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Wie Codex und ChatGPT den Mac-Alltag verändern

OpenAI GPT-Live

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OpenAIs Codex-Agent in der ChatGPT-Desktop-App sorgt auf dem Mac für neue Arbeitsweisen. Ein 9to5Mac-Autor beschreibt, wie er damit eigene Tools und Apps für seinen Alltag entwickelt.

Von Workflow zu Codex: Eine Vertrauensgeschichte

ChatGPT ist für viele längst Teil des täglichen Toolsets, doch Codex als agentische Coding-App wirkt auf den ersten Blick eher auf Entwickler:innen zugeschnitten. Der Wechsel begann für den Autor im April, als Codex für Mac die Funktion „Computer Use“ erhielt. Damit kann Codex den Mac sehen, klicken und in Apps schreiben – mit einem eigenen Cursor und auch im Hintergrund.

Das Vertrauen in diese Art von Automation baut für ihn auf einer längeren Geschichte auf. Bereits 2014 erschien mit Workflow eine iOS‑App, die Automator auf dem Mac ein Stück weit auf iPhone und iPad brachte. Apple übernahm Workflow 2017, integrierte die App ins System und machte daraus Kurzbefehle mit iOS 12.

Teile des ursprünglichen Workflow-Teams gründeten später Software Applications Incorporated und kündigten Sky als modernen KI-Assistenten für den Mac an, bevor OpenAI das Startup übernahm. Sky erschien nie öffentlich, stattdessen landete die zugrunde liegende Technik als Computer-Use-Plugin in Codex für Mac.

Für den Autor spielt diese Kontinuität eine zentrale Rolle: Die vertraute Historie rund um Workflow, Kurzbefehle und das dahinterstehende Team erleichtert es ihm, Codex weitreichende Steuerung über den eigenen Mac zu geben.

Eigene Mac-Apps mit Codex: Vom „Flow“-Tracker bis zur Spalten-Ansicht

Obwohl er sich selbst nicht als Programmierer versteht und Workflow oder Kurzbefehle nie intensiv selbst gebaut hat, hat Codex seinen Zugang verändert. Ein spielerisches Feature in Codex, Pets, diente zunächst als Einstieg. Seit Mai setzt er Codex täglich ein und hat darüber unter anderem die Mac-App Flow entwickelt.

Flow dient dazu, App-Veröffentlichungen und Updates zu überwachen und unterstützt so das Schreiben von Artikeln. Zuvor nutzte er dafür iTunes auf dem Mac mit lokal gesicherten iPhone-App-Dateien oder griff über iPhone Mirroring regelmäßig auf den App Store am iPhone zu. Die neue App entstand, indem er seinen bestehenden „Workflow“ in natürlicher Sprache gegenüber Codex beschrieb und Schritt für Schritt als Projekt ausformulierte – inklusive kleiner Funktionswünsche und Änderungen, formuliert wie in einem Chat mit Kolleg:innen. Das App-Icon hat er selbst per Apple Pencil auf dem iPad Pro gezeichnet und mit Apples Icon Composer für macOS aufbereitet.

Wichtig ist ihm, Projekte irgendwann als „weitgehend abgeschlossen“ zu betrachten, um sich nicht endlos in Iterationen zu verlieren. Bei Flow misst er inzwischen, wie viele seiner 9to5Mac-Beiträge aus der Arbeit mit dem Tool heraus entstehen – und weniger, wie viel Zeit in die App-Entwicklung floss. Parallel dazu setzt er Codex ein, um weitere persönliche Mac-Apps zu erstellen, etwa modernisierte Versionen lang genutzter Tools, zugeschnitten auf sehr spezifische Layout-Wünsche.

Ein Beispiel: Auf seinem Mac nutzt er zwei schmale Spaltenansichten – eine für Social Media, eine für RSS – mit jeweils 275 Pixeln Breite, optimiert für macOS 27 Golden Gate. Frühere Lösungen boten weder diese schmale Darstellung noch eine Anpassung an aktuelle macOS-Versionen. Mit den Apps X2 und Flume kann er so die Mitte des Bildschirms frei halten, ohne überlappende Fenster. Weil diese Anwendungen ausschließlich für ihn gebaut sind, kann er auch Details wie die Farbgebung passiver Fensterleisten nach seinen Vorlieben anpassen.

Better Remote, Better Battery und ChatGPT Sites als Nebenprojekte

Neben der redaktionellen Arbeit ist Better Remote zu seinem Haupt-Nebenprojekt in diesem Sommer geworden. Die App ist im Mac App Store verfügbar und zielt darauf ab, tvOS auf dem Mac wie eine weitere Mac-App wirken zu lassen. Das Projekt läuft seit Juni, die nächste Version befindet sich bereits in der Freigabeschleife.

Mit Better Battery hat er zudem eine Lösung für ein sehr konkretes Problem in macOS 27 Golden Gate geschaffen: Er mag zwar das Design, kann aber die Akkuanzeige mit zusätzlicher Prozentdarstellung schlecht lesen. Anstatt wie früher einen Blogpost als Feature-Wunsch zu veröffentlichen, hat er nun mit Codex während der Beta-Phase eine eigene, kostenlose Alternative umgesetzt.

Parallel experimentiert er mit ChatGPT Sites unter eigener Domain, um Informationen zu seinen Projekten leichter bündeln zu können. Ursprünglich hielt er die Sites-Funktion für wenig relevant für sich, brauchte dann aber für Better Remote eine Web-Präsenz für den Mac App Store – ein praktischer Anlass, das Feature gemeinsam mit Codex zu testen.

Inzwischen interessiert ihn, wie ChatGPT Sites sich weiterentwickeln wird. OpenAI hat Shared-Site-Management-Werkzeuge ergänzt, und er sieht Potenzial für eine stärker strukturierte Oberfläche, die an ein modernes Apple iWeb erinnern könnte. Auch wenn es nach seiner Einschätzung noch frühe Tage für diese Werkzeuge sind, beschreibt er die aktuelle Phase als besonders produktiv und kreativ – vergleichbar mit seinen Erfahrungen mit GarageBand vor rund 20 Jahren.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.

Via: 9to5mac.com

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