem Punkt nicht unbedingt als Gatekeeper eingestuft werden und somit vom DMA gar nicht betroffen sind in dem Umfang wie die Großen.
 
Ich meinte mit Schützen, dass Verkaufsargumente von Apple geschützt werden. Ich kopiere etwas auf dem Mac, kann es auf dem iPad oder iPhone einfügen, das funktioniert einfach nahtlos.

Das ist ja genau der Punkt: dieses Ökosystem, das zweifellos super funktioniert und meiner Meinung nach u.a. weil es geschlossen ist. Öffnet man es zu stark, verliert man genau diese Stärke.

Es geht nicht um den Schutz des Systems, es geht ausschließlich um Geld.
Unterm Strich stimme ich Dir da zu. Es geht um Komfort für den Nutzer, was schlussendlich in Geld resultiert, da der Nutzer das System zu schätzen weiß.
 
Ich meinte mit Schützen, dass Verkaufsargumente von Apple geschützt werden. Ich kopiere etwas auf dem Mac, kann es auf dem iPad oder iPhone einfügen, das funktioniert einfach nahtlos.

Das ist ja genau der Punkt: dieses Ökosystem, das zweifellos super funktioniert und meiner Meinung nach u.a. weil es geschlossen ist. Öffnet man es zu stark, verliert man genau diese Stärke.


Unterm Strich stimme ich Dir da zu. Es geht um Komfort für den Nutzer, was schlussendlich in Geld resultiert, da der Nutzer das System zu schätzen weiß.
Da sind wir ja auch gar nicht so weit auseinander. Ich habe hier aber ein gutes Beispiel. Ich sitze gerade an einem Arbeitsplatz: Rechts ein Mac, Links ein Windows-PC. Daten von dem einen auf den anderen zu bekommen ist hier "nur" über USB-Stick, irgendwelche Drittclouds oder per Mail möglich. Klar könnte ich auf einen Netzwerk-Speicher hier im Haus zugreifen. Das ist aber alles andere als komfortabel und auch nicht mehr zeitgemäß.

Gäbe es Airdrop (ohne Drittanbieter-Apps) zwischen den beiden Geräten, wäre schon viel gewonnen. Die Sicherheit wäre da aus meiner Sicht auch nicht gefährdet. Jedenfalls nicht über das Maß hinaus, auf das man sowieso achten muss. Ich habe zwar keine Zahlen, kann mir aber zumindest vorstellen, dass das kein so ungewöhnliches Szenario ist.
 
Gäbe es Airdrop (ohne Drittanbieter-Apps) zwischen den beiden Geräten, wäre schon viel gewonnen. Die Sicherheit wäre da aus meiner Sicht auch nicht gefährdet. Jedenfalls nicht über das Maß hinaus, auf das man sowieso achten muss. Ich habe zwar keine Zahlen, kann mir aber zumindest vorstellen, dass das kein so ungewöhnliches Szenario ist.
Ja, das würde ich auch super begrüßen. Das wäre genial.
 
  • Like
Reaktionen: Michael Reimann